Lankwitz & Lichterfelde Ost
April/Mai · Nr. 2/2025
Journal für Lankwitz und Lichterfelde Ost
Kleiderkammer der AWO Südwest Große Auswahl zu kleinen Preisen
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Kleiderkammer des AWO Kreisverband Südwest Große Auswahl zu kleinen Preisen
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ine schicke Bluse, ein spannender Roman oder ein knallrotes Spielzeugauto? Diese Dinge im Geschäft neu zu kaufen, ist für viele große und kleine Menschen nicht selbstverständlich, wird das nicht gerade im Überfluss zur Verfügung stehende Geld doch häufig für nötigere Dinge des täglichen Lebens benötigt. – Wie gut, wenn es da Sozialeinrichtungen gibt, die „aus zweiter Hand“ gut erhaltene Dinge für geringes Entgelt anbieten und Einrich tungen wie Flüchtlingsunterkünfte, Wohngemeinschaften oder die Berliner Stadtmission damit unterstützen. Eine von ihnen ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO) des Kreisverband Süd Wertsachen
sicher verwahren
west e. V., die darüber hinaus vielerlei Dinge des täglichen Gebrauchs im Reinhold-VohtHaus-soziale-Dienste in Lichterfelde in ihrer Kleiderkammer mit angeschlossener Modeboutique, dem Bücherbasar sowie Trödel-Shop ansprechend einer finanziell schwächeren Käuferschicht präsentiert. Von der Anlieferung, über das Sortieren bis zum Aufbau des erstaunlich reichhaltigen Angebotes bedarf es vieler ehrenamtlich engagierter Hände. Seit Anfang
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Nadin Beuthien, frischgebackene Geschäftsführerin des AWO Kreisverband Südwest.
des Jahres ist Sozialmanagerin Nadin Beuthien Geschäftsführerin des betreibenden AWO Kreisverband Südwest. Unter Verantwortung der Kreisvorsitzenden Karola Kronheim und ehrenamtlichem Einsatz vieler Engagierter ist die Kleiderkammer zu dem geworden, was sie heute ist. Nadin Beuthien wünscht sich für eine erfolgreiche Zukunft dringend weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer jeden Alters, auch junge Menschen, die das bestehende rund 50-köpfige Team an einem möglichst regelmäßigen und zuverlässigen Termin in ihrer Arbeit unterstützen, beispielsweise einmal wöchentlich in der Zeit von 10 bis 14 Uhr. Einsatzmöglichkeiten gibt es für sie u. a. bei der Gartenarbeit,
Impressum
Lankwitz & Lichterfelde Ost Journal 14. Jahrgang
Verlag Gazette Verbrauchermagazin GmbH, Ruhlsdorfer Str. 95, Haus 42, 14532 Stahnsdorf ☎ 03329 / 645 15 70 Redaktion Karl-Heinz Christ · ☎ 03329 / 645 15 70 journal@gazette-berlin.de Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 / 630 26 88 Tittelbild: Jacqueline Lorenz Anzeigen Daniel Gottschalk, ☎ 030 / 323 38 54 d.gottschalk@gazette-berlin.de © Gazette Verbrauchermagazin GmbH Das Lankwitz & Lichterfelde Ost Journal erscheint alle zwei Monate am 1.2., 1.4., 1.6., 1.8., 1.10. und 1.12. eines Jahres. Nächste Ausgabe Anzeigen-/Redaktionsschluss: Erscheinung:
Juni/Juli Nr. 3/2025 30.04.2025 02.06.2025
Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Themenwünsche oder -vorschläge haben oder selbst etwas aus den Ortsteilen beitragen möchten, freuen wir uns auf Ihre Anregungen. Haben Sie eine Ausgabe verpasst? Ältere Ausgaben finden Sie online unter www.gazette-berlin.de. Ihre Redaktion des Lankwitz & Lichterfelde Ost Journals
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der Vorbereitung von Veranstaltungen oder beim Sortieren von gespendeter Kleidung, Büchern und Trödelartikeln.
Spenden heißt nicht Müll entsorgen Die Kleiderkammer der AWO Südwest hat eine lange Geschichte: Ende der 80er-Jahre wurde sie in der Steglitzer Schloßstraße gegenüber des Finanzamtes gegründet, um in erster Linie Aussiedler mit Kleidung zu versorgen. 1997 ging es von dort in die Räumlichkeit in die Körnerstraße, die schon bald viel zu wenig Platz bot. Seit 2006 nun hat die AWO die großzügigen und freundlichen Räume in der Osdorfer Straße 121 in Lichterfelde angemietet, in direkter Nachbarschaft zu einem darüber liegenden Hostel. Das Spenden-Angebot wird gut angenommen, längst kommt die Stammkundschaft ebenso aus der nahe gelegenen Thermometersiedlung wie aus ganz Berlin. „Im vergangenen Jahr konnten wir immerhin 6.000 Kunden begrüßen“, erklärt Nadin Beuthien anerkennend. Die Käufer verteilten sich mit 60 Prozent auf die Kleiderkammer, 10 Prozent auf den Trödel-Shop und mit 30 Prozent auf den Bücherbasar. Die angebotenen Teile stammen überwiegend aus Privatspenden und Haushaltsauflösungen. An der Wand des Flures hängt ein gerahmter Spruch, der für sich spricht: „Spenden heißt nicht Müll entsorgen“ steht darauf. Die zwei an diesem Tag ehrenamtlich tätigen Damen, von
denen die eine seit 27 Jahren, die andere seit 14 dabei ist, können einiges dazu sagen: „Wenn man bei uns etwas abgibt, dann sollte es in dem Zustand sein, dass man es selbst noch gut gebrauchen oder tragen könn ten Textilien. Und auch die AWO befürchtet, dass dieses Problem zukünftig nun durch die neue, seit Anfang 2025 geltende Getrenntsammlungspflicht für alle Berliner Haushalte sich noch verschärfen könnte: Danach soll
Viele freiwillig helfende Hände sortieren und pflegen das Spendenangebot.
te“, wünschen sie sich. So sind immer wieder bei den Spenden kaputte und unansehnliche Stücke dabei. Ungewaschene oder gar stark nach Rauch riechende Kleidungsstücke haben in der Kleiderkammer nichts mehr zu suchen. Und zerfledderte Bücher gehören ins Altpapier und nicht in den Bücherbasar. Viel Arbeit und wertvolle Zeit verbringen die freiwillig Helfenden damit, diese unbrauchbare „Spreu vom Weizen“ zu trennen. So hat inzwischen sogar die Berliner Stadtmission etliche Kleider-Container abgebaut, da in ihnen nur 17 Prozent verwertbare Kleidung landete, dafür aber umso mehr Müll, vom Bauschutt über unspezifische Flüssigkeiten bis hin zu verdreck Textilmüll nicht mehr im normalen Hausmüll entsorgt werden.
Zweites Leben für Schuh, Shirt & Co Willkommen in der AWO-Kleiderkammer sind hingegen ebenso die kaum getragenen hohen Lackpumps, die eine einzige unvergessliche Nacht durchtanzten, wie auch die schicke weiße Bluse mit Punkten, die von Anfang an bei der Erstbesitzerin in der Taille kniff und zwischen Trainingsanzug und Jeans im Schrank ein trostloses Dasein fristete. Nun hat sie es sogar bis in die etwas hochwertigere Modeboutique der sozialen Einrichtung geschafft, wo sie von einer Stammkundin mit schmalerer Taille und
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal noch schmalerer Rente für ihre anstehende Goldene Hochzeit geadelt wird. Stets willkommen in der Kleiderkammer sind warme Winterkleidung, Schlafsäcke und Stiefel, gut erhalten und sauber als Spende bei der AWO abgegeben. Da der Standort an der Osdorfer Straße kein Obdachlosenstützpunkt und keine Versorgungsstelle ist und so auch keine Umkleidemöglichkeit hat, wird davon vieles an die Stadtmission weitergegeben, aber auch an soziale Wohnheime und Flüchtlingseinrichtungen. Alles findet dankbare Abnehmer. Kleine Leute begeistern im angegliederten Trödelbasar besonders die Regale mit Spielzeugauto, Puzzle, Spiel & Co. – Auf der einen Seite steigende Kinderarmut, auf der anderen
übervolle Kinderzimmer mit unbeachtetem Spielzeug und vernachlässigtem Teddy. – Hier bei der AWO bekommen sie eine zweite, wenigstens etwas ausgleichende Chance, zaubern sie Lächeln in kleine Gesichter. Und auch Alltagsgegenstände wie Topf, Pfanne oder Bügeleisen warten gegen geringes Entgelt auf Käufer. Beim Porzellan findet man mit etwas Glück sogar Rosenthal und Hutschenreuther – und vielleicht auch Ersatz für die Tasse vom guten, nicht mehr im Handel erhältlichen Feiertagsservice, die Tante Rosi Weihnachten nach dem dritten Glühwein glückstrunken zertöppert hat. Auch an kleine und große Bücherwürmer ist gedacht: Im Bücherbasar findet sich zu gutem
Preis – schon ab 1 Euro – für jeden Geschmack der passende Lesestoff: Kochbuch, Roman oder Sachbuch, die Auswahl könnte manch öffentliche Bibliothek neidisch machen. Wer will, kann am langen Tisch vor Ort gleich eine kleine Lesepause einlegen. Unterstützt wird der Bücherfundus durch die vier Kirchengemeinden Alt -Buckow, Mariendorf Süd, die Paulus Gemeinde und Kirche Heimat sowie durch ein Antiquariat.
Spenden, Stöbern und Shoppen erwünscht Wer selbst stöbern und kaufen oder Spenden in der Kleiderkammer abgeben möchte, kann dies im Reinhold-Voht-Haus des AWO Kreisverband Südwest je • Perücken • Medizinischer Haarersatz • Haarverlängerungen • NK EXtensions-Store Gepflegtes, glänzendes und gesundes Haar ist der Traum vieler Menschen. Auch Ihrer? In unserem Salon Sunnymoon Hair in Lankwitz sind wir in allen Fragen rund um Haare und Frisur für Sie da. Sie möchten längeres Haar und mehr Fülle? Nutzen Sie unsere Erfahrung! Neben dem Verkauf von Echthaar-Extension bieten wir die Einarbeitung von Haarverlängerung und -verdichtung, medizinischen Haarersatz sowie Perücken, z. B. nach einer Chemotherapie oder bei Alopecia. Als präqualifizierter Hilfsmittellieferant, übernehmen wir bei Rezeptvorlage, gerne alle Formalitäten und rechnen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Ruthstraße 18 · 12249 Berlin-Lankwitz Tel. 797 857 67 · www.sunnymoon-hair.com Di bis Fr 10 – 18 Uhr · Sa 10 – 16 Uhr
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den Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in der Zeit von 10 bis 14 Uhr. Montag und Freitag ist geschlossen. Darüber hinaus gibt es 12 Verkaufs-Sonntage im Jahr. Schon heute vormerken: Den 12. April von 11 bis 16 Uhr. Der Erlös aus den Verkäufen wird für die soziale Arbeit der AWO Südwest e. V. verwendet.
Beratungen und mehr Das soziale Angebot der AWO für seine Mitmenschen ist groß, allein der Kreisverband Südwest hat ein breites Spektrum an Beratungen, von der Beratung zur Rentenversicherung über die Familienberatung bis hin zur Vermittlung an spezielle Bera tungsstellen. Geplant sind auch wieder Computerkurse. Für bereits 2,50 Euro monatlich kann man AWO-Mitglied werden und das Veranstaltungsprogramm nutzen. Dazu gehören gemeinsame Kiezspaziergänge, Ausflüge, ebenso regelmäßige Veranstaltungen wie saisonale Essen. In den Räumen des ReinholdVoht-Hauses treffen sich die Bingogruppe, Briefmarkenfreunde, die Selbsthilfegruppe Sucht und die Skatgruppe. Die WGs des Betreuten Gruppenwohnens liegen alle in Tempelhof-Schöneberg, die Einzelwohnungen (Betreutes Einzelwohnen) z.T. in Zehlendorf. Als besonderes Kooperatives Mitglied der AWO bietet „Das
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Öffungszeiten: Mo - Sa 10-13 Uhr Mo - Do 15-18 Uhr
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Treffpunkt Kiezbüro Lankwitz Willkommen in der Emmichstraße 8
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emeinsam tanzen, essen, kreativ sein, sich beraten lassen – oder sich einfach nur mit netten Menschen unterhalten. Im neu eröffneten Kiezbüro Lankwitz in der Emmichstraße 8 ist das nun für Nachbarn und Anrainer miteinander möglich. Am 31. Januar öffneten sich die Türen weit zu dem Nachbarschaftstreff, der in den frisch renovierten Räumen des ehemaligen „Café de la Paix“ Beratungsangebote, Kreativworkshops sowie viel Platz und Raum für den Austausch bietet. Bisher fehlte dem Quartier ein fußläufig erreichbarer Ort für generationsübergreifende Begegnung, kulturellen Austausch und soziales Miteinander, wie es sich viele Nachbarn in der Gegend schon länger gewünscht hatten. Und so war der Andrang zur Eröffnung auch besonders groß, weil Groß und Klein ihren neuen Treffpunkt endlich in Augen Jacob von Forstner, auch bei der Renovierung aktiv dabei. � Foto: Kiezbüro Lankwitz
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schein nehmen wollten. Herzlich begrüßt wurden sie dazu von Jacob von Forstner, Leiter des neuen Kiezbüros und Sozialarbeiter des Stadtteilzentrum Steglitz e. V. im Projekt Gebietskoordination Kamenzer Damm. Er und sein Team hatten ein buntes Programm auf die Beine gestellt, bei dem Leib und Seele auf ihre Kosten kamen und die Popcornmaschine ihr Bestes gab. Von Forstner erklärte an die Gäste gerichtet: „Das Kiezbüro Lankwitz soll ein Ort werden, an dem Nachbar*innen wissen, dass ihnen ernsthaft zugehört wird. Denn die zukünftigen Angebote in den neuen Räumlichkeiten basieren auf den Bedarfen der Nachbarschaft. Nur
Foto: Kiezbüro Lankwitz
Sie wissen genau, wo der Schuh drückt, was im Kiez fehlt und für was Sie sich begeistern können. Ich freue mich deshalb sehr auf die gemeinsame Gestaltung des Kiezbüros Lankwitz!“ Räume dafür zu finden, war im Vorfeld nicht leicht gewesen. Dass dies schließlich doch noch gelang, ist nicht zuletzt auch dem Einsatz von Bezirksstadträtin Carolina Böhm zu verdanken. An der Seite von Dr. Jochen Lang, Leiter der Abteilung Wohnen und Stadterneuerung der Senatsverwaltung, und Jonas Haupt, stv. Geschäftsführer Stadtteilzentrum Steglitz e. V., die ebenfalls lobende und motivierende Worte zur Neueröffnung fanden, zeigte sie sich
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hocherfreut darüber, endlich den passenden Standort für den neuen Treff gefunden zu haben: „Es freut mich sehr, dass wir in Lankwitz einen neuen Treffpunkt für das nachbarschaftliche Miteinander anbieten können. Orte des friedlichen Austausches und des gemeinsamen Handelns in der Nachbarschaft, das braucht Berlin überall. Alle sind herzlich eingeladen vorbeizukommen und sich mit ihren Ideen einzubringen!“
darfe der Kiezbewohner. So ist über dieses Mitspracherecht ein einladender freundlicher Ort entstanden, mit Tischen, Stühlen und komplettem Küchenbereich, flexibel nutzbar für das breite offene Wochen & Chai (Kuchen und Tee)“ von 14 bis 16 Uhr. Davor kommt die Krabbelgruppe mit Eltern und Kleinstkindern zum Einsatz. Selbstverständlich, dass es im Kiezbüro auch Beratungszeiten gibt. So steht die Kiezbüro-Tür
Programm, das neben Yoga für Klein und Groß, Line Dance, Kreativangeboten und Sprachunterricht nun auch jeden Donnerstag in der Zeit von 12 bis 14 Uhr zur gemeinsamen leckeren „Familiensuppe“ lädt, mit anschließendem „Baklava
von Montag bis Mittwoch für Rat und Tat offen, finden aber darüber hinaus auch regelmäßige Veranstaltungen wie Malteser-Hausbesuche mit Sozialberatung für Senioren oder Ernährungsvorträge und Café Demokratie statt, bei dem jeder
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein Seit Oktober 2024 hatte es von der Gebietskoordination Kamenzer Damm des Stadtteilzentrum Steglitz e. V. eine Nachbarschaftsbefragung gegeben „Was wünschen sich die Menschen im Kiez?“, um den neuen Treff bedarfsgerecht anlegen zu können. Die Antwort war eindeutig: Immerhin 72 Prozent wünschten sich einen Ort, an dem sich Jung und Alt nachbarschaftlich treffen können, mit günstigen Öffnungszeiten und möglichst unkommerziellen kostenlosen Angeboten auf Spendenbasis für die unterschiedlichen Be ELION MEIERTAL Stimmungen Konzertstimmungen Reparaturen Restaurierungen Oberflächenrestauration langjährige Berufserfahrung Laden: Gardeschützenweg 65 12203 Berlin Webseite: www.pianos-fluegel.com
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Viel Raum für Beratung, Miteinander und Gespräche.�
Foto: Kiezbüro Lankwitz
der Nachbarn unter ihrer Beteiligung und ihrem Mitspracherecht erfüllen zu können. Am Rande: Eigentlich sollte das neue Kiezbüro straßennamengemäß als „Kiezbüro Emmich“ eröffnet werden. Doch da deutsche Truppen unter Befehl von Albert Theodor Otto von Emmich (1848-1915), preußischer General der Infanterie, im Ersten Weltkrieg schwere Kriegsverbrechen begangen habe sollen, wurde dieser Gedanke schnell verworfen. – Welches Klima vielmehr im Kiezbüro zukünftig herrschen soll, verewigten Besucher am Eröffnungstag in eigens dafür zur Verfügung gestellten Rahmen: Politische und solidarische Statements und Forderungen von „Bunt ist schön“, „Gemeinsam für Vielfalt“ bis „Toleranz ist Cool“ und „Solidarität statt Hass“ sind da zu lesen und schmücken nun wie eine „Hausordnung“ die Wand im Kiezbüro Lankwitz. Information und Anfragen unter E-Mail gebietskoordination@ kamenzer-damm.de� ◾ � Jacqueline Lorenz
seinen Mund (nicht nur zum durch die Sozialraumorientierte Kaffeetrinken) aufmachen kann. Planungskoordination (SPK) des Bezirksamtes Steglitz-ZehlenRaum zum dorf umgesetzt wird. Betrieben wird es in Zusammenarbeit des Mitgestalten und Stadtteilzentrum Steglitz e. V. mit Mitbestimmen lokalen Akteur*innen, Initiativen „Wir wollen dieses Kiezbüro nicht und Projekten vor Ort. Seit 2020 am Bedarf vorbei, sondern bür- begleitete Jacob von Forstner als gerorientiert entwickeln und nie Mitarbeiter des Stadtteilzentrum aufhören zuzuhören“, verspricht Steglitz e. V. im Bezirk rund um Jacob von Forstner, der begrüßt, den Kamenzer Damm soziale mit den Räumen auch über Bü- Projekte und hat wertvolle Errofläche mit Beratungsraum zu fahrungen u. a. beim Gemeindeverfügen. Finanziert wird das parkfest, Nachbarschaftsgarten Kiezbüro durch das Programm und an der Wildblumenwiese „Stärkung Berliner Großsied- gesammelt. Diese will er nun lung“ der Senatsverwaltung gemeinsam mit seinem Team im Kiezbüro Lankwitz für Stadtentwicklung, Bauen neuen Kiezbüro einsetzen, um Emmichstraße 8 und Wohnen, welches seit 2020 damit möglichst viele Wünsche 12249 Berlin
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Das Mittelmeerhaus wurde 1904 erbaut.
Sanierungs-Aus fürs Mittelmeerhaus
Jugendstil-Juwel im Botanischen Garten gefährdet
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ie Zukunft des Mittelmeerhauses im Botanischen Garten Berlin steht auf der Kippe. Nachdem das Abgeordnetenhaus beschloss, die Mittel für die geplante Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes nicht wieder bereitzustellen, droht nun die Schließung des beliebten Gewächshauses. Das Mittelmeerhaus, ein architektonisches Juwel im Jugendstil, beherbergt eine bedeuten de Sammlung mediterraner Pflanzen und ist das älteste der 15 historischen Gewächshäuser des Gartens. Die Sanierung, für die 25 Millionen Euro aus Landesmitteln vorgesehen waren, sollte bereits seit 2020 vorbereitet werden. „Wir sind fassungslos und können die Entscheidung nicht nachvollziehen – vor allem angesichts der umfangreichen Investitionen und Vorarbeiten, die bereits
in das Projekt geflossen sind. Bleibt es dabei, dass die Sanierung des Mittelmeerhaus mitten in der Umsetzung gestoppt wird, dann werden wir es wohl über kurz oder lang schließen müssen“, befürchtet Thomas Borsch, Direktor des Botanischen Gartens. Er forderte Gespräche zur Sicherstellung der Finanzierung, um den Verlust dieses bekannten Bau- und Kulturdenkmals zu verhindern.
Lankwitz &Lichterfelde Ost Journal Thorsten Laute, Leiter des Gartenbetriebs, wies darauf hin, dass der Sanierungsstopp die Arbeit des wissenschaftlichen und gärtnerischen Teams zunichte mache. Die Vorbereitungen für den Umzug der Pflanzen hätten bereits einen erheblichen Teil der Arbeitszeit in Anspruch genommen.
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Hoffen auf Unterstützung
Der Botanische Garten appelliert an Politik und Öffentlichkeit, sich für den Erhalt des Mittelmeerhauses und der gesamten Anlage einzusetzen. „Wir würden uns freuen, wenn dies auch bei der Verteilung von Fördermitteln Berücksichtigung fände“, so Borsch. „Berlin ist eine der grünsten StädGefahr für te Europas, aber der Botanische Pflanzensammlung Garten trocknet ohne UnterstütDie ausbleibende Sanierung zung leider aus.“ gefährdet nicht nur das Mittelmeerhaus selbst, sondern auch Neue Eintrittspreise die darin befindliche Pflanzensammlung. Aufgrund der geplan- Aufgrund des gestiegenen Kosten Sanierung wurden notwen- tendrucks hat der Botanische dige Reparaturen an Heizung Garten zum 15. März erstmals und Fenstern aufgeschoben. Ein seit 15 Jahren die EintrittspreiAusfall der Heizungsanlage könn- se erhöht. Erwachsene zahlen te schwerwiegende Schäden an 10 Euro anstelle bisher 6 Euro, der den Pflanzen verursachen. Unklar ermäßigte Eintritt kostet 5 Euro ist auch, was mit der Sammlung anstelle von 3 Euro. Die Jahresgeschehen soll, falls das Gebäu- karte hingegen wird günstiger de geschlossen werden muss, – sie kostet jetzt 30 Euro anstatt da keine Mittel für ein Ausweich- 50 Euro. Kinder und Jugendliche quartier vorhanden sind. Darüber in Begleitung von Erwachsenen hinaus sind weitere Gewächs- haben freien Eintritt – bisher galt häuser sanierungsbedürftig. Es das nur für Kinder bis zum Alter droht die Schließung weiterer von sechs Jahren. GartendirekGebäude, sollte der Sanierungs- tor Thomas Borsch hofft auf das stau nicht behoben werden. Verständnis der Besucherinnen
Verrostete Stahlträger gefährden die Statik der über 100 Jahre alten, denkmalgeschützten Schaugewächshäuser. Foto: Bernd Wannenmacher, Freie Universität Berlin
und Besucher und darauf, dass sie dem Botanischen Garten weiter die Treue halten. Die Anpassung der Eintrittspreise war unumgänglich: „Wir müssen handlungsfähig bleiben, sonst haben wir keine Zukunft“, so Gartendirektor Borsch. Es war uns aber wichtig, dass unsere Eintrittspreise im internationalen Vergleich trotz der Erhöhung immer noch moderat sind – und das, obwohl wir zu den größten Botanischen Gärten der Welt gehören.“ ◾
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Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten Treffpunkt für Gartenfans am 5. und 6. April 2025
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er Staudenmarkt ist wieder zurück im Botanischen Garten. Dieser lädt mit seinen neuen Wegen zum Marktbummel vor der Kulisse der historischen Gewächshäuser ein. Der Berliner Staudenmarkt steht seit 25 Jahren für die Erhaltung und Förderung der Gartenkultur, der Sortenvielfalt und Pflanzenqualität in der Gartenbranche.
Großes Sortiment und viele Informationen
Kleinbetrieb bis zum internationalen Spezialisten auf. Ein riesiges Sortiment der floralen Welt wird hier präsentiert. Der Staudenmarkt ist auch Informations- und Tauschbörse der Gärtnerinnen und Gärtner selbst. Hier treffen die Besucher die Stars der Szene und bekommen versierten Rat. Wie gewohnt gibt es eine reiche Auswahl an gutem und schönen Gartenzubehör und ein genussvolles kulinarisches Angebot.
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stehen hoch im Kurs. Einheimische Blütenstauden und Ziergräser bieten mit ihren Samen im Winter Nahrung, sie liefern Material für Nester und sind Verstecke vor Feinden. Im Vordergrund steht immer die Freude an Pflanzen, Gärten und Natur. Der Staudenmarkt am Samstag 5. und Sonntag 6. April 2025 ist jeweils 9 bis 18 Uhr geöffnet. Ort:
Botanischer Garten, Eingang Königin Luise Straße 6 und Unter den Eichen 5 – 10. Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro, bis 6 Jahre freier Eintritt, Vorverkauf: tickets.berliner-staudenmarkt. de Weitere Informationen unter www.bo.berlin/ staudenmarkt� ◾
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Berliner Engel im Dauereinsatz
Berlins „Christoph 31“ flog deutschlandweit die meisten Einsätze
Christoph 31 vor dem Botanischen Garten. �
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ie fliegenden Gelben Engel in Berlin und Brandenburg hoben 2024 zu 5.289 Einsätzen ab und bewegten sich damit auf dem Niveau des Vorjahres (5.223 Einsätze). Deutschlandweit verzeichneten die ADAC Rettungshubschrauber hingegen einen Einsatzrückgang von 4,5 Prozent auf 49.048 Flüge. Als Gründe für den Rückgang der Einsätze sieht die gemeinnützige ADAC Luftrettung neben normalen Einsatzschwankungen und wetterbedingten Flugausfällen die erweiterten Befugnisse für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sowie den zunehmenden Einsatz von Telenotärztinnen und Telenotärzten. Dass die Region Berlin-Brandenburg gegen den Deutschlandtrend ein leichtes Einsatz Foto: Jacqueline Lorenz
plus verzeichnen konnte, liegt an der deutlichen Zunahme an Einsätzen von „Christoph 31“. Das Berliner Wahrzeichen flog 2024 zu 2.070 Notfällen, ein Plus von knapp 18 Prozent. Nach drei Jahren ist „Christoph 31“ somit wieder Deutschlands Rettungshubschrauber mit den meisten Einsätzen vor „Christoph 15“ (Straubing) mit 1.814 und „Christoph 18“ (Ochsenfurt) mit 1.795 Einsätzen.
Jahr 2023 gegenüber, was sogar einem Rückgang von mehr als sieben Prozent entspricht. Die Doppelstation in Senftenberg ist eine der leistungsfähigsten und modernsten Luftrettungsstationen Deutschlands und gleichzeitig die größte der 38 Stationen der ADAC Luftrettung. Intensivtransporthubschrauber „Christoph Brandenburg“ verzeichnete 2024 1.029 Einsätze (2023: 996 Einsätze), „Christoph Weniger Einsätze 33“ 1.248 Einsätze (2023: 1.399 Einsätze). „Christoph 39“, statiofür Brandenburgs niert in Perleberg, rückte im verChristophs gangenen Jahr zu 942 Notfällen Die drei Rettungshubschrau- aus (2023: 1.071). ber der beiden ADAC Luftrettungsstationen im Bundesland Wer landete in Berlin? Brandenburg folgten 2024 hingegen dem Bundestrend. 3.219 • „Christoph 31“: 1.854 Einsätze Einsätze stehen hier 3.466 im • „Christoph 39“: 1 Einsatz
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Wer landete in Brandenburg? • „Christoph 15“ (Straubing): 1 Einsatz • „Christoph 31“ (Berlin): 216 Einsätze • „Christoph 32“ (Ingolstadt): 3 Einsätze • „Christoph 33“ (Senftenberg): 1.111 Einsätze • „Christoph 39“ (Perleberg): 667 Einsätze • „Christoph 48“ (Neustrelitz): 241 Einsätze • „Christoph 61“ (Leipzig/ Schkeuditz): 2 Einsatz • „Christoph 63“ (Leipzig/ Schkeuditz): 2 Einsätze • „Christoph Brandenburg“ (Senftenberg): 939 Einsätze • „Christoph Hansa“ (Hamburg): 1 Einsatz
Deutschland sicherzustellen, arbeiten für die ADAC Luftrettung gGmbH und deren Tochterunternehmen bundesweit rund 1.350 Menschen – darunter rund 180 Piloten und Pilotinnen, 645 Notärzte und Notärztinnen, rund 230 Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen (TC HEMS)
und mehr als 200 Mitarbeitende aus Technik und Wartung. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Flotte und Crews Notfallsanitätern und 15 NotärzBei ihrer Arbeit können die ten. Die Station „Christophorus Crews der ADAC Luftrettung je Europa 3“ in Suben, Österreich, nach Region und Anforderung wird gemeinsam mit dem auf modernste Rettungshub- ÖAMTC Christophorus Flugretschrauber der Typen H135 und tungsverein, Wien, betrieben. H145 von Airbus Helicopters Die ADAC Luftrettung fliegt mit zurückgreifen. Hubschrauber und Piloten hier Um die notfallmedizinische im Winterhalbjahr – im Sommer Versorgung aus der Luft in der ÖAMTC.
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Über die ADAC Luftrettung gGmbH Mit 55 Rettungshubschraubern und 38 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,3 Millionen Einsätzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung. ◾
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Neuer Weg, altes Grün?
Stangenpfuhl-Aufwertung in Lichterfelde
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ie Vorbereitungen für die lang ersehnten Aufwertungsmaßnahmen am Stangenpfuhl und -graben in Lichterfelde Süd haben begonnen! Bereits am 17. Februar starteten die ersten Arbeiten, die sich zunächst auf den Bereich der zukünftigen Wegeverbindung am Regenrückhaltebecken konzentrieren. Im Rahmen des Projekts wird ein bereits vorhandener Trampelpfad am Rande des Grundstücks zu einer offiziellen, etwa drei Meter breiten Wegeverbindung mit einer Aufweitung zu einem kleinen Platz ausgebaut. Die neue Wegeführung berücksichtigt den vorhandenen Gehölzbestand und wird verschwenkt, um Eingriffe in den Boden- und Wurzelbereich so gering wie möglich zu halten. Wurzelbrücken und die Höhenlage des Weges sollen dazu beitragen, den Baumbestand weitestgehend zu erhalten. Trotz aller Bemühungen lassen sich Baumfällungen nicht voll ständig vermeiden. Betroffen sind hauptsächlich junge, dicht stehende Bäume. Der größte Teil der Grünanlage bleibt von den Bauarbeiten unberührt. Als Ausgleich für die Baumfällungen sind Biotoppflegemaßnahmen geplant, die den verbleibenden Gehölzbestand stärken und zukunftsfähig machen sollen. Die Einzäunung des Gewässers bleibt bestehen, um die natürliche Entwicklung des Baumbestandes zu fördern. Zu dem werden die Gehölzränder zu artenreichen Säumen entwickelt, um einen vielfältigen Lebensraum für verschiedene Arten zu schaffen. Die Hauptbauarbeiten für den Wegebau sind von Juni bis Dezember 2025 geplant. Während dieser Zeit wird versucht, Baulärm und andere Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Für eventuelle Unannehmlichkeiten wird um Verständnis gebeten.� ◾
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Hilfe zur Selbsthilfe von der Wiege bis zur Bahre Mittelhof e. V. stärkt die lokale Gemeinschaft
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eit 77 Jahren gibt es den gemeinnützigen Verein Mittelhof, unter der Prämisse „im Geiste echter Freundschaft und Versöhnung und in nachbarschaftlicher Hilfe“, un terstützt von Quäkern, gegründet als erstes Nachbarschaftsheim Berlins in der damaligen amerikanischen Besatzungszone. Inzwischen ist diese zivilge- Wie alles begann. sellschaftliche Organisation als Träger und Stadtteilzentrum zu einer festen Größe in SteglitzZehlendorf geworden, wenn es darum geht, für beinahe jeden Lebensbereich das passende Angebot zu finden. Hinter dem ehrenamtlichen Vorstand stehen rund 450 hauptamtliche und fast ebenso viele ehrenamtliche Mitarbeitende, die sich gemeinsam für Demokratie und Teilhabe einsetzen. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Zehlendorf in der Gründerzeit-Villa Mittelhof an der Königstraße 42. Unter der Doppel-Geschäftsführung von Markus Schönbauer und Simone Will arbeitet der Mittelhof bis heute nach den von demokratischem Denken geprägten Gründungsprinzipien, welche von den Geschäftsführer Markus Schönbauer. damaligen Initiatoren deutscher Foto: Mittelhof
Archiv Mittelhof
und US-amerikanischer Quäker ausging. Dass gerade die Sozialwissenschaftlerin Hertha Kraus, die wegen ihrer jüdischen Abstammung aus dem NaziDeutschland in die USA hatte emigrieren müssen, diese selbstlose Einrichtung in Deutschland dann als überzeugte Anhängerin der Quäker-Glaubensgemeinschaft befürwortete und mit ermöglichte, ist nicht nur für Markus Schönbauer Grund genug, den Mittelhof auch zukünftig ganz im Sinne von Demokratie und lokaler Gemeinschaft sowie sozialer Gleichberechtigung im Bezirk weiterzuentwickeln – als symbolisches Denkmal für eine Frau, die anstatt auf Groll gegen die Deutschen vielmehr auf Nächstenliebe setzte und darin
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Villa Mittelhof, Königstraße 42 - 43.
Mehrgenerationenhaus Phoenix, Teltower Damm 228.
einen Versuch sah, „eine neue der Verein bis 1956 Schritt für Form der Verbindung zueinander Schritt zur Unabhängigkeit. Als zu schaffen“. erstes Berliner Nachbarschaftsheim richtete sich der Mittelhof zu Beginn mit seinem SuppenküHistorie chen-Angebot für unterernährte Seine ersten Vereins-Jahre ver- Kinder, seiner Hilfe für erholungsbrachte der Mittelhof in einem bedürftige Mütter und mit Nähvon Hermann Muthesius erbau- und Schusterwerkstatt nicht ten Haus in Nikolassee (Mittel- nur an die Menschen in direkter hof), nach dem der Verein dann Nachbarschaft, sondern auch an körperlich und seelisch Bedürfbenannt wurde. 1950 dann kauften Quäker das tige aus anderen Bezirken, die Zehlendorfer Villengrundstück später dann ihre eigenen Nachmit vom Krieg verschonten Haus barschaftseinrichtungen vor Ort an der Königstraße von einem etablierten. Dahlemer Lederfabrikanten und schenkten es dem Verein, den Angebote und sie zusätzlich eine Zeitlang noch Treffpunkte für sehr durchdacht finanziell unter- Jung und Alt stützten – ganz nach dem Motto, „Hilfe zur Selbsthilfe“ spenden So kann sich der Mittelhof zu wollen. So entwickelte sich e. V. heute mit seiner an über
Villa Folke Bernadotte, Jungfernstieg 19.
30 Standorten angebotenen sozial-kulturellen Arbeit und inzwischen Träger von 14 Kitas, auf ein engeres lokales Umfeld konzentrieren, in dem die Stadtteilarbeit eine wichtige Rolle spielt. Zum Verein gehören neben der Villa Mittelhof und dem Mehrgenerationenhaus Phoenix in Zehlendorf u. a. die Villa Folke Bernadotte und das Nachbarschaftshaus Lilienthal in Lichterfelde. Außerdem gibt es ein Familienzentrum in Lankwitz sowie Kooperationen mit Schulen und Kitas. Der Mittelhof finanziert sich aus Eigenmitteln, die durch Kurse und Raumvermietung erwirtschaftet werden, aber auch durch Spenden, Stiftungsgelder, aus der Betreuung in den Kitas und über Zuwendungen des Senats. „Wir verstehen uns als
Nachbarschaftshaus Lilienthal, Schütte-Lanz-Str. 43 Familienzentrum Lankwitz, Beethovenstr. 34
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Der Mittelhof von Hermann Muthesius in Nikolassee nahe Rehwiese.
zivilgesellschaftlicher Partner des Staates“, bringt es Markus Schönbauer auf den Punkt und betont, dass man sich gerade in diesen Tagen in Deutschland dabei auf das wichtige Ziel der Quäker, Demokratie schaffen zu wollen, stärker rückbesinnen
müsse. – Auf dem Weg zu Erlebbarkeit von Selbstwirksamkeit. Dabei müsse unbedingt der eigentliche Sinn von Gemeinnützigkeit gewahrt bleiben, der Gesellschaft in vollem Umfang direkt zugute kommen und transparent und nachvollzieh Geier A N WA LT S K A N Z L E I
Rechtsanwalt Jens-Oliver Geier
bar sein. So soll auch der lokale Zehlendorfer Spender sichtbar und anerkannt spenden können. In diesem Jahr feiert die Selbsthilfekontaktstelle im Mittelhof 40-jähriges Bestehen. In der Selbsthilfe – DAS sozialste Netzwerk überhaupt – unterstützen, informieren und stärken sich Betroffene selbst, praktizieren damit gelebte Demokratie und Solidarität. Allein im Mittelhof e. V. treffen sich über 80 Selbsthilfegruppen regelmäßig, von Parkinson über Depression bis Leben zwischen zwei Kulturen. Darüber hinaus werden etliche weitere Gruppen im Bezirk beraten und koordiniert. Ein breites Begegnungs-, Beratungs.- Kultur-, Kreativ-, Spiel- und Sportangebot hält der Mittelhof außerdem bereit.
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Bei Sanierungsarbeiten des alten Bahnwärterhäuschens kamen längst vergessene „Kunstwerke“ zum Vorschein.� Fotos: Mittelhof
Mit der Zeit gehen im großen „Haus für Alle“ Im offenen Nachbarschaftscafé der Villa Mittelhof erwartet neben guten Gesprächen auch Kaffee und Kuchen sowie leckerer Mittagstisch die Besucher. Gesundheits- und Umweltbewusstsein ist auch auf dem Teller in. So geht es in den MittelhofKitas gesund und frisch gekocht zu: Sogar das Kinderhaus Athene an der Athene-Grundschule kommt derzeit noch in diesen Genuss. 480 Essen täglich kocht der Mittelhof-Caterer, doch der daran gebundene administra lem mit ihrem Programm „Vom Acker auf den Teller“. Aktuell hat sich im Garten des Stadtteilzentrum Villa Mittelhof einiges getan: Das sogenannte Bahnwärterhäuschen, vor 30 Jahren Projektstätte für den „Werkstattknast“, ist frisch saniert und bietet hellen Aktionsraum. Bei den Renovierungsarbeiten kamen unter der alten Tapete noch etliche aussagekräftige Arbeiten aus dieser Projektzeit ans Licht. Handlungsbedarf auf Spendenbasis besteht indessen weiterhin für den Spielplatz, damit er überholt und modernisiert werden kann. Zwar sind bereits über 20.000 Euro zusammengekommen, doch jeder Euro mehr bedeutet ein weiteres Kinderlachen. Und wer die Villa Mittelhof nun kennenlernen möchte, kann das entspannt bei der beliebten „Die schöne Villa-Party“ am 28. März von 19.30-23 Uhr. Gute Laune bei „Let´s Dance“ und 70er-Jahre-Music ist garantiert. Näheres unter Tel. 030-80 19 75 39. Das umfangreiche MittelhofProgramm mit allen Angeboten ist in der Villa Mittelhof, in den Stadtteilzentren und beim Bezirksamt erhältlich. Ehrenamtliches Engagement und gute Ideen sind im Mittelhof e. V. stets willkommen. Angebote unter www.mittelhof. org/angebote/ Informationen und Kontakt unter www.mittelhof.org� ◾ � Jacqueline Lorenz
tive Aufwand mit recht praxisferner Kontrolle und Nachweispflicht ist für den Mittelhof als eher kleinen Standort, welcher der idealen Schulessen-Vergabe entspricht, ungerechtfertigt groß, sodass derartige EssensProjekte wenig Zukunft zu haben scheinen. Dabei behält der Verein mit seinem Catering steht´s diejenigen Einrichtungen für Kooperationen im Blick, die soziales Verständnis mitbringen – wie „1Ha Zukunft“ in Ludwigsfelde, Bildungsträger Spendenkonto für das Verstehen, Gestalten und Erleben von klimagerechter Er- Mittelhof e. V. SozialBank nährung, oder die Domäne Dah- IBAN: DE25 3702 0500 0003 1128 00
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Der Tag der Rückengesundheit unterstützt jährlich am 15. März mit Tipps und Veranstaltungen dabei, Rückenschmerzen vorzubeugen. Foto: offsuperphoto / Adobe Stock
Kopf hoch, Nacken frei
Smarte Tipps für einen gesunden Rücken
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b am Schreibtisch, in Bus und Bahn oder auf dem Sofa – wer viel sitzt und dabei ständig mit vorgeneigtem Kopf auf einen Bildschirm schaut, riskiert weit mehr als den sprichwörtlichen „Handynacken“: Laut einer Umfrage der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. leiden 73 Prozent der Angestellten in Deutschland unter Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich. Der digitale, sitzende Lebensstil ist alles andere als gesund und belastet die empfindliche Halswirbelsäule. „Nacken-, Rückenund Kopfschmerzen sind nur der Anfang. Langfristig drohen Haltungsschäden oder sogar ein Verschleiß der Bandscheiben. Dagegen kann man wirkungsvoll vorbeugen“, sagt Detlef Detjen, Geschäftsführer der AGR. Der Verein informiert seit fast 30 Jahren über Rückengesundheit und zeichnet besonders rückenfreundliche Produkte nach unabhängiger Prüfung durch ein medizinisches Fachgremium mit dem AGR-Gütesiegel aus.
Bewegung und Ergonomie für einen entspannten Nacken Bewegung ist auch bei Nackenschmerzen der Schlüssel zur Gesundheit. „Als Faustregel sollte man sich im Büro mindestens 25 Prozent des Tages bewegen, 25 Prozent stehen und höchstens 50 Prozent sitzen“, rät Ulrich Kuhnt, Vorsitzender des BdR sowie Sportwissenschaftler und
Leiter der Rückenschule Hannover. „Leider sieht die Realität oft anders aus.“ Wer aus beruflichen Gründen viel sitzen muss, sollte das rückenfreundlich tun: Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der AGR sind Arbeitnehmer mit einem rückenfreundlichen Arbeitsumfeld viel häufiger frei von Rückenschmerzen als Beschäftigte ohne ergonomische Ausstattung (28 % vs. 5 %). ◾
Tipps für einen gesunden Rücken und schmerzfreien Nacken: Bewegung: Sanfte Bewegungsformen wie Yoga und Pilates stärken die Muskeln und unterstützen eine aufrechte, ausbalancierte Körperhaltung. Probieren Sie verschiedene Sportarten, jede Bewegung tut dem Rücken gut! Entspannung: Stressbedingte Muskelverspannungen lassen sich durch gezielte Entspannungsverfahren und Wellnessrituale lindern. Gönnen Sie sich ein heißes Bad, eine Massage oder einen Saunabesuch! Ergonomisches Umfeld: Eine bewegungsfördernde Gestaltung des Arbeitsplatzes und ergonomische Alltagsprodukte entlasten den Rücken. Überprüfen Sie Ihren Alltag, schaffen Sie sich eine rückenfreundliche Umgebung – bei der Arbeit und zuhause!
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Fünf Mythen zum Muskelaufbau
Fakten und Fiktion – nicht nur für Kraftpakete
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er Muskelaufbau ist ein Thema, das oft von Missverständnissen und Mythen begleitet wird. Die Debeka erklärt, in welchen Geschichten zu Bizeps & Co. Wahrheit steckt, und wie sich Trainings- und Ernährungsstrategien optimieren lassen – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener.
Mythos 1: Frauen sollten keine Gewichte stemmen, sonst werden sie zu muskulös Nein! Frauen haben einen deutlich niedrigeren Testosteronspiegel als Männer. Testosteron ist ein Hormon, das eine Schlüsselrolle beim Muskelwachstum spielt. Aufgrund dieser hormonellen Unterschiede ist es für Frauen schwieriger, Muskelmassen aufzubauen. Frauen, die Krafttraining betreiben, entwickeln in der Regel eine schlanke, definierte Muskulatur. Sie werden stärker und fitter, ohne dass sie massiv muskulös werden.
Mythos 2: Mehr Training bedeutet mehr Muskulatur Muskeln wachsen nicht während des Trainings, sondern in den Ruhephasen danach. Der Körper braucht Zeit zur Regeneration. Zu viel Training ohne ausreichend Erholung kann zu Übertraining führen. Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen und ein erhöhtes Verletzungsrisiko sind häufige Folgen. Effektives Muskelwachstum erfordert eine Kombination aus intensiven Trainingseinheiten und ausreichend Ruhephasen. Qualität und Struktur ist wichtiger als die reine Menge.
Mythos 3: Man kann Fett in Muskeln umwandeln Nein! Ein weit verbreiteter Mythos, aber biologisch unmöglich, weil es unterschiedliche Gewebearten mit verschiedenen Funktionen sind.
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Sie können nicht ineinander umgewandelt wer- schnitt Muskeln aufbauen können, solange sie den. Fettgewebe, auch als Adipozyten bekannt, regelmäßig Krafttraining betreiben und sich speichert Energie in Form von Fett. Es dient als richtig ernähren. Energiespeicher und Isolierung für den Körper. Muskelgewebe besteht aus Muskelfasern, die für Mythos 5: Man muss Bewegung und Kraft verantwortlich sind. Fett- Proteinshakes trinken, um abbau und Muskelaufbau können durch eine Muskeln aufzubauen Kombination aus gesunder Ernährung und regelmäßigem Training erreicht werden. Jein, Proteinshakes können eine praktische Ergänzung sein, sollten aber nicht die Hauptquelle für eine eiweißreiche Ernährung sein. Protein ist ein Mythos 4: Muskelaufbau im essenzieller Nährstoff für den Muskelaufbau, weil Alter funktioniert nicht es die Bausteine (Aminosäuren) liefert, die für die Nein! Selbstverständlich ist Muskelaufbau auch Reparatur und das Wachstum von Muskelfasern im Alter möglich und sehr vorteilhaft! Starke notwendig sind. Der tägliche Proteinbedarf vaMuskeln unterstützen die Gelenke und verbes- riiert je nach Alter, Geschlecht, Körpergewicht sern die Stabilität, was das Risiko von Stürzen und Aktivitätsniveau. Für die meisten Menschen, und Verletzungen reduziert. Außerdem kann die regelmäßig trainieren, liegt der Bedarf bei Muskeltraining helfen, chronische Krankheiten etwa 1,2 bis 2,2 Gramm Protein pro Kilogramm wie Osteoporose, Diabetes und Herz-Kreislauf- Körpergewicht. Eine ausgewogene Ernährung Erkrankungen zu verhindern oder zu lindern. Stu- mit ausreichend natürlichen Proteinquellen ist dien zeigen, dass Menschen in jedem Lebensab- genauso effektiv. ◾
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