Gazette Steglitz - April 2025

Gazette für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Steglitz

April 2025

Steglitz Lankwitz Lichterfelde

startet in die dritte Runde GRATIS ZUM MITNEHMEN

Berliner Bezirke jenseits der City erleben

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Im Botanischen Garten wird eine Arten-Rallye angeboten. � Foto: Jon A. Juárez / Botanischer Garten Berlin

Bei den Führungen auf dem Teufelsberg geht es um die Entstehung der ehemaligen Abhörstation.� Foto: Hendrik Wolter

„Ab ins B!“ startet in die dritte Runde Berliner Bezirke jenseits der City erleben Um Ostern herum ist das rote B wieder in der Stadt unterwegs! Von Karfreitag, 18. April 2025 bis Sonntag, 27.  April stellen neun Berliner Bezirke jenseits der City in einer gemeinsamen Aktion ihre touristischen Angebote ins Rampenlicht: Zwischen S-Bahnring und Stadtgrenze gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Ausflugsorte und Geheimtipps zu entdecken. Mit über 200 verschiedenen Angeboten und Aktionen lädt„Ab ins B!“ Touristen, aber auch Berliner dazu ein, neue Seiten an der Stadt zu entdecken.

u. a. das Schloss und der Gutshof Britz in Neukölln, die B.L.O.-Ateliers in Lichtenberg, der Industriesalon in Treptow-Köpenick, die Handwerksbäckerei Laufer in Reinickendorf, die Gärten der Welt in Marzahn-Hellersdorf, das Fort Hahneberg in Spandau.

Von Abhörstation bis Zitadelle

In Steglitz-Zehlendorf steht unter anderem eine Architekturführung durch die Waldsiedlung auf dem Programm.

Auch im dritten Jahr gibt es im Rahmen der Entdeckertage „Ab ins B!“ ein vielfältiges Angebot: Extra-Führungen und -Touren, vergünstigte Eintritte, kulturelle Darbietungen, Osterspecials oder kreative Mitmachaktionen. Von A wie Abhörstation bis Z wie Zitadelle machen mehr als 100 Orte mit,

Kunst, Märchen und Führungen

In Steglitz-Zehlendorf gibt es Spaziergänge zu Plätzen vermeintlicher Idylle und Nachkriegsweltgeschichte, aber auch Führungen durch die Liebermann-Villa, geführte Radtouren und eine

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Architekturführung durch die Waldsiedlung Zehlendorf. Außerdem wird die Geschichte der Domäne Dahlem im Rahmen einer Direktorenführung erläutert. Im Kunsthaus Dahlem gibt es öffentliche Ausstellungsrundgänge und im Jagdschloss Grunewald Märchen-Open Air und Schlossgeschichten mit dem Gespenst Waldemar. Im Botanischen Garten wird eine Arten-Rallye angeboten und im Kunstworkshop „Die Kuh und Du“ können Familien mit Kindern ab 8 Jahren ihre eigene Sichtweise auf Kühe und andere Tiere mittels eigener Werke ausdrücken.

Nordic Walking, Mahnmal und Jubiläum Charlottenburg-Wilmersdorf lockt mit der Jubiläumsausstellung zum 75-jährigen Bestehen des Georg Kolbe Museums. Aber auch viele Führungen – auf dem Teufelsberg, rund um das Olympiastadion, zur Architektur von Hans Scha roun und zum 150.  Geburtstag von Rainer Maria Rilke stehen auf dem Programm. Nordic Walking im Grunewald, ein Rundgang am Mahnmal Gleis 17 und ein Besuch im Ökowerk am Teufelssee sind weitere Höhepunkte im Bezirk.

Filme, Osterrallye und Bouldern Experimentelle Filme, die nur im Übergangswohnheim für Geflüchtete in Marienfelde zu sehen sind, eine Osterrallye sowie kleine Entdeckungsreisen über das Schöneberger Südgelände unter dem Motto „Bahnbrechende Natur“ und Comedy in der Ufa Fabrik werden in Tempelhof-Schöneberg präsentiert. Außerdem gibt es Boulder-Schnupperkurse, Führungen hinter die Kulissen des Einkaufszentrums Tempelhofer Hafen und einen Osterbrunch mit Eiersuche. Das gesamte Programm für alle Bezirke ist unter www.abinsb.de zu finden.

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WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

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Liebe Leserinnen und Leser, Foto: Uwe Steinert

mit der Initiative „Zeit ist knapp“ ist der ping-Zentren, einem breiten gastronomiehemalige Globetrotter-Laden im Steglitzer schen Angebot und einer bunten Mischung an Einzelhandelsgeschäften. Damit das so Kreisel zu neuem Leben erwacht. Leerstand wird hier sinnvoll gebleibt, tauscht sich das Bezirksamt bei einem „Vernetzungstreffen“ mit Gewerbetreibenden, nutzt – als Ort für KulHauseigentümern, Wirtschaftsförderung tur, Sport und Begegnung. Besonders freut und Industrie- und Handelskammer aus. Im mich, dass Bewegung April sitzen wir zusammen und beraten, wie eine wichtige Rolle wir die Schloßstraße zukunftsfest und fit für spielt: Jeden Donnersden Wettbewerb machen können. Alle sind von veränderten Kaufgewohnheiten und hotagabend von 18 bis 23 Uhr wird der Laden hen Gewerbemieten betroffen. Dem wollen zur improvisierten wir entgegenwirken, unter anderem mit der Maren Schellenberg Rollschuhbahn. RollNeugestaltung des Hermann-Ehlers-Platzes schuhlaufen verbindet als einem neuen, attraktiven Anziehungsalle Altersgruppen und macht einfach Spaß! punkt. Und wer keine eigenen hat, kann sich vor Wenn die Temperaturen milder werden Ort welche mieten oder gebrauchte „Seund überall die Frühlingsblüher aus dem cond-Foot“-Rollschuhe erwerben bzw. tauBoden schießen, ist Ostern nicht mehr weit. schen. Passend zur Jahreszeit finden Sie natürlich auch bei uns in Steglitz-Zehlendorf OsterDoch das ist noch nicht alles: das Programm im Erdgeschoss des Hochhauses hält noch märkte – zum Beispiel auf der Domäne Dahweitere Überraschungen bereit – Yoga und lem. Schauen Sie doch am 12. oder 13. April Salsa, Drohnenfliegen, ein gewaltpräventives auf dem Ostermarkt vorbei. Es erwarten Sie Boxtraining für Jugendliche und eine Kunsthandgefertigte Produkte, Bio-Lebensmittel Foto BA SZ und Mitmach-Aktionen für Groß und Klein. ausstellung. Aus einem unansehnlichen Ort Hermann-Ehlers-Platz. ist ein lebendiger, innovativer Kiez-TreffIhre punkt geworden! Hinter „Zeit ist knapp“ steht Die Schloßstraße als zentrales urbanes Zen-   das Zentrum für internationale Künste (ZIK), trum unseres Bezirks profitiert von einem le-   das bereits andere ungenutzte Flächen in bendigen Kiez. Denn hier schlägt das Herz Maren Schellenberg Steglitz erfolgreich bespielt hat. der lokalen Wirtschaft – mit großen Shop- Bezirksbürgermeisterin

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Tanzen, Boxen, Rollschuhfahren – „Zeit ist knapp“ nutzt die früheren Flächen von Globetrotter.

Foto: Michael Pawlik

Zwischennutzungsprojekts „Zeit ist knapp“ Boxen, Tanzen und mehr im Steglitzer Kreisel Mit einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung wurde das Zwischennutzungsprojekt „Zeit ist knapp” im Steglitzer Kreisel im März vorgestellt. Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg, betonte in ihrer Rede die Bedeutung solcher Projekte für die Belebung von Stadtquartieren. „Zeit ist knapp“ wird den Kreisel laut Mietvertrag bis Ende Juli bespielen, ob der Vertrag im Anschluss verlängert wird, ist nicht bekannt. Die Aktivitäten finden auf der ehemaligen Fläche des Outdoor-Spezialisten Globetrotter statt. Das Programm beinhaltet unter anderem öffentliches Boxtraining für Jugendliche mit Gang way e. V., musikalische Erlebnisse für Kinder mit „Soundfood“, Sal Dr. med. Robert Khuri Elyas Als erfahrener Orthopäde in Steglitz biete ich Ihnen in meiner Privatpraxis eine individuelle und umfassende Betreuung. Mit modernsten Behandlungsmethoden kümmere ich mich persönlich um Ihre orthopädischen Anliegen und Beschwerden und versuche dabei, Operationen zu vermeiden. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und erleben Sie präzise Versorgung – für Ihre Gesundheit und Lebensqualität. Grunewaldstr. 11 ∙ 12165 Berlin ∙ Tel.: 0151 - 64 75 80 93 ∙ praxis@MeinOrtho.de

schuhmarket, der Rollschuhbahn und einen Workshop beinhaltet. Beim Workshop werden die wichtigsten Grundlagen gezeigt, um sich sicher auf der Tanzfläche zu bewegen. Rollschuhe können selbst mitgebracht oder gemietet werden. Außerdem gibt es einen Markt, bei dem gebrauchte Rollschuhe und passende Kleidung getauscht oder verkauft werden kann. Weitere Events sind Drohnenfliegen, eine Reparaturwerkstatt und eine Kunstausstellung. Das Angebot von „Zeit ist knapp“ ist spendenbasiert. Weitere Informationen und das sa-Kurse mit anschließendem gesamte Programm unter www. freien Tanzen und den Roll- zeitistknapp.de

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Hebammengeführter Kreißsaal im Krankenhaus Waldfriede Geburtshilfe erweitert – Anmeldungen jederzeit möglich Das Krankenhaus Waldfriede hat die Geburtshilfe neu aufgestellt und bietet jetzt zusätzlich zum bewährten Kreißsaal mit Ärzten und Hebammen, auch einen hebammengeführten Kreißsaal. „Damit erhalten Eltern künftig das Beste aus beiden Welten: die beruhigende Atmosphäre eines Geburtshauses, gepaart mit der Sicherheit eines Krankenhauses“, freut sich Kristina Schlitter, Leitende Hebamme der Geburtshilfe. Die bisherigen Reaktionen auf die Planungen seien durchweg positiv. „Viele Hebammen haben sich bereits bei mir gemeldet und Interesse bekundet, den neuen Kreißsaal in Waldfriede mitzugestalten.“ Neuzugänge im Hebammen-Team seien höchst willkommen, so Kristina Schlitter.

Selbstbestimmte Geburt Mit der Eröffnung des neuen Hebammen-Kreißsaals im Mai 2025 erhalten werdende Eltern somit eine zusätzliche Option. Besonderes Ziel des neuen Konzeptes ist es, jeder werdenden Mutter während der Geburt eine 1:1-Betreuung durch eine Hebamme zu

zwischen Hebammen und Ärzten nötig“, sagt Dr. med. Florian Müller, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe. „Das Hauptaugenmerk bei einer Geburt liegt darauf, dass sich die werdende Mutter wohl und sicher fühlt – und das ist in unserem Haus der Anspruch aller Mitarbeiter“, so Müller.

Monatliche Informationsabende Im Krankenhaus Waldfriede gibt es ab Mai einen hebammengeführten Kreißsaal. ermöglichen, sofern keine Geburtsrisiken vorliegen. So soll ein möglichst selbstbestimmter Geburtsprozess ermöglicht werden. Bei medizinischem Unterstützungsbedarf oder Notfällen sieht das Versorgungskonzept eine schnelle und sichere Versorgung durch spezialisierte Ärztinnen und Ärzte am gleichen Ort vor. Eine räumliche Verlegung wie in einem Geburtshaus entfällt. „Für einen funktionierenden Hebammen-Kreißsaal ist eine enge Vertrauensbasis

An jedem 2. Mittwoch im Monat findet um 18  Uhr im Großen Saal (Kapelle) des Krankenhauses Waldfriede ein Elterninformationsabend der Geburtshilfe statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Anmeldungen zur Geburt sind möglich per E-Mail an geburt@ waldfriede.de unter Angabe einer Telefonnummer. Details und Termine werden dann im Rückruf direkt von den Hebammen aus dem Waldfriede geklärt. Weitere Informationen: www.krankenhaus-waldfriede.de/ geburtshilfe-kreißsaal Krankenhaus Waldfriede, Argentinische Allee  40, 14163  Berlin, www.krankenhauswaldfriede.de

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FREI DAY am Freilandlabor Zehlendorf An der frischen Luft lernen mit Stupsi, Milka & Co Das Freilandlabor Zehlendorf an der Sachtlebenstraße  30 ist beliebter Lern- und Erkundungsort für die Schulen im Bezirk. Es liegt in einem vier Hektar großen natürlichen geschützten Feuchtgebiet, das Überbleibsel des ehemaligen Siepegrabens und Bäketals

Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen

Küchenarbeit an frischer Luft.

ist. Aber nicht nur Molch, Frosch und Moorfrosch leben hier in direkter Nachbarschaft zum über die Jahre entstandenen Bruchwald und dienen als lebendige Anschauungsobjekte für kleine Naturschützer: 2021 zog auf dem Gelände ein Schulbauernhof ein, der sich dank der fachkundigen pädagogischen Leitung von Tiermedizinerin Dr. Claudia Schlüter zum nicht weniger beliebten Lernort entwickelt hat. Das Lehr personal auf dem kleinen Bauernhof am Rande der Stadt besteht aus krähenden und mähenden Kräften, die für Streicheleinheit, Fellpflege und Futterhonorar gerne Einblick in ihren Alltag gewähren. Auch das Lernformat FREI DAY hat diesen besonderen Bauernhof für seine Schülerinnen und Schüler entdeckt und mit engagierten Pädagogen wie Kerstin Raasch und Franziska Termühlen von der Zinnowwald-Grundschule zum regelmäßigen Lernort er koren. Ohne Noten-Bewertung und Zeiteinschränkung können junge interessierte Naturfreunde hier viel zu Zukunftsthemen, Klima-, Umwelt- und Tierschutz sowie gesundem Landleben erfahren und jahrgangsübergreifend regelmäßig einmal die Woche mit eigenen Projekten vertiefen. Bedingung dieses Lernformates ist, dass behandelte Zukunftsfragen etwas mit den 17  Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zu tun haben.

Die teilnehmenden Schüler am FREI DAY erfahren Selbstwirksamkeit, indem sie globale Themen wie Klimawandel, Armut und Nachhaltigkeit auf ihren lokalen Kontext anwenden. Sie initiieren Projekte, die sie dann vor Ort in ihrer Schule, Gemeinde oder Stadt umsetzen können. Dabei lernen die Schüler wichtige Zukunftsfähigkeiten und festigen vorhandenes Wissen. FREI DAY baut Brücken zwischen Inhalten der Unterrichtsfächer und praktischer Anwendung dieses Wissens, schafft außerdem bereits in jungen Jahren Freiräume für Mitgestaltung und Engagement zugunsten einer zukunftsfähigen Welt. Margret Rasfeld, ehemalige Schulleiterin der Evangelischen Schule Zentrum Berlin, ist Mitbegründerin der „Schule im Aufbruch gGmbH“. In ihrem gleichnamigen Buch aus dem Jahr 2021 hat sie den „FREI DAY“ begründet. Laut ihrer Aussage machen bundesweit bereits 111 Schulen und über 11.000 Schüler mit. Und sie hat ein klares Ziel: Bis Ende 2025 sollen es 13.500  Schulen sein.

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Gazette Steglitz  |  APRIL 2025  |  7 Derzeit beteiligen sich im Bezirk Steglitz-Zehlendorf die Schweizerhof Grundschule, die Steglitzer Grundschule an der Bäke, die Mühlenau-Grundschule, die Grundschule am Insulaner sowie die Zinnowwald Grundschule. Diese Schule kooperiert im Rahmen des FREI DAY u. a. mit dem BUND, dem Haus der Jugend und der Gartenschule Steglitz. Ehrenamtlich Mitarbeitende sind stets willkommen, mehr als eine Lehrkraft pro FREI DAY wird nicht freigestellt. Kerstin Raasch erzählt, dass man sich bereits an Unis gewandt hat: „Es wäre für alle eine Win-Win-Situation, wenn Studierende in FREI DAYS für ein halbes Jahr scheinpflichtig einbezogen werden könnten.“ Für ihre Nachhaltigkeits-Projekte wurde die Zinnowwald-Grundschule mehrfach ausgezeichnet und im Juni 2024 zur „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ernannt. Lehrerin Kerstin Raasch kann durchaus als Mitinitiatorin der FREI-DAY-Angebote bezeichnet werden, brachte sie doch den Gedanken 2023 ins Lehrerzimmer. Stolz ist sie auf den Einsatz und das Interesse ihrer Schülerinnen und Schüler an Projekten zum FREI DAY: „Sie haben beispielsweise ein Projekt gestartet, wie Kindern auf dem Schulhof geholfen werden kann, die niemanden

Heuballenrollen – Arbeitsspaß für Groß und Klein. zum Spielen haben, und dafür eine Gemeinschaftsinsel auf dem Schulhof entwickelt. Sucht ein Kind Hilfe, stehen Kinder in gelben Westen als Helferkinder bereit, um sich um dieses Kind zu kümmern. Dieses Projekt gewann im Rahmen der ZEIT LEO Weltretter-Mission die Kategorie „Mutmachmission 2023.“ Und auch ein umweltfreundliches Benefiz-Fußballspiel planten und veranstalteten Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse im vergangenen Jahr im

Die Erklärungen von Claudia und den ehrenamtlichen Mitarbeitern, die u. a. aus dem Mittelhof kommen, ist kindgerecht verständlich und locker, spielerisch lernt man hier Landalltag kennen. Auch Emilia und Lara sind dabei, heute mit der Kürbisaussaat beschäftigt. „Wir wissen schon etwas, wie es im Garten zugeht“, verraten sie, haben beide daheim einen Garten am Haus. Worauf sie sich freuen? „Auf den Sommer, wenn wir hier Brombeeren pflücken und Wildkräuter sammeln können“, erklären beide wie aus einem Mund. Sie erzählen vom Melkführerschein, der im letzten Jahr gemacht werden konnte und davon, wie Schaf Rahmen ihrer Bewerbung um gackern fröhlich durcheinander den Titel „Umweltschule“. Die und scharren aufgeregt in noch Einnahmen daraus gingen an unbepflanzten Hochbeeten. Im den Verein Pfeffersport, in dem großen Weidenkorb die von den beeinträchtigte und nichtbeein- Schülern mitgebrachten Suppenträchtigte Menschen zusammen zutaten, etwas knapp bemessen Sport machen. Das Projekt wur- heute sind die Würstchen, dafür de von den Schülern während ist mehr Brot da. der EM auf der Fanmeile in der Auf großer Tafel die ToDo-Liste ADIDAS-Arena vorgestellt und für diesen Vormittag: Hofhund mit 1000  Euro prämiert. Und „Aju“ bürsten, Hühner und Schaauch die Regenbänke, die von fe füttern, Samen für Tomaten den Schülern als Regenfang zur und Kürbisse auf Töpfe zur VorBewässerung des Schulgartens zucht verteilen. Um 12 Uhr muss gebaut wurden, müssen erwähnt alles fertig sein, dann wird die werden. Dass etwas hirnlose Heulieferung erwartet. Jeder Ignoranten sie in sinnlosem Van- Schüler, jede Schülerin hat sich dalismus zerstörten, unverständ- schnell in seine Aufgabe eingefunden, alles läuft Hand in Hand. lich und gemein. Besonders beliebt ist die Arbeit Kartoffelsuppe, Schafekuscheln bei den Schafen Flecki, Schecki und Heuballenrollen und Stupsi. Wir haben an einem kühlen Zwei Mutterschafe haben je drei Märzvormittag die 15-köpfige Lämmer, nur ein „Mädchen“ ist Stupsi und ihre Gefährten. Dienstags-Gruppe der Zinnow- dabei: „Milka“ ist ein Flaschenwald-Grundschule begleitet, die kind und bei Dr.  Claudia Schlü- milch schmeckt. Dann kommt alle zwei Wochen in ihrem FREI ter in besten Händen. Alle Tiere die Heulieferung, gerade als die DAY-Projekt auf dem Bauernhof sind den Umgang mit Menschen Kartoffelsuppe fertig ist und neben dem Freilandlabor Zehlen- gewohnt, lassen sich deren dampfend im Topf überm Feuer dorf mitarbeitet, Wichtiges über Streicheleinheiten nur zu gerne auf viele hungrige Münder wardas Landleben lernt und sichtlich gefallen. Die Schüler packen kräf- tet. Doch gemeinsam sind die Spaß daran hat. Derzeit wird das tig mit an, zeigen mir stolz die Heuballen schnell aufs Gelände gerollt, unter lautem Lachen und Angebot von interessierten Drittund Fünftklässlern wahrgenomGejohle. Für die Stadtkinder ein men, soll aber bis 2026 auf DrittHeidenspaß. bis Sechstklässler ausgeweitet Und schon wenig später sitzen werden. alle gemeinsam ums Feuer und Nach dem gemeinsamen Morlöffeln ihre Suppe. Hofarbeit genlied „Im Märzenwald“ geht’s macht hungrig. – Fast bekommt an die Bauernhof-Arbeit. Claudia nichts mehr ab, und Über dem knisterndem Feuer Hofarbeit macht hungrig. Hund „Aju“ hofft vergebens auf wartet ein noch leerer Eisentopf Wurstzipfel. auf seinen Inhalt, eine kräftige Komposttoilette, erklären, dass – Ein wenig heile Welt am Rande Kartoffelsuppe. Akkurat wer- sie die vorgesäten Töpfe daheim der Großstadt dank FREI DAY, den von Schülern und Lehrerin auf der Fensterbank zu kleinen Tieren, Pflanzen und Menschen, Raasch Zwiebeln, Kartoffeln Tomaten- und Kürbispflänzchen die Naturgeheimnisse kennen, und Möhren für das gemeinsa- vorziehen wollen, die dann in verstehen und der jungen Geme Mittagessen an der frischen die Hochbeete gesetzt werden. neration spannend zu vermitteln Luft geschnippelt. Die Hühner – Kleine „Jungbauern“, die schon wissen. freuen sich über Gemüsereste, erstaunlich gut Bescheid wissen. Jacqueline Lorenz

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Zustand des Gewerbes in Steglitz-Zehlendorf Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Der Bezirk ist ein wirtschaftsfreundlicher und forschungsnaher Gewerbe- und Unternehmensstandort im Südwesten von Berlin. Es bestehen zahlreiche Kooperationen mit der Freien Universität und weiteren Forschungsinstituten. Darüber hinaus entsteht das Gründungs- und Technologiezentrum FUBIC und zahlreiche Familien- und Traditionsunternehmen haben hier ihren Sitz. Aber wie steht es insgesamt mit dem Gewerbe im Bezirk? Nachfolgend nehmen die Fraktionen und die fraktionslosen Bezirksverordneten in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf zu diesem Thema Stellung. René Rögner-Francke, Bezirksverordnetenvorsteher

CDU-Fraktion Der gesamte Mittelstand in Steglitz-Zehlendorf steht vor erheblichen Problemen. Es fehlt an qualifizierten Auszubildenden, Fachkräften und eine Nachfolgeregelung ist in vielen Unternehmen nicht in Sicht. Das bedeutet den Wegfall von Unternehmen, Arbeitsplätzen und den Verlust von Wissenstransfer in die nächste Generation. Was brauchen wir? Ein Schulsystem, dessen Absolventen nach dem Schulabschluss ausbildungsfähig in Ausbildung oder Studium starten können. Wir brauchen neben bezahlbaren und gesicherten Gewerbeflächen, weniger Bürokratie, die Abschaffung von unproduktiven Zeitdieben wie von unverhältnismäßigen Berichts- und Dokumentationspflichten und eine schlanke digitale Verwaltung. Darüber hinaus müssen die Sozialversicherungssysteme durch generationsgerechte Reformen finanziert werden, um langfristige Stabilität zu gewährleisten, die derzeitige Belastung ist für die Unternehmen zu hoch. Was spricht dagegen, wenn jemand auch mit 65+ am Arbeitsleben weiterhin teilnehmen will? Nur eine mittelstandsfreundliche Politik bietet die Basis und Stützung für eine langfristig erfolgreiche Wirtschaft in Steglitz-Zehlendorf. Beate Roll

B‘90/Grünen-Fraktion Wir haben im Bezirk zahlreiche Einzelhändler – ein wahrer Schatz für Steglitz-Zehlendorf! Um sie zu unterstützen, bemühen wir uns um eine bessere Aufenthaltsqualität in den Zentren – angefangen mit dem Umbau des Hermann-Ehlers-Platzes zum Wohnzimmer der Schloßstraße. Gastronomie, Kultur und Shopping werden kleine und große Zentren wieder attraktiver machen. Zur wichtigen Kooperation der Gewerbetreibenden trägt das von unserer Bürgermeisterin Maren Schellenberg initiierte Vernetzungstreffen für den Großraum Schloßstraße im April bei. Und es gibt im Bezirk zahlreiche erfolgreiche Gewebebetriebe, teilweise seit Generationen, häufig international und mit einzigartigen Produkten. Diese Betriebe müssen weiter unterstützt werden.

Zur Ansiedlung weiteren Gewerbes sollen neue Flächen erschlossen werden, etwa um den Lichterfelder Ring. Der Gewerbehof im ehemaligen Klavierwerk an der Haynauer Straße ist ein gutes Beispiel, was gemeinsam bewegt werden kann – hier haben sich unterschiedliche Gewerbe zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen, die bezahlbare Mieten garantiert. So hat auch das Handwerk in Steglitz-Zehlendorf eine Zukunft. Ulrike Kipf Berlin

SPD-Fraktion

Das Gewerbe in Steglitz-Zehlendorf braucht Unterstützung von der Politik. Es gibt mehrere Zentren und Einkaufsstraßen mit verschiedenen Filialketten als Ankermieter. Diese helfen jedoch nicht, z. B. eine Schlossstraße auf Kurs zu halten. In den Kiezen gibt es noch familiengeführte Läden, die oftmals den Charme für den Kiez ausmachen. Die stehen noch stärker unter Druck, da die Generationsübergabe schwierig ist, die Gewerbemieten zu hoch sind oder die Menschen nicht mehr in den Läden einkaufen. Das online Einkaufen ist für die Bürger:in bequem. Der Leerstand von Läden führt dazu, dass Kieze verwahrlosen, die Aufenthaltsqualität sinkt und daher gemieden werden. Das muss gestoppt werden! Die Politik kann eine Steuerungsfunktion übernehmen und Unterstützung anbieten. Die bezirkliche Wirtschaftsförderung oder das Quartiersmanagement haben in den letzten Jahren schon in Zusammenarbeit mit den Bürger:innen vor Ort einige Kieze stabilisieren, weiterentwickeln und wiederbeleben können. Hilfreich wäre auch eine Deckelung von Gewerbemieten. Die SPD steht hier durch entsprechende Initiativen in der BVV unterstützend zur Seite. Norbert Buchta

FDP-Fraktion Ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor waren einst Berlins Kanäle. So wuchs auch das heute mit ca. 77 ha und 170 Firmen größte Gewerbegebiet Steglitz-Zehlendorfs an Goerzallee und Zehlendorfer Stichkanal. Nun soll Altbewährtes „grünem Wildwuchs“ weichen, der sich nach 1945 im Gewerbegebiet ausgebreitet hat, während Betriebe im Bezirk händeringend nach Standorten suchen, um zu wachsen. Berlin entgehen dadurch Einnahmen über die Gewerbesteuer, da mehr und mehr Betriebe ins Umland abwandern, wo sie bessere Bedingungen vorfinden. So auch eine Installationsfirma, die in der Vergangenheit für ihr Engagement für Azubis prämiert wurde. Teilnehmer der dualen Ausbildung pendeln nun zwischen Stadtgebiet und Umland oder ziehen ganz aus Berlin weg. Verbraucher finden im direkten Umfeld kaum noch Dienstleister und die Firmen haben aufgrund der gegenwärtigen Verkehrsinfrastruktur immer zeitintensivere, weitere Wege zu ihren Berliner Kunden. Wir Freie Demokraten (FDP) setzen uns für den Erhalt der vier ausgewiesenen Gewerbeflächen im Bezirk ein und plädieren

1.140 Zeichen pro Fraktion Sanitär Gas Klempnerei Solar Badgestaltung Gebäudetrocknung   Vorwort CDU 1142 Grüne 1153 SPD 1150 FDP 1152 Mittelstraße 1 · 14163 Berlin · Telefon (030) 801 66 62 AfD 1128 www.woermann-und-soehne.de Linke 1165

Schloßstraße Steglitz

dafür, beim Tanklager Lankwitz Handwerk und Einzelhandel mitzudenken. Katharina Concu Alternative für

Deutschland

AfD 

Das Gewerbe in Steglitz-Zehlendorf ist so vielfältig wie der Bezirk. Das ist der Produktionsbetrieb mit internationalen Handelsbeziehungen ebenso wie die Dönerbude oder die alteingesessene Stammkneipe. Die Probleme sind fast überall dieselben: hohe Steuern und Abgaben; Normen wie die Datenschutzgrundverordnung oder das Geldwäschegesetz, die zu einem aberwitzigen bürokratischen Mehraufwand führen; Mangel an qualifiziertem Personal und auch die Ratlosigkeit angesichts der Frage, wer mal den Betrieb weiterführen soll, denn oft will die nächste Generation nicht 12 bis 14 Stunden im Laden stehen und abends noch die Buchführung machen. Wenn dann noch eine jahrelange Dauerbaustelle wie z.B. am Hindenburgdamm dazukommt, dann gibt der eine oder andere auf. Was kann der Bezirk tun? Baustellen müssen schneller fertig werden. Problemen wie Vermüllung und Verwahrlosung muss konsequent angegangen werden. Das Gewerbeamt könnte es bei Kontrollen bei Kleinigkeiten bei einer Ermahnung belassen, statt gleich ein Bußgeld zu verhängen. Was können Sie tun? Kaufen Sie lokal. Das nächste Buch im Buchladen um die Ecke statt bei Amazon. Peer Lars Döhnert

Die Linke  Gewerbetreibende in Steglitz-Zehlendorf – insbesondere der stationäre Einzelhandel – erleben durchwachsene Zeiten. Viele Menschen sind aufgrund der Wirtschafts- und Weltpolitik verunsichert und halten sich mit Konsumausgaben zurück bzw. greifen zu Onlineangeboten. Andere Probleme entstehen, weil die Politik sich nicht ausreichend kümmert. So ist zum Beispiel der Hindenburgdamm seit 1,5 Jahren eine Dauerbaustelle. Konkrete Hilfsmaßnahmen bleiben aus. Die Linke fordert immer wieder ein besseres Baustellenmanagement (insbesondere gute Überwege für Fußgänger*innen – also die Laufkundschaft der über 70 Gewerbetreibenden), Kurzzeitparkplätze und Lieferzonen in den Nebenstraßen, ein Standortmanagement, das die langfristige Entwicklung der Straße in den Blick nimmt und eine verbesserte Straßenreinigung. Dies sind alles Maßnahmen, die den politischen Willen vorausgesetzt, zügig umgesetzt werden könnten. Bisher ist wenig passiert und es drängt sich der Eindruck auf, dass die inhaber*innengeführten Läden am Hindenburgdamm einfach nicht den Einfluss auf die Politik haben, wie beispielsweise die internationalen Ketten in der Schloßstraße. Dennis Egginger-Gonzalez Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen finden Sie unter www.berlin.de/-ii23015

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Elisabeth-Klinik an zwei Berliner Standorten Für die seelische Gesundheit junger Menschen Nach dem ersten Standort der Elisabeth-Klinik für seelische Gesundheit junger Menschen (SGJM) an der Wüsthoffstraße 15 in Tempelhof ist im vergangenem Jahr ein zweiter Standort hinzugekommen: In der kinder- und

jugendpsychiatrischen Versorgungsklinik in Zehlendorf finden junge Menschen bis zur Volljährigkeit nun an der Potsdamer Chaussee 90 ebenfalls professionelle Hilfe, die sie bei psychischen

Dr. Jakob Florack, Leiter der Elisabeth-Klinik. Foto: Manuel Tennert Erkrankungen benötigen. Beide Standorte sind hervorgegangen aus der ehemaligen SGKJ des St. Joseph Krankenhauses und

bieten nun als eigenständige Elisabeth-Klinik in Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf eine Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) als erste Anlaufstelle. Die SGJM arbeitet standortübergreifend nach einem gemeinsamen Konzept und im engen Austausch der Teams untereinander. Dachorganisation der Klinik sind die Josefwerke. An beiden Bezirksstandorten bestehen ambulante, voll- und teilstationäre Behandlungsangebote. Neben dem regelmäßigen Austausch der beiden Klinikstandorte untereinander besteht der Elisabeth-Klinik, Standort Zehlendorf. Kontakt zu anderen kinder- und jugendpsychiatrischen sowie und ggf. Dolmetscher oder tech- einbezogen, welche Therapie für erwachsenenpsychiatrischen nische Hilfsmittel hinzugezogen. sie die richtige ist, wie Eltern und Kliniken für eine verbesserte Zu- Die ärztliche Leitung der Elisa- Bezugspersonen. Das Klinikteam sammenarbeit und den gegen- beth-Klinik liegt bei Dr.  Jakob besteht aus etlichen Berufsgrupseitigen Nutzen von Erfahrungen. Florack, Facharzt für Kinder- und pen, darunter Pflege- und ErzieSelbstverständlich ist für die er- Jugendpsychiatrie und -psycho- hungsdienst, der die Alltagsbefolgreiche Arbeit der Klinik eine therapie. gleitung übernimmt, Ärzte und enge Kooperation mit JugendPsychologen, die Psychotherapie Individuelle Therapie, passgenau durchführen, und ein Sozialdienst, ämtern, Jugendhilfeträgern und für junge Menschen den Schulen der beiden Bezirke der sich mit dem Jugendamt abunerlässlich. Chefarzt Dr.  Florack und sein stimmt. Darüber hinaus bieten Um auch jungen Menschen mit multiprofessionelles Team ach- Fachtherapeuten Kunst- und Erpsychischer Erkrankung, die ten genauestens darauf, dass gotherapie an. Hervorzuheben nicht aus Deutschland stammen die jeweilige Behandlung der ist dabei, dass jede Berufsgrupund Sprachprobleme haben, an jungen Menschen mit psy- pe ihre eigenen Perspektive auf beiden Standorten der Elisa- chischen Erkrankungen wie den jungen Menschen und den beth-Klinik individuell passge- Angsterkrankung, Suchterkran- jeweiligen Behandlungsprozess naue Behandlung gerade auch kung, Essstörung, Depression, hat. – Gewinn und Herausfordein der Traumatherapie bieten zu Aufmerksamkeitsstörung oder rung zugleich, wenn es darum können, wird vom Klinik-Team Zwangsstörung zu deren gegen- geht, ausreichend Raum für den äußerst kultursensibel vorge- wärtiger Lebenssituation passt. effektiven Austausch dieser Pergangen bzw. werden kulturelle Sie werden als Betroffene dabei spektiven zu schaffen. Hier setzt Besonderheiten berücksichtigt ebenso in die Entscheidung mit auch in der Klinik die Behandlung

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10  |  Gazette Steglitz  |  April 2025 nach Dialektischer Verhaltenstherapie (Dialektisch-Behaviorale Therapie, DBT-A) an: Dabei steht die Vermeidung einseitiger und bewertender Blicke auf die Behandlung im Vordergrund, um den dialektischen Blick und Umgang zu wahren. Man spricht von „bihavioraler Therapie“, weil viele unterschiedliche Psychotherapietechniken aus der Verhaltenstherapie zur Anwendung kommen. Das „A“ steht, einfach erklärt, für „auf Menschen im Jugendalter angepasst“. Dr. Florack erklärt: „Die DBT wurde entwickelt, um Menschen mit Gefühlsschwankungen, Identitätsstörungen, suizidalen Krisen und zwischenmenschlichen Problemen zu helfen. Es handelt sich um ein sehr wirksames und gut beforschtes Psychotherapie-Konzept.“

Foto: Dirk Pagels

Gerade für junge Menschen, die unter starken Gefühlsschwankungen leiden, sich beispielsweise selbst verletzen, hat die Elisabeth-Klinik ein spezifisches Angebot entwickelt. Denn diese Betroffenen sind innerhalb der Gruppe psychisch Erkrankter zusätzlich stigmatisiert und finden in den seltensten Fällen adäquate fachliche Hilfe.

Vorbeugen ist besser als heilen Doch wer sind diese jungen Patienten, die im geschützten Raum der Elisabeth-Klinik hin zu einem

Große und kleine Patienten finden in der Klinik, was zu ihnen passt. � Leben mit mehr Zufriedenheit weisen zu erarbeiten, die zum und Lebensmut therapiert wer- Rückgang der Schwere der psyden? chischen Erkrankung beitragen. Dr. Florack erklärt, dass die meis- Die Schule ist ein sehr relevanter ten Patienten Jugendliche sind, Sozial- und Lehrraum für Kinder da in diesem Alter die meisten und Jugendliche.“ Daher sei es psychischen Erkrankungen be- wichtig, mit dem Schulbereich ginnen. Doch auch schon ab gemeinsam an einem sinnvollen dem Alter von zwei Jahren kann Umgang mit der psychischen ein tagesklinisches Angebot Erkrankung in schulischem Konangenommen werde, in dessen text zu arbeiten. Rahmen Familien mit Kindern Laut Studien, kann eine Zunahim Vorschulalter unter starkem me psychischer Erkrankungen Einbezug der Eltern behandelt im Kindes- und Jugendalter werden. Während bis zum Alter aufgezeigt werden. Die Gründe von 13  Jahren die Behandlung für eine Zunahme psychischer von Jungen überwiege, würden Belastungen sind vielgestaltig ab dem Pubertätsalter psychi- und unterscheiden sich häufig sche Erkrankungen bei Mädchen innerhalb der Betroffenengruphäufiger. Bei den Eltern Betroffe- pe. Eine Gemeinsamkeit besteht ner besteht hoher Beratungsbe- dabei im Zusammentreffen darf, da sie häufig die psychische zahlreicher ungelöster globaler Erkrankung ihres Kindes schuld- Probleme wie Klimakrise, Krieg haft verarbeiten – nicht zuletzt in Europa und ungünstige wirtbedingt durch die Stigmatisie- schaftliche Entwicklung, die sich rung psychischer Erkrankungen immer stärker auf die Familien in unserer Gesellschaft, die nicht und damit auch die Kinder und selten den Eltern die Schuld an Jugendlichen auswirken. Aber der Erkrankung gibt. Doch die auch die im Durchschnitt sehr Gründe dafür sind weitaus kom- hohe Nutzungsdauer digitaler plexer und von vielen Faktoren Medien hat bei vielen jungen abhängig. Menschen negativen Einfluss auf Dr. Florack dazu: „Mit den meis- die mentale Gesundheit. So ist ten Eltern gelingt es, Verhaltens- Video-und Internetabhängigkeit

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Foto: Dirk Pagels auch in Berlin großes Thema, zumal es dafür nur wenige Behandlungsmöglichkeiten gibt. Die Elisabeth-Klinik ist dabei, neben der bereits bestehenden Spezialsprechstunde diesbezüglich ein spezielles Behandlungsangebot zu entwickeln. Doch wie kann die Gesellschaft einem weiteren Anstieg von psychischen Erkrankungen bei der jungen Generation entgegenwirken bzw. vorbeugen? Dr. Florack betont: „Durch eine Vielzahl gleichzeitig ablaufender Entwicklungen ist unsere Gesellschaft stark herausgefordert, Anpassungsprozesse zu entwickeln. So sind wir aus meiner Sicht in Bezug auf die Digitalisierung mittendrin. Einige Staaten, die ihren Bildungsbereich weitgehend digitalisiert haben, rudern nun schon wieder zurück und stellen ihre Methodik auf analoge Unterrichtsmittel um. Doch diese Prozesse benötigen Zeit und können in der Zwischenzeit psychische Probleme verursachen. Die wichtigste präventive Maßnahme ist, Kinder und Jugendliche nicht aus dem Blick zu verlieren. Aufgrund des relativ abnehmenden Anteils an

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Wundheilungsstörungen vermeiden �

Foto: Dirk Pagels

der Gesamtbevölkerung besteht und Betroffene besser vernetzt aber die große Gefahr, dass nicht werden. So finde aktuell zu wegenug in Bildung, Betreuung nig Austausch zwischen dem Geund Möglichkeiten ausreichend sundheitssektor und der Jugendsozialer Teilhabe investiert wird. hilfe statt. Die Elisabeth-Klinik Dies halte ich für eine große hat in ihren VersorgungsgebieGefahr, da sich demzufolge die ten jedoch KooperationsprojekAnzahl und Schwere psychischer te eingeleitet, um diesem MissErkrankungen weiter erhöhen stand entgegenzuwirken. wird.“ Und so erklärt Dr.  Florack mit Wichtig sei es deshalb, ausrei- dem Blick auf morgen: „Ich wünchend kindgerechte Orte zu sche unserer Gesellschaft, dass schaffen bzw. zu erhalten und in die Anpassungsprozesse an die kinderfreundliche Angebote zu globalen Voraussetzungen auf investieren. Doch sind heute in eine Weise funktionieren, die vielen Berliner Bezirken im täg- – anders als ich es aktuell be­ lichen Straßenbild Kinder mitt- obachte – den Zusammenhalt fördern. Das gesellschaftspolitische Klima wirkt sich erheblich auf die Lebenszufriedenheit und psychische Gesundheit junger Menschen aus, und ich sehe es als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, daran zu arbeiten.“ Der Weg zur Elisabeth-Klinik führt über das Anmeldeformular auf der noch gültigen Homepage, die aber demnächst relaunched wird: www.josefwerke-berlin.de/ einrichtungen/elisabeth-klinik Fällt das Formular-Ausfüllen schwer, besteht die Möglichkeit der telefonischen Anmeldung Ein Weg zu mehr unter 030 7882 2036. In Notfällen kann jederzeit die zentrale Lebenszufriedenheit. � Foto: Dirk Pagels Notaufnahme des Klinikstandortes in Tempelhof aufgesucht lerweile eher die Ausnahme als werden. die Regel. – Aber ohne eine ge- � Jacqueline Lorenz sunde Entwicklung von Kindern Elisabeth-Klinik für seelische und Jugendlichen kann unsere ­Gesundheit junger Menschen Gesellschaft auf die Dauer nicht Standort Tempelhof-Schöneberg funktionieren. Wüsthoffstraße 15

Der Weg zur psychischen Gesundheit Dr. Florack hält es für notwendig, dass Hilfsangebote für Familien

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Warmes Bett statt kalte Brücke Notübernachtung in Wannsee sucht neue Räume In Berlin spricht man von etwa 20.000  Wohnungslosen und 5.000 – 8.000 Obdachlosen. Die meisten von ihnen sind froh, wenn die Temperaturen nun wieder höher werden und damit das große Frieren unter Brücken oder etwas wettergeschützten Schlafplätzen im Freien für die nächsten Monate kein Thema mehr ist. – Denn die nur etwas mehr als 700 bestehenden Kältehilfe-Schlafplätze, die Bett statt Brücke bieten, waren auch in dieser Saison wieder heiß begehrte Nachtunterkunft. So blieb auch in der privilegierten Wohnlage Wannsee kein Bett in der von der Neuen Chance betriebenen Notunterkunft an der Bergstraße 4 Notunterkunft an der Bergstraße 4 in Wannsee. leer. Doch es könnte an diesem Standort die letzte Wintersaison dürftig ist. Diese Defizite führen Obdach mit Abrissqualität gewesen sein, in der Obdachlose dazu, dass die Nutzung nicht hier „Bed & Breakfast“ fanden. Die mehr in allen Gebäudebereichen Seit Corona vom Deutschen Roeinzige im Bezirk Steglitz-Zehlen- den geltenden baulichen Sicher- ten Kreuz als Kältehilfe betriedorf zur Verfügung stehende Un- heitsstandards entspricht, sodass ben, gehörte das Gebäude in der terkunft, baulich in die Jahre ge- eine weitere Nutzung nicht ange- Bergstraße  4 zuvor ebenso wie kommen, gilt von Bezirksseite in strebt wird. Es wurden nur Maß- die anderen Gebäude Nr.  2, 2A, ihrem jetzigen Zustand als kaum nahmen vor Saisoneröffnung zur 2B, 2C und 4A über einen langen zumutbar für Wohnungslose und direkten Nutzung vorgenommen, Zeitraum zum Fachvermögen sieht dem Abriss entgegen. Wie da eine vollständige Sanierung des Jugendamts und stand bis die betreibende gGmbH Neue oder ein Abriss zu erwarten ist.“ zur Nutzung durch die Kältehilfe Chance erklärt, kommt es immer Aktuell noch bis zum 30. April ste- seit ca.  15  Jahren leer. Die Bauwieder zu Wasserschäden im In- hen jeden Tag in der Woche von substanz litt stark unter diesem neren, doch noch sei der Nacht- 19 -7.30 Uhr sechs Schlafplätze für Leerstand. Schon seit über zwei betrieb ungestört durchführbar Frauen und sechsundzwanzig für Jahren bringt dies Tim Richter gewesen. Die tiefer sitzenden Männer zur Verfügung. Willkom- vor unterschiedlichsten AusBauschäden jedoch kann das men sind alle Gäste, egal welcher schüssen zur Sprache. Das Amt Team nicht beurteilen. Herkunft, Hautfarbe, sexueller für Soziales hatte das Gebäude Dazu erklärt Bezirksstadtrat Tim Orientierung oder Weltanschau- schließlich in sein FachvermöRichter: „Der Abriss des Gebäu- ung sie sind, betont dazu das gen überführt, mit dem Ziel, es des Bergstraße 4 ist aus unserer Team Neue Chance. Und auch durch einen Erbbaupachtvertrag Sicht leider unumgänglich, da die Haustiere unter Beaufsichtigung an einen Träger zu vergeben, der Bausubstanz stark sanierungsbe- sind erlaubt. das Gebäude grundlegend sa niert. Dazu wurde 2019/20 ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt. Der Abschluss eines Erbbaurechtsvertrags konnte bis zum heutigen Datum nicht abgeschlossen werden. Zunächst bestand die Herausforderung, den Wert des Grundstücks und der Immobilie zu bestimmen, da das Flurstück geteilt werden musste. 2023 ergab sich dann die zusätzliche Herausforderung, da die Infrastruktur des Gebäudes mit dem der Gebäude auf dem Nachbargrundstück verbunden war. Eine Sanierung wäre dementsprechend nicht losgelöst vom laufenden Betrieb auf dem Nachbargrundstück Bergstraße 2, 2A, 2B, 2C und 4A möglich. Während die Vorbereitungen zum Abschluss eines Erbbaurechtsvertrags liefen und laufen, wurAnzeige

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Gazette Steglitz  |  April 2025  |  13 de das Haus schließlich jährlich gebot der Kältehilfe ist aus Sicht doch für Angebote der Kältehilfe des Amtes für Soziales eine menim Bezirk genutzt. Den Rest des schenwürdige und sichere UnterJahres stand es weiterhin leer. kunft, die auch einen Standard für Inzwischen ist das bezirkliche das Leben und die Gesundheit der Gebäude an der Bergstraße in Besucherinnen und Besucher bedeutlich schlechterem Zustand reithält. Die Fachabteilungen im als beim 2019 gestarteten Inter- Amt für Soziales und im Jugendessenbekundungsverfahren. Aus amt prüfen Voraussetzungen, um dem Dach wächst inzwischen ein einen Abriss durch die Träger beiBaum, und es bröckelt an vielen der Grundstücke voranzutreiben. Stellen. Nach Einschätzungen in- Denn wenn die baufälligen und nerhalb der Fachabteilungen des infrastrukturell miteinander verBezirksamts Steglitz-Zehlendorf bundenen Gebäude (Bergstraße 4 ist eine Grundsanierung nicht und Bergstraße 2, 2A, 2B, SC und mehr möglich. – Und potenti- 4A) gemeinsam für einen Abriss elle Träger stehen aufgrund der vorbereitet würden, entfiele die drohenden hohen Kosten nun Herausforderung der infrastruknicht mehr für eine Sanierung zur turellen Verbindung der Gebäude. Verfügung, die unter keinem AsAbhilfe schaffen bis zum pekt wirtschaftlich vertretbar ist. nächsten Winter Die erforderlichen Investitionen ständen in keinem angemesse- „Unabhängig vom Gebäude in nen Verhältnis zum erwartbaren der Bergstraße  4 ist der Bezirk Nutzen. So sieht der Bezirk es vor fest entschlossen, die Kältehilfe dem Hintergrund des sich ver- im Bezirk dauerhaft zu sichern“, schlechternden Gesamtzustands betont Bezirksstadtrat Richter. des Gebäudes auf Dauer für nicht So wurden bereits in der Verganmehr zumutbar, hier Hilfebedürf- genheit durch den Bezirk diverse tige der Kältehilfe unterzubringen mögliche Standorte für die Käloder es zur Beherbergung von tehilfe geprüft, darunter die ObMenschen zu nutzen. Das oberste jekte Königin-Luise-Straße 98, die Gebot für ein sachgerechtes An- „Alte Kantine“ (Ratskeller im Rat Das am 01.01.2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz beinhaltet unter anderem eine umfangreiche Neuordnung der Besteuerung von Alterseinkünften. Die Neuregelung gilt sowohl für Personen, die erst jetzt in Rente gehen oder noch im Arbeitsleben stehen, als auch für Personen, die bereits vor 2005 eine Rente bezogen haben, so genannte Bestandsrentner. Waren bisher bei einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren 27 % der Rente als Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil), so beträgt im Kalenderjahr 2005 der Besteuerungsanteil 50 %, d. h. die Hälfte der Rente

unterliegt der Besteuerung. Seit dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt (Rentenbezugsmitteilung). Jeder Rentner sollte daher überprüfen, ob er aufgrund der Neuregelung ein zu versteuerndes Einkommen erzielt und eine Steuererklärung abgeben muss. Wir haben, um den Anforderungen der Rentner gerecht zu werden, ein spezielles Paket für Rentner entwickelt. Sprechen Sie uns diesbezüglich an. Natürlich können Sie auch in allen anderen steuerlichen Fragen den Kontakt mit uns aufnehmen.

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haus Zehlendorf), Objekte in der Schmarjestraße, der Thielallee, der Leonorenstraße sowie der Franzstraße. Auch Teile des Steglitzer Kreisels waren und sind in Überlegung. In die Bemühungen sind die Behörden des Landes sowie weitere Träger und Einrichtungen eingebunden. Der Bezirk stehe auch weiterhin im steten Austausch mit verschiedenen Institutionen, Trägern und Eigentümern, um mögliche Ausweichstandorte in Kooperation mit den Dritten zu finden, nachdem Angebote in bezirklichen Liegenschaften aufgrund der baulichen Zustände, der begrenzten Verfügbarkeit geeigneter Immobilien sowie der hohen baurechtlichen Anforderungen wohl nicht mehr realisierbar sind. „Wir werden auch weiterhin nach Lösungen suchen, um sicherzustellen, dass obdachlose Menschen auch Unterkünfte der Kältehilfe in Steglitz-Zehlendorf erhalten können“, versichert Tim Richter. Der Vorschlag, einen Wohncontainer als Wärmestube unter der Autobahnbrücke in der Düppelstraße aufzustellen, ist im Geschäftsgang der Bezirksverordnetenversammlung. Diesen Bera tungen vorzugreifen, stehe dem Bezirksamt nicht zu. Jeder mögliche Standort müsse immer mit Blick auf Baurecht, Sicherheitsbedenken und Infrastruktur, aber auch auf die Finanzierung und die langfristige Praktikabilität hin ämterübergreifend geprüft werden, wenn die BVV den Antrag in einen Beschluss überführt. Dass der Standort Wannsee in der Bergstraße nicht der günstigst gelegene Standort für eine Kältehilfe-Notunterkunft ist, ist schon seit Jahren klar: So favorisiert die Koordinationsstelle der Berliner Kältehilfe für Obdachlose leicht erreichbare Notunterkünfte innerhalb des S-Bahn-Ringes und nahe der Tangential-Verbindungen. Das Team Neue Chance kann sich indessen nicht beklagen über mangelnde Nachfrage ihrer Betten in Wannsee inklusiv einer warmen Mahlzeit, Frühstück, heißer Dusche und bei Bedarf frischer Kleidung sowie manch freundlichem Wort. Und auch der Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist für die zuverlässige Kältehilfe-Unterstützung der gGmbH Neue Chance dankbar. � Jacqueline Lorenz

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Christoph 31 vor dem Botanischen Garten. �

Foto: Jacqueline Lorenz

Berliner Engel im Dauereinsatz Berlins „Christoph 31“ flog deutschlandweit die meisten Einsätze Die fliegenden Gelben Engel in Berlin und Brandenburg hoben 2024 zu 5.289 Einsätzen ab und bewegten sich damit auf dem Niveau des Vorjahres (5.223 Einsätze). Deutschlandweit verzeichneten die ADAC Rettungshubschrauber hingegen einen Einsatzrückgang von 4,5 Prozent auf 49.048 Flüge. Als Gründe für den Rückgang der Einsätze sieht die gemeinnützige ADAC Luftrettung neben normalen Einsatzschwankungen und wetterbedingten Flugausfällen die erweiterten Befugnisse für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sowie den zunehmenden Einsatz von Telenotärztinnen und Telenotärzten. Dass die Region Berlin-Brandenburg gegen den Deutschlandtrend ein leichtes Einsatzplus verzeichnen konnte, liegt an der deutlichen Zunahme an Einsätzen von „Christoph 31“. Das Berliner Wahrzeichen flog 2024 zu 2.070 Notfällen, ein Plus von knapp 18 Prozent. Nach drei Jahren ist „Christoph 31“ somit wieder Deutschlands Rettungshubschrauber mit den meisten Einsätzen vor „Christoph 15“ (Straubing) mit 1.814 und „Christoph 18“ (Ochsenfurt) mit 1.795 Einsätzen.

Weniger Einsätze für Brandenburgs Christophs Die drei Rettungshubschrauber der beiden ADAC Luftrettungsstationen im Bundesland Brandenburg folgten 2024 hingegen dem Bundestrend. 3.219 Einsätze stehen hier 3.466 im Jahr 2023 gegenüber, was sogar einem Rückgang von mehr als sieben Prozent entspricht. Die Doppelstation in Senftenberg ist eine der leistungsfähigsten und modernsten Luftrettungsstationen Deutschlands und gleichzeitig die größte der 38 Stationen der ADAC Luftrettung.

Intensivtransporthubschrauber „Christoph Brandenburg“ verzeichnete 2024 1.029 Einsätze (2023: 996 Einsätze), „Christoph 33“ 1.248 Einsätze (2023: 1.399 Einsätze). „Christoph 39“, stationiert in Perleberg, rückte im vergangenen Jahr zu 942 Notfällen aus (2023: 1.071).

Wer landete in Berlin? • „Christoph 31“: 1.854 Einsätze • „Christoph 39“: 1 Einsatz

Wer landete in Brandenburg? • „Christoph 15“ (Straubing): 1 Einsatz • „Christoph 31“ (Berlin): 216 Einsätze • „Christoph 32“ (Ingolstadt): 3 Einsätze • „Christoph 33“ (Senftenberg): 1.111 Einsätze • „Christoph 39“ (Perleberg): 667 Einsätze • „Christoph 48“ (Neustrelitz): 241 Einsätze • „Christoph 61“ (Leipzig/Schkeuditz): 2 Einsatz • „Christoph 63“ (Leipzig/Schkeuditz): 2 Einsätze • „Christoph Brandenburg“ (Senftenberg): 939 Einsätze • „Christoph Hansa“ (Hamburg): 1 Einsatz

Flotte und Crews Bei ihrer Arbeit können die Crews der ADAC Luftrettung je nach Region und Anforderung auf modernste Rettungshubschrauber der Typen H135 und H145 von Airbus Helicopters zurückgreifen. Um die notfallmedizinische Versorgung aus der Luft in Deutschland sicherzustellen, arbeiten für die ADAC Luftrettung gGmbH und deren Tochterunternehmen bundesweit rund 1.350 Menschen – darunter rund 180

Piloten und Pilotinnen, 645 Notärzte und Notärztinnen, rund 230 Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen (TC HEMS) und mehr als 200 Mitarbeitende aus Technik und Wartung. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten. Die Station „Christophorus Europa 3“ in Suben, Österreich, wird gemeinsam mit dem ÖAMTC Christophorus Flugrettungsverein, Wien, betrieben. Die ADAC Luftrettung fliegt mit Hubschrauber und Piloten hier im Winterhalbjahr – im Sommer der ÖAMTC.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH Mit 55 Rettungshubschraubern und 38 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,3 Millionen Einsätzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

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Schloßstraße: Lebendig, attraktiv und mit Zukunftspotential Positives Abschneiden in bundesweiter Vergleichsstudie Verkehrsmitteln. „Die IFH-Studie bekräftigt: Die Schloßstraße bleibt eine der wichtigsten Einkaufsstraßen Berlins“, betont Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg.

Konzept gegen Leerstand

Das Angebot in der Schloßstraße wird positiv bewertet. Die Schloßstraße wurde im Rahmen der bundesweiten Vergleichsstudie „Vitale Innenstädte 2024” des Instituts für Handelsforschung Köln (IFH) untersucht. Ergebnis: Die Schloßstraße ist eine der bedeutendsten Einkaufsstraßen Berlins und wird regelmäßig von der lokalen Bevölkerung besucht. Rund 1.000 Passantinnen und Passanten nahmen an der Befragung teil.

Vielfältiges Angebot Laut der Studie kommen 75  Prozent der Besucherinnen und Besucher gezielt zum Shoppen – ein Beleg für die zentrale Bedeutung des Einzelhandels. Besonders positiv bewerteten die Befragten das vielfältige Angebot an Mode- und Schuhgeschäften sowie die gute Erreichbarkeit mit den öffentlichen

Die Studie zeigt jedoch auch Handlungsbedarf auf: Es gilt, die Aufenthaltsqualität zu steigern und Leerstand aktiv zu begegnen. „Die Schloßstraße hat enormes Potenzial. Eine stärkere Vernetzung der lokalen Akteure und gemeinsame Initiativen können die Attraktivität nachhaltig steigern. Innovative Nutzungskonzepte für leerstehende Flächen, eine belebende Eventisierung und ein gutes Standort-Marketing nach außen z. B. auf Social Media sind hierfür aus meiner Sicht entscheidend“, erklärt Till-Steffen Busse, Leiter der Wirtschaftsförderung Steglitz-Zehlendorf. Die Ergebnisse verdeutlichen: Die Schloßstraße verfügt über eine starke Basis, auf der für eine positive zukünftige Entwicklung aufgebaut werden kann.

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Gazette Steglitz ·  April Nr. 4/2025 ·  45. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Steglitz, Zehlendorf, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

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