Dahlem & Grunewald Journal - April/Mai 2025

Journal für Dahlem, Grunewald und Schmargendorf

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Dahlem & Grunewald

April/Mai Nr. 2/2025

Journal für Dahlem, Grunewald und Schmargendorf

Von der Kanonenbahn zur S-Bahn Wechselhafte Geschichte des Bahnhofs Grunewald

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Von der Kanonenbahn zur S-Bahn Wechselhafte Geschichte des Bahnhofs Grunewald

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ine strategische Ost-WestVerbindung – das sollte die Bahn sein, die später im Volksmund Kanonenbahn genannt wurde. Später wurde die Bezeichnung Wetzlarer Bahn geläufiger. Die Planung einer Bahnstrecke von Charlottenburg nach Metz in ElsassLothringen – das zu dieser Zeit zum Deutschen Kaiserreich gehörte – wurde 1873 beschlossen. 1879 bekam der Grune Von Vogeltränke bis Teichlandschaft Natursteinobjekte in allen Größen

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Impressum

Dahlem & Grunewald Journal, 13. Jahrgang

Verlag Gazette Verbrauchermagazin GmbH, Ruhlsdorfer Str. 95, Haus 42, 14532 Stahnsdorf ☎ 03329 / 645 15 70 Redaktion Karl-Heinz Christ · ☎ 03329 / 645 15 70 journal@gazette-berlin.de Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 / 630 26 88 Anzeigen Daniel Gottschalk, ☎ 030 / 323 38 54 d.gottschalk@gazette-berlin.de © Gazette Verbrauchermagazin GmbH Das Dahlem & Grunewald Journal erscheint alle zwei Monate in Dahlem, Grunewald und Schmargendorf am 1.2., 1.4., 1.6., 1.8., 1.10. und 1.12. eines Jahres. Nächste Ausgabe Juni/Juli Nr. 3/2025 Anzeigen-/Redaktionsschluss: 30.04.2025 Erscheinung: 02.06.2025 Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Themenwünsche oder -vorschläge haben oder selbst etwas aus den Ortsteilen beitragen möchten, freuen wir uns auf Ihre Anregungen. Haben Sie eine Ausgabe verpasst? Ältere Ausgaben finden Sie online unter www.gazette-berlin.de. Ihre Redaktion des Dahlem & Grunewald Journals

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Mahnmal für deportierte Menschen.

wald seinen ersten Bahnhof. Er hieß „Hundekehle“. Der Name Grunewald war damals nämlich schon vergeben – er war die Bezeichnung für den heutigen Bahnhof Halensee. Die Bahnhöfe wurden 1884 umbenannt. Vermutlich war das Bahnhofsgebäude anfangs eher einfach, da überwiegend Ausflügler die

hatte er bereits mehrere Bahnhöfe entworfen – beispielsweise in Lichtenberg, Wiesbaden, Rahnsdorf, Köpenick und Karlshorst. Der Bahnhof Grunewald bekam ein repräsentatives Eingangsgebäude – passend zu den Villen, die nach und nach in seiner Umgebung entstanden. Mit zwei kleinen Türmchen neben dem Giebel über dem Eingangstor und dem Flügelrad anstelle eines Wappens erinnert er an eine kleine Burg. Eine blau-goldene Uhr komplettiert das Ensemble. Anfangs hielten an der Station die Züge der Wetzlarer Bahn und die „Grunewaldzüge“ der Ringbahn. Mit der Elektrifizierung der S-Bahn im Jahr 1928 fuhren hier Zugang zu den Bahnsteigen. die Züge der Stadtbahn und die Bahnstrecke nutzten, um in Grunewaldzüge der Ringbahn Grunewald auszusteigen. Das wurden eingestellt. Heute halten änderte sich 1899 mit dem Bau hier die Züge der S7. der Villenkolonie. Der Regierungsbaumeister Karl Dunkle Zeiten Cornelius bekam den Auftrag, hier einen Bahnhof errichten Vor fast 80 Jahren fuhren vom Szu lassen. Gemeinsam mit dem Bahnhof Grunewald die Züge in Architekten Waldemar Suadicani die Todeslager. Mehrere Mahn male erinnern an diese Zeit. In langen Reihen wurden die jüdischen Bewohner der Stadt zum Bahnhof getrieben, in der Hand Koffer und Taschen mit wenigen Habseligkeiten. Damit die Geschehnisse nicht in Vergessenheit gerieten, brachte eine unbekannte Gruppe 1953 eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Deportationen am Signalhaus an. Diese Tafel wurde einige Zeit später wieder entfernt. 1973 folgte eine weitere Tafel, die jedoch 1983 gestohlen wurde. Am 46. Jahrestag des ersten Deportationszugs, dem 18. Oktober 1987 errichtete die Frauengruppe der evangelischen Grunewald-Gemeinde auf dem Bahnhofsvorplatz ein Mahnmal, das aus drei Eisenbahnschwellen bestand, von denen eine senkrecht stand. Auf einer Schwelle befand sich eine Messingplatte mit Erinnerungsinschrift. Nachdem die Initiatorinnen aus Altersgründen nicht mehr in der Lage waren, das Mahnmal zu pflegen, wuchs es zu. Die Me

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BücherboXX

Am Mahnmal Gleis 17 werden immer wieder Blumen abgelegt.

singplatte wurde gestohlen. 2005 ließ man es in vereinfachter Form wieder aufbauen und erneut eine Messingplatte montieren. Seit 1991 steht ein 18 Meter langer Betonblock mit schemenhaften Umrissen deportierter

Menschen vor Ort. Der Entwurf stammt von dem polnischen Künstler Karol Broniatowski. Das zentrale Denkmal befindet sich hingegen entlang des Gleises. Auf 186 Stahlgussobjekten, von denen jedes für einen der

Züge steht, die die Menschen in die Konzentrationslager brachten, stehen Datum der Abfahrt, Anzahl der Deportierten und das Ziel des Zuges. Zusätzlich wurde der bereits abgetragene Bahnsteig auf einer Länge von

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Karmielplatz bei der Einweihung im Oktober 2015.

ca.  160  Metern wieder aufgebaut. 2012 pflanzte Lukacz Sorowiec im Rahmen der Biennale Birken aus der Umgebung der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau auf dem Bahnhofsvorplatz. Eine weitere Institution ist die BücherboXX, deren Schwerpunkt auf Literatur über die Verfolgung, Entrechtung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung in der Nazizeit ist. Es ist die zweite BücherboXX an dieser Stelle. Die erste fiel einem Brandanschlag zum Opfer. 2024 wurde die aktuelle BücherboXX feierlich eingeweiht.

der Platz vor dem S-Bahnhof Grunewald auf den Namen Karmielplatz getauft. Anlass war die zu dem Zeitpunkt 30-jährige Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Karmiel in Israel und Charlottenburg-Wilmersdorf. Der Bezirk CharlottenburgWilmersdorf pflegt eine lebendige Partnerschaft mit Karmiel in Israel. Neben gegenseitigen Besuchen politischer Delegationen lag ein Schwerpunkt der partnerschaftlichen Aktivitäten von je her im Jugendaustausch und dem Austausch von Fachkräften innerhalb der Verwaltungen. Aber auch im kulturellen sowie im Sportbereich hat Karmielplatz es in den vergangenen Jahren am Bahnhof Begegnungen und Projekte geAm 18.  Oktober 2015 wurde geben.

Das 1964 gegründete Karmiel ist Teil des „Besiedlungs- und Entwicklungsplans für Galiläa“. Seit 1985 ist der Ort eine Stadt. Karmiel liegt im Nordbezirk Israels, etwa 20  Kilometer östlich von Akko. Die Stadt hat ein 24  Quadratkilometer großes Industriegebiet, das von den Wohnbezirken getrennt ist. Hier haben sich Firmen aus dem Baugewerbe, Plastik-, Holz-, Eisen- und Stahlverarbeitung, Textilfirmen sowie High-TechAnbieter niedergelassen. Unter den ca. 8000 Angestellten sind sowohl jüdische Einwohner als auch ihre arabischen Nachbarn. Viele Bewohner von Karmiel arbeiten jedoch in Haifa, das über eine Nationalstraße mit dem Ort verbunden ist.� ◾

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Geschichte hautnah erleben

Offene Führungen im AlliiertenMuseum

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ie Abschaffung der Museumssonntage ist für das Publikum eine bittere Pille. Das AlliiertenMuseum führt dieses beliebte Format jedoch fort. An jedem ersten Sonntag im Monat können interessierte Besucherinnen und Besucher die Ausstellungen im Rahmen von zwei kostenfreien

Führungen kennenlernen. Am Sonntag, den 6. April wird um 14 Uhr eine Führung durch die Dauerausstellung angeboten und im Anschluss daran um 15 Uhr eine Führung durch die Großobjekte. Es kann an einer oder auch an beiden Führungen teilgenommen werden. Eintritt und Teilnahme sind

kostenlos. Die Personenanzahl ist pro Führung auf 25 begrenzt. Anmeldung unter booking@ alliiertenmuseum.de oder unter 030/81 81 99-96. Treffpunkt ist an der Nicholson-Gedenkbibliothek. Alliier tenMuseum, Clayallee  135,14195  Berlin. www. alliiertenmuseum.de� ◾

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Marktfeste auf der Domäne Dahlem – immer wieder ein Besuchermagnet.

Ostermarkt auf der Domäne Dahlem

Kunsthandwerk, Bio-Produkte und Mitmach-Events

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s wird wärmer, die Sonnenstrahlen kitzeln an der Nase und die Saison der Marktfeste auf der Domäne Dahlem beginnt. Der Startschuss für den Ostermarkt, das erste Event des Jahres, fällt am 12.  April. Zwei Tage lang erfreut ein buntes Markttreiben kleine und große Besucherinnen und Besucher. Das historische Rittergut mit seinen großen Flächen lädt mit

einem abwechslungsreichen Programm ein. An den Marktständen können Kunsthandwerk und andere handgefertigte Produkte erworben werden. Es gibt regionale Bio-Lebensmittel, Mitmach-Aktionen und ein buntes Programm für Kinder. Auch für das leibliche Wohl ist mit österlichen Leckereien gesorgt. Bei einem Spaziergang entlang der Felder der Domäne kann die

Seele baumeln. Wer nicht laufen möchte, hat die Möglichkeit, auf einem Anhänger, der vom Trecker gezogen wird, mitzufahren. Der Ostermarkt findet am 12. und 13. April 2025 jeweils von 10 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Für Kinder unter 12  Jahren ist der Eintritt frei. Weitere Informationen unter www.domaenedahlem.de� ◾

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Auf dem Weg zum Welterbe

Waldsiedlung Zehlendorf: Dossier bei UNESCO eingereicht

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ie Waldsiedlung Zehlendorf, auch als Siedlung Onkel-Toms-Hütte bekannt, hat einen wichtigen Schritt in Richtung UNESCOWelterbe unternommen. Das Welterbe-Dossier für die Aufnahme in die Welterbestätte „Siedlungen der Berliner Moderne“ wurde bei der UNESCO in Paris eingereicht.

ist Voraussetzung für die weitere Antragstellung. Das Dossier wurde von einem Expertenteam für Welterbepflege und Neues Bauen in Berlin unter der Koordination des Landesdenkmalamtes Berlin erstellt. Die Entscheidung über die Aufnahme in die ­UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt wird frühestens ein Jahr nach Einreichung des Dossiers erwartet.

Aufwendiges Verfahren Das Verfahren zur Auszeichnung als UNESCO-Welterbe ist mehrstufig und zeitaufwendig. Die Waldsiedlung Zehlendorf wurde am 1. Februar 2024 als eine von sieben deutschen Stätten auf die erweiterte Tentativliste (Vorschlagsliste) der UNESCO übermittelt. Diese Platzierung

Berlin als Ort der Moderne

Der nächste Schritt auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe wurde gemacht.

Patrick Steinhoff, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung SteglitzZehlendorf, sagte: „Mit den beiden Bezirksverordnetenbeschlüssen von 2008 und 2018 konnten wir die Erweiterung der Welterbestätte „Siedlungen der Berliner Moderne“ anregen und

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es erfüllt uns mit Stolz, dass unser Vorstoß so weit gekommen ist. Wer Welterbe werden möchte, braucht einen langen Atem – wir werden auch bei den nächsten Schritten die Bewerbung eng begleiten. Die Waldsiedlung ist ein buntes lebendiges Viertel und soll es auch in Zukunft bleiben. Aufgeschlossene und aufmerksame Bürgerinnen und Bürger haben seit Jahren entscheidend zu deren positiver Entwicklung beigetragen. Dieses Engagement begrüße ich außerordentlich. Die aktuellen Bestrebungen der Bewohnerschaft, die Waldsiedlung

unter Berücksichtigung ihres besonderen kulturellen Werts einer modernen Zukunft zuzuführen, sind berlinweit beispiellos.“ Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator, ergänzte: „Eine Eintragung auf der Welterbeliste würde einem weiteren Denkmal der Berliner Moderne die Chance bieten, den Ruhm Berlins als Ort der Moderne zu festigen. Wir freuen uns sehr, dass wir die Eintragung der Waldsiedlung gemeinsam mit engagierten Partnerinnen und Partnern vorantreiben dürfen. In der Waldsiedlung hat das bürgerschaftliche Engagement eine

lange Tradition. Bürgerinnen und Bürger haben im Besonderen dazu beigetragen, dass die Waldsiedlung 17 Jahre nach der Nominierung einer Nachnominierung ins Welterbe so nahesteht. Ihnen gilt daher mein besonderer Dank.“ Anlässlich des internationalen Welterbetags am 1.  Juni 2025 sind diverse öffentliche Veranstaltungen rund um die ­UNESCO-Welterbestätte „Siedlungen der Berliner Moderne“ geplant. Im Fokus steht dabei unter anderem die 100-jährige Grundsteinlegung der Hufeisensiedlung.� ◾

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Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten Treffpunkt für Gartenfans am 5. und 6. April 2025

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er Staudenmarkt ist wieder zurück im Botanischen Garten. Dieser lädt mit seinen neuen Wegen zum Marktbummel vor der Kulisse der historischen Gewächshäuser ein. Der Berliner Staudenmarkt steht seit 25 Jahren für die Erhaltung und Förderung der Gartenkultur, der Sortenvielfalt und Pflanzenqualität in der Gartenbranche.

Großes Sortiment und viele Informationen

Kleinbetrieb bis zum internationalen Spezialisten auf. Ein riesiges Sortiment der floralen Welt wird hier präsentiert. Der Staudenmarkt ist auch Informations- und Tauschbörse der Gärtnerinnen und Gärtner selbst. Hier treffen die Besucher die Stars der Szene und bekommen versierten Rat. Wie gewohnt gibt es eine reiche Auswahl an gutem und schönen Gartenzubehör und ein genussvolles kulinarisches Angebot.

Biologische Vielfalt

Auf der über einen Kilometer langen Marktstrecke reihen sich die Stände von über 80 Gärtnereien, Baumschulen und Saatgutbauern vom regionalen

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stehen hoch im Kurs. Einheimische Blütenstauden und Ziergräser bieten mit ihren Samen im Winter Nahrung, sie liefern Material für Nester und sind Verstecke vor Feinden. Im Vordergrund steht immer die Freude an Pflanzen, Gärten und Natur. Der Staudenmarkt am Samstag 5. und Sonntag 6. April 2025 ist jeweils 9 bis 18 Uhr geöffnet. Ort:

Botanischer Garten, Eingang Königin Luise Straße 6 und Unter den Eichen 5 – 10. Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro, bis 6 Jahre freier Eintritt, Vorverkauf: tickets.berliner-staudenmarkt. de Weitere Informationen unter www.bo.berlin/ staudenmarkt� ◾

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Das Mittelmeerhaus wurde 1904 erbaut.

Sanierungs-Aus fürs Mittelmeerhaus

Jugendstil-Juwel im Botanischen Garten gefährdet

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ie Zukunft des Mittelmeerhauses im Botanischen Garten Berlin steht auf der Kippe. Nachdem das Abgeordnetenhaus beschloss, die Mittel für die geplante Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes nicht wieder bereitzustellen, droht nun die Schließung des beliebten Gewächshauses. Das Mittelmeerhaus, ein architektonisches Juwel im Jugendstil, beherbergt eine bedeutende Sammlung mediterraner Pflanzen und ist das älteste der 15 historischen Gewächshäuser des Gartens. Die Sanierung, für die 25  Millionen Euro aus Landesmitteln vorgesehen waren, sollte bereits seit 2020 vorbereitet werden. „Wir sind fassungslos und können die Entscheidung nicht nachvollziehen – vor allem angesichts

der umfangreichen Investitionen und Vorarbeiten, die bereits in das Projekt geflossen sind. Bleibt es dabei, dass die Sanierung des Mittelmeerhaus mitten in der Umsetzung gestoppt wird, dann werden wir es wohl über kurz oder lang schließen müssen“, befürchtet Thomas Borsch, Direktor des Botanischen Gartens. Er forderte Gespräche zur Sicherstellung der Finanzierung, um den Verlust dieses bekannten Bau- und Kulturdenkmals zu verhindern. Thorsten Laute, Leiter des Gartenbetriebs, wies darauf hin, dass der Sanierungsstopp die Arbeit des wissenschaftlichen und gärtnerischen Teams zunichte mache. Die Vorbereitungen für den Umzug der Pflanzen hätten bereits einen erheblichen Teil der Arbeitszeit in Anspruch genommen.

Gefahr für Pflanzensammlung Die ausbleibende Sanierung gefährdet nicht nur das Mittelmeerhaus selbst, sondern auch die darin befindliche Pflanzensammlung. Aufgrund der geplanten Sanierung wurden notwendige Reparaturen an Heizung und Fenstern aufgeschoben. Ein Ausfall der Heizungsanlage könnte schwerwiegende Schäden an den Pflanzen verursachen. Unklar ist auch, was mit der Sammlung geschehen soll, falls das Gebäude geschlossen werden muss, da keine Mittel für ein Ausweichquartier vorhanden sind. Darüber hinaus sind weitere Gewächshäuser sanierungsbedürftig. Es droht die Schließung weiterer Gebäude, sollte der Sanierungsstau nicht behoben werden.

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Hoffen auf Unterstützung Der Botanische Garten appelliert an Politik und Öffentlichkeit, sich für den Erhalt des Mittelmeerhauses und der gesamten Anlage einzusetzen. „Wir würden uns freuen, wenn dies auch bei der Verteilung von Fördermitteln Berücksichtigung fände“, so Borsch. „Berlin ist eine der grünsten Städte Europas, aber der Botanische Garten trocknet ohne Unterstützung leider aus.“

Neue Eintrittspreise Aufgrund des gestiegenen Kostendrucks hat der Botanische Garten zum 15.  März erstmals seit 15  Jahren die Eintrittspreise erhöht. Erwachsene zahlen

Verrostete Stahlträger gefährden die Statik der über 100 Jahre alten, denkmalgeschützten Schaugewächshäuser. Foto: Bernd Wannenmacher, Freie Universität Berlin

10 Euro anstelle bisher 6 Euro, der ermäßigte Eintritt kostet 5 Euro anstelle von 3 Euro. Die Jahreskarte hingegen wird günstiger

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– sie kostet jetzt 30 Euro anstatt 50 Euro. Kinder und Jugendliche in Begleitung von Erwachsenen haben freien Eintritt – bisher galt das nur für Kinder bis zum Alter von sechs Jahren. Gartendirektor Thomas Borsch hofft auf das Verständnis der Besucherinnen und Besucher und darauf, dass sie dem Botanischen Garten weiter die Treue halten. Die Anpassung der Eintrittspreise war unumgänglich: „Wir müssen handlungsfähig bleiben, sonst haben wir keine Zukunft“, so Gartendirektor Borsch. Es war uns aber wichtig, dass unsere Eintrittspreise im internationalen Vergleich trotz der Erhöhung immer noch moderat sind – und das, obwohl wir zu den größten Botanischen Gärten der Welt gehören.“ ◾

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Hilfe zur Selbsthilfe von der Wiege bis zur Bahre Mittelhof e. V. stärkt die lokale Gemeinschaft

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eit 77  Jahren gibt es den gemeinnützigen Verein Mittelhof, unter der Prämisse „im Geiste echter Freundschaft und Versöhnung und in nachbarschaftlicher Hilfe“, unter stützt von Quäkern, gegründet als erstes Nachbarschaftsheim Berlins in der damaligen amerikanischen Besatzungszone. Inzwischen ist diese zivilgesellschaftliche Organisation als Träger und Stadtteilzentrum zu einer festen Größe in SteglitzZehlendorf geworden, wenn es darum geht, für beinahe jeden Lebensbereich das passende Angebot zu finden. Hinter dem ehrenamtlichen Vorstand stehen rund 450 hauptamtliche und fast ebenso viele ehrenamtliche Mit arbeitende, die sich gemeinsam für Demokratie und Teilhabe einsetzen. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Zehlendorf in der Gründerzeit-Villa Mittelhof an der Königstraße  42. Unter der Doppel-Geschäftsführung von Markus Schönbauer und Simone Will arbeitet der Mittelhof bis heute nach den von demokratischem Denken geprägten Gründungsprinzipien, welche von den damaligen Initiatoren deutscher und US-amerikanischer Quäker ausging. Dass gerade die Sozialwissenschaftlerin Hertha Kraus, die wegen ihrer jüdischen Abstammung aus dem Nazi-Deutschland in die USA hatte emigrieren müssen, diese selbstlose Einrichtung in Deutschland dann als überzeugte Anhängerin der Quäker-Glaubensgemeinschaft befürwortete und mit ermöglichte, ist nicht nur für Markus Schönbauer Grund genug, den

Mittelhof auch zukünftig ganz im Sinne von Demokratie und lokaler Gemeinschaft sowie sozialer Gleichberechtigung im Bezirk weiterzuentwickeln – als symbolisches Denkmal für eine Frau, die anstatt auf Groll gegen die Deutschen vielmehr auf Nächstenliebe setzte und darin einen Versuch sah, „eine neue Form der Verbindung zueinander zu schaffen“.

Historie Seine ersten Vereins-Jahre verbrachte der Mittelhof in einem von Hermann Muthesius erbauten Haus in Nikolassee (Mittelhof ), nach dem der Verein dann benannt wurde. 1950 dann kauften Quäker das Zehlendorfer Villengrundstück mit vom Krieg verschonten Haus an der Königstraße von einem Dahlemer Lederfabrikanten und schenkten es dem Verein,

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für erholungsbedürftige Mütter und mit Näh- und Schusterwerkstatt nicht nur an die Menschen in direkter Nachbarschaft, sondern auch an körperlich und seelisch Bedürftige aus anderen Bezirken, die später dann ihre eigenen Nachbarschaftseinrichtungen vor Ort etablierten.

Angebote und Treffpunkte für Jung und Alt Wie alles begann.

den sie zusätzlich eine Zeitlang noch sehr durchdacht finanziell unterstützten – ganz nach dem Motto, „Hilfe zur Selbsthilfe“ spenden zu wollen. So entwickelte sich der Verein bis 1956

Archiv Mittelhof

Schritt für Schritt zur Unabhängigkeit. Als erstes Berliner Nachbarschaftsheim richtete sich der Mittelhof zu Beginn mit seinem Suppenküchen-Angebot für unterernährte Kinder, seiner Hilfe

So kann sich der Mittelhof e. V. heute mit seiner an über 30  Standorten angebotenen sozial-kulturellen Arbeit und inzwischen Träger von 14 Kitas, auf ein engeres lokales Umfeld konzentrieren, in dem die Stadtteilarbeit eine wichtige Rolle spielt. Zum Verein gehören ne zertifizierter Fachbetrieb

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ben der Villa Mittelhof und dem Mehrgenerationenhaus Phoenix in Zehlendorf u. a. die Villa Folke Bernadotte und das Nachbarschaftshaus Lilienthal in Lichterfelde. Außerdem gibt es ein Familienzentrum in Lankwitz sowie Kooperationen mit Schulen und Kitas. Der Mittelhof finanziert sich aus Eigenmitteln, die durch Kurse und Raumvermietung erwirtschaftet werden, aber auch durch Spenden, Stiftungsgelder, aus der Betreuung in den Kitas und über Zuwendungen des Senats. „Wir verstehen uns als zivilgesellschaftlicher Partner des Staates“, bringt es Markus Schönbauer auf den Punkt und betont, dass man sich gerade in diesen Tagen in Deutschland dabei auf das wichtige Ziel der Quäker, Demokratie schaffen zu wollen, stärker rückbesinnen müsse. – Auf dem Weg zu Erlebbarkeit von Selbstwirksamkeit. Dabei müsse unbedingt der eigentliche Sinn von Gemeinnützigkeit gewahrt bleiben, der Gesellschaft in vollem Umfang direkt zugute kommen und transparent und nachvollziehbar sein. So soll auch der lokale Zehlendorfer Spender sichtbar und anerkannt spenden können. In diesem Jahr feiert die Selbsthilfekontaktstelle im Mittelhof 40-jähriges Bestehen. In der Selbsthilfe – DAS sozialste Netzwerk überhaupt – unterstützen, informieren und stärken sich Betroffene selbst, praktizieren damit gelebte Demokratie und Solidarität. Allein im Mittelhof e. V. treffen sich über 80 Selbsthilfegruppen regelmäßig, von Parkinson über Depression bis

Geschäftsführer Markus Schönbauer. � Foto: Mittelhof

Leben zwischen zwei Kulturen. Darüber hinaus werden etliche weitere Gruppen im Bezirk beraten und koordiniert. Ein breites Begegnungs-, Beratungs.- Kultur-, Kreativ-, Spiel- und Sportangebot hält der Mittelhof außerdem bereit.

Mit der Zeit gehen im großen „Haus für Alle“ Im offenen Nachbarschaftscafé der Villa Mittelhof erwartet neben guten Gesprächen auch Kaffee und Kuchen sowie leckerer Mittagstisch die Besucher. Gesundheits- und Umweltbewusstsein ist auch auf dem Teller in. So geht es in den MittelhofKitas gesund und frisch gekocht zu: Sogar das Kinderhaus Athe ne an der Athene-Grundschule kommt derzeit noch in diesen Genuss. 480 Essen täglich kocht der Mittelhof-Caterer, doch der daran gebundene administrative Aufwand mit recht praxisferner Kontrolle und Nachweispflicht ist für den Mittelhof als eher kleinen Standort, welcher der idealen Schulessen-Vergabe entspricht, ungerechtfertigt groß, sodass derartige EssensProjekte wenig Zukunft zu haben scheinen. Dabei behält der Verein mit seinem Catering steht´s diejenigen Einrichtungen für Kooperationen im Blick, die soziales Verständnis mitbringen – wie „1Ha Zukunft“ in Ludwigsfelde, Bildungsträger für das Verstehen, Gestalten und Erleben von klimagerechter Ernährung, oder die Domäne Dahlem mit ihrem Programm „Vom Acker auf den Teller“. Aktuell hat sich im Garten des Stadtteilzentrum Villa Mittelhof einiges getan: Das sogenannte Bahnwärterhäuschen, vor 30 Jahren Projektstätte für den „Werkstattknast“, ist frisch saniert und bietet hellen Aktionsraum. Bei den Renovierungsarbeiten kamen unter der alten Tapete noch etliche aussagekräftige Arbeiten aus dieser Projektzeit ans Licht. Handlungsbedarf auf Spendenbasis besteht indessen weiterhin für den Spielplatz, damit er überholt und modernisiert werden kann. Zwar sind bereits über 20.000 Euro zusammengekommen, doch jeder Euro mehr bedeutet ein weiteres Kinderlachen. Und wer die Villa Mittelhof nun kennenlernen möchte, kann das

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Dahlem & Grunewald Journal

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Sprengplatz Grunewald dient jetzt der Zwischenlagerung Gefahrenpotenzial deutlich reduzier

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ach dem Brand auf dem Sprengplatz Grunewald im August 2022, der unter anderem die Berliner Feuerwehr tagelang beschäftigte, wurde ein Notbetriebskonzept erarbeitet. So wurde die Menge der explosiven Stoffe wie illegales Feuerwerk, Bomben-Blindgänger und Munition deutlich reduziert sowie der Brandschutz optimiert. Bisher war das Vernichten explosivstoffhaltiger Gegenstände bzw. Stoffe der Hauptzweck des Sprengplatzes. Das wurde

geändert, denn im neuen Regelbetrieb erfolgt die temporäre Zwischenlagerung dieser Stoffe. Alle Stoffe, bei denen ein sicherer Transport gewährleistet werden kann, werden von externen, zertifizierten Entsorgungsbetrieben mit Vernichtungsanlagen beseitigt. Auf dem Sprengplatz Grunewald werden damit nur noch Stoffe und Gegenstände vernichtet, die nicht transportfähig sind. So ist das Gefahrenpotenzial deutlich reduziert. Weiterhin werden auf dem

Sprengplatz explosionsgefährliche oder explosionsfähige Stoffe/Asservate zur Strafverfolgung bearbeitet, insbesondere unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen. Sie werden untersucht und in ihre Bestandteile zerlegt. Im Anschluss kann es zu ihrer Vernichtung auf dem Sprengplatz Grunewald kommen, sofern sie nicht transportfähig sind. Auch Kleinsprengungen für Ausbildungszwecke der Feuerwerker werden auf dem Sprengplatz durchgeführt.� ◾

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Dahlem & Grunewald Journal Der Tag der Rückengesundheit unterstützt jährlich am 15. März mit Tipps und Veranstaltungen dabei, Rückenschmerzen vorzubeugen. Foto: offsuperphoto / Adobe Stock

Kopf hoch, Nacken frei

Smarte Tipps für einen gesunden Rücken

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b am Schreibtisch, in Bus und Bahn oder auf dem Sofa – wer viel sitzt und dabei ständig mit vorgeneigtem Kopf auf einen Bildschirm schaut, riskiert weit mehr als den sprichwörtlichen „Handynacken“: Laut einer Umfrage der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. leiden 73 Prozent der Angestellten in Deutschland unter Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich. Der digitale, sitzende Lebensstil ist alles andere als gesund und belastet die empfindliche Halswirbelsäule. „Nacken-, Rückenund Kopfschmerzen sind nur der Anfang. Langfristig drohen Haltungsschäden oder sogar ein Verschleiß der Bandscheiben. Dagegen kann man wirkungsvoll vorbeugen“, sagt Detlef Detjen, Geschäftsführer der AGR. Der Verein informiert seit fast 30 Jahren über Rückengesundheit und zeichnet besonders rückenfreundliche Produkte nach unabhängiger Prüfung durch ein medizinisches Fachgremium mit dem AGR-Gütesiegel aus.

Bewegung und Ergonomie für einen entspannten Nacken Bewegung ist auch bei Nackenschmerzen der Schlüssel zur Gesundheit. „Als Faustregel sollte man sich im Büro mindestens 25 Prozent des Tages bewegen, 25  Prozent stehen und höchstens 50 Prozent sitzen“, rät Ulrich Kuhnt, Vorsitzender des BdR sowie Sportwissenschaftler und

Leiter der Rückenschule Hannover. „Leider sieht die Realität oft anders aus.“ Wer aus beruflichen Gründen viel sitzen muss, sollte das rückenfreundlich tun: Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der AGR sind Arbeitnehmer mit einem rückenfreundlichen Arbeitsumfeld viel häufiger frei von Rückenschmerzen als Beschäftigte ohne ergonomische Ausstattung (28 % vs. 5 %). ◾

Tipps für einen gesunden Rücken und schmerzfreien Nacken: Bewegung: Sanfte Bewegungsformen wie Yoga und Pilates stärken die Muskeln und unterstützen eine aufrechte, ausbalancierte Körperhaltung. Probieren Sie verschiedene Sportarten, jede Bewegung tut dem Rücken gut! Entspannung: Stressbedingte Muskelverspannungen lassen sich durch gezielte Entspannungsverfahren und Wellnessrituale lindern. Gönnen Sie sich ein heißes Bad, eine Massage oder einen Saunabesuch! Ergonomisches Umfeld: Eine bewegungsfördernde Gestaltung des Arbeitsplatzes und ergonomische Alltagsprodukte entlasten den Rücken. Überprüfen Sie Ihren Alltag, schaffen Sie sich eine rückenfreundliche Umgebung – bei der Arbeit und zuhause!

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Dahlem & Grunewald Gesundheit Journal

Villa am

Roseneck

Gesundheitszentrum PR I V A T P R A X E N A M RO S E N E C K

Dr. med. Matthias-C. Dulce Über 20 Jahre am Roseneck

„Ein Stück Sylt in der Großstadt“, so beschrieb der Tagesspiegel das Roseneck, wo sich das Gesundheitszentrum (GHZ) „Villa am Roseneck“ befindet. Vor 20 Jahren habe ich die „Villa am Roseneck“ erworben. Seit dem bietet Ihnen die Privatpraxis Dr. Dulce und sein Praxisteam radiologische und neuroradiologische Leistungen auf dem neuesten Stand der Technik

– MRT / MRI (Kernspintomographie) – Computertomographie (CT) – Digitales Röntgen + Mammographie – Ultraschall (Sonographie) – Knochendichtemessung – virtuelle Darmspiegelung „Villa am Roseneck“ Inhaber:

Dr. med. M.-C. Dulce Facharzt für Radiologie

CT erneuert in 2019 MRT Update und Upgrade in 2019

Hohenzollerndamm 104 Fon: +49 – (0)30 – 895 80 735 info@ghz-roseneck.de 14199 Berlin (am Roseneck) Fax: +49 – (0)30 – 895 80 736 www.ghz-roseneck.de Villa am Roseneck Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag 8:00 – 18:00 Uhr und Freitag 8:00 – 16:00 Uhr

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