Lichterfelde West Journal - April/Mai 2025

Journal für Lichterfelde West, Botanischer Garten und Schweizer Viertel

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April/Mai Nr. 2/2025

Lichterfelde West Journal für Lichterfelde West, Botanischer Garten und Schweizer Viertel

Vor 150 Jahren begann der Villenbau GRATIS ZUM MITNEHMEN

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Vor 150 Jahren begann der Villenbau

Theodor Holzhüter war einer der ersten Bauherrn

Impressum

Lichterfelde West Journal

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12. Jahrgang

Verlag Gazette Verbrauchermagazin GmbH, Ruhlsdorfer Str. 95, Haus 42, 14532 Stahnsdorf ☎ 03329 / 645 15 70 Redaktion Karl-Heinz Christ · ☎ 03329 / 645 15 70 journal@gazette-berlin.de

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ie Villa an der Curtiusstraße erinnert mit ihrem Turm an das Bahnhofsgebäude in Lichterfelde West, das nur wenige hundert Meter entfernt liegt. Bauherr des schönen Hauses in der Curtiusstraße 10 war Theodor Holzhüter. Er war Kaufmann, aber auch Hersteller von MaVilla Holzhüter. jolika – farbig glasierter Keramik, die zum Teil mit Mustern die mittlerweile unter Denkoder den unterschiedlichsten malschutz steht, war eines der Motiven verziert war. Die Villa, ersten Wohngebäude in der

Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 / 630 26 88 Titelbild: Sammlung Jörg Becker Anzeigen Daniel Gottschalk, ☎ 030 / 323 38 54 d.gottschalk@gazette-berlin.de © Gazette Verbrauchermagazin GmbH Das Lichterfelde West Journal erscheint alle zwei Monate am 1.2., 1.4., 1.6., 1.8., 1.10. und 1.12. eines Jahres. Nächste Ausgabe Anzeigen-/Redaktionsschluss: Erscheinung:

Juni/Juli Nr. 3/2025 30.04.2025 02.06.2025

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Themenwünsche oder -vorschläge haben oder selbst etwas aus dem Ortsteil beitragen möchten, freuen wir uns auf Ihre Anregungen. Haben Sie eine Ausgabe verpasst? Ältere Ausgaben finden Sie online unter www.gazette-berlin.de. Ihre Redaktion des Lichterfelde West Journals

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Lichterfelde um 1884.

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Sammlung Jörg Becker

An der heutigen Hans-Sachs-Straße Ecke Baseler Straße stand das Wirtshaus zum „Hans Sachs“.

nutze. Das Land zwischen den Gleisen der Wannseebahn und der Anhalter Bahn war günstig zu erwerben und Carstenn, der bereits bei Hamburg ErfahrunBeliebter Wohnort gen mit der Entwicklung der Der visionäre Stadtplaner mach- Villenkolonie Marienthal gesamte sich die Bahnanbindung zu- melt hatte, griff zu. Nachdem

1868 der Bahnhof Groß-Lichterfelde (heute Lichterfelde Ost) eröffnet hatte, hielten 1872 die ersten Züge in Lichterfelde Potsdamer Bahn. (heute Lichterfelde West). Die gute Verkehrsanbindung an die Berliner Innenstadt, in der es immer enger wurde,

Gardeschützenweg Ecke Drakestraße

Sammlung Jörg Becker

von Johann Wilhelm Carstenn in den 1860er-Jahren gegründeten Kolonie.

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Sammlung Jörg Becker

Baseler Straße Ecke Curtiusstraße

machte die Kolonie schnell zu einem bevorzugten Wohnort für wohlhabende Bürger, Künstler, Wissenschaftler und Militärs. Die Nähe zur Preußischen Hauptkadettenanstalt, die Carstenn dem preußischen Staat schenkte, trug ebenfalls zur Geschichte des Viertels bei. Die militärische Einrichtung trug dazu bei, dass sich adelige Offiziersfamilien in Lichterfelde ansiedelten. Heute befindet sich in den Gebäuden das Bundesarchiv.

tel für seine vielen denkmalgeschützten Gebäude, die bis heute liebevoll gepflegt werden. Dazu zählen sowohl repräsentative Villen als auch kleinere Landhäuser, an denen sich die Vielfalt der Wohngebäudearchitektur des späten 19. Jahrhunderts erkennen lässt. Ein Spaziergang durch Lichterfelde West fühlt sich an wie eine Reise in eine andere Zeit. Die von Bäumen gesäumten Straßen wie die Curtiusstraße, Kadettenweg oder die Baseler Straße sind gesäumt von beEin Spaziergang eindruckenden Villen, in deren durch die Straßen Gärten alte Bäume stehen und Besonders bekannt ist das Vier- die von schmiedeeisernen Zäu GardinenAtelier • Dekorative Gardinen • Individuelle Beratung bei Ihnen zu Hause

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nen umgeben sind. Viele dieser Häuser sind mit aufwändigen Details versehen, wie Türmen, Giebeln und Stuck. Lichterfelde West hat seinen exklusiven Charme bis heute bewahrt. Es gehört zu den begehrtesten Wohnlagen Berlins, nicht zuletzt wegen der ruhigen, grünen Umgebung und der ausgezeichneten Infrastruktur. Der S-Bahnhof Lichterfelde West verbindet den Ortsteil bequem mit der Innenstadt. Kleine Geschäfte, in denen Blumen, Lebensmittel, Mode und Bücher gekauft werden können, sorgen für ein einladendes, gemütliches Flair. � ◾

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Kleiderkammer des AWO Kreisverband Südwest Große Auswahl zu kleinen Preisen

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ine schicke Bluse, ein spannender Roman oder ein knallrotes Spielzeugauto? Diese Dinge im Geschäft neu zu kaufen, ist für viele große und kleine Menschen nicht selbstverständlich, wird das nicht ge rade im Überfluss zur Verfügung stehende Geld doch häufig für nötigere Dinge des täglichen Lebens benötigt. – Wie gut, wenn es da Sozialeinrichtungen gibt, die „aus zweiter Hand“ gut erhaltene Dinge für geringes Entgelt anbieten und Einrichtungen wie Flüchtlingsunterkünfte, Wohngemeinschaften oder die Berliner Stadtmission damit unterstützen. Eine von ihnen ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO) des Kreisverband Südwest e. V., die darüber hinaus vielerlei Dinge des täglichen Gebrauchs im Reinhold-VohtHaus-soziale-Dienste in Lichterfelde in ihrer Kleiderkammer mit angeschlossener Modeboutique, dem Bücherbasar sowie TrödelShop ansprechend einer finanziell schwächeren Käuferschicht

Nadin Beuthien, frischgebackene Geschäftsführerin des AWO Kreisverband Südwest.

präsentiert. Von der Anlieferung, über das Sortieren bis zum Aufbau des erstaunlich reichhaltigen Angebotes bedarf es vieler ehrenamtlich engagierter Hände. Seit Anfang des Jahres ist Sozialmanagerin Nadin Beuthien Geschäftsführerin des betreibenden AWO Kreisverband Südwest. Unter Verantwortung der Kreisvorsitzenden Karola Kronheim und ehrenamtlichem Einsatz vieler Engagierter ist die Kleiderkammer zu dem geworden, was sie heute ist. Nadin Beuthien wünscht sich für eine

erfolgreiche Zukunft dringend weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer jeden Alters, auch junge Menschen, die das bestehende rund 50-köpfige Team an einem möglichst regelmäßigen und zuverlässigen Termin in ihrer Arbeit unterstützen, beispielsweise einmal wöchentlich in der Zeit von 10 bis 14 Uhr. Einsatzmöglichkeiten gibt es für sie u. a. bei der Gartenarbeit, der Vorbereitung von Veranstaltungen oder beim Sortieren von gespendeter Kleidung, Büchern und Trödelartikeln.

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Spenden heißt nicht Müll entsorgen

dass man es selbst noch gut Berliner Haushalte sich noch gebrauchen oder tragen könn- verschärfen könnte: Danach soll te“, wünschen sie sich. So sind Textilmüll nicht mehr im normaDie Kleiderkammer der AWO immer wieder bei den Spenden len Hausmüll entsorgt werden. Südwest hat eine lange Ge- kaputte und unansehnliche Stüschichte: Ende der 80er-Jahre cke dabei. Ungewaschene oder Zweites Leben für wurde sie in der Steglitzer gar stark nach Rauch riechende Schuh, Shirt & Co Schloßstraße gegenüber des Kleidungsstücke haben in der Finanzamtes gegründet, um in Kleiderkammer nichts mehr zu Willkommen in der AWO-Kleierster Linie Aussiedler mit Klei- suchen. Und zerfledderte Bücher derkammer sind hingegen ebendung zu versorgen. 1997 ging es gehören ins Altpapier und nicht so die kaum getragenen hohen von dort in die Räumlichkeit in in den Bücherbasar. Viel Arbeit Lackpumps, die eine einzige undie Körnerstraße, die schon bald und wertvolle Zeit verbringen vergessliche Nacht durchtanzten, viel zu wenig Platz bot. Seit 2006 nun hat die AWO die großzügigen und freundlichen Räume in der Osdorfer Straße 121 in Lichterfelde angemietet, in direkter Nachbarschaft zu einem darüber liegenden Hostel. Das Spenden-Angebot wird gut angenommen, längst kommt die Stammkundschaft ebenso aus der nahe gelegenen Thermometersiedlung wie aus ganz Berlin. „Im vergangenen Jahr konnten wir immerhin 6.000 Kunden begrüßen“, erklärt Nadin Beuthien anerkennend. Die Käufer verteilten sich mit 60  Prozent auf Viele freiwillig helfende Hände sortieren und pflegen das Spendenangebot. die Kleiderkammer, 10 Prozent auf den Trödel-Shop und mit die freiwillig Helfenden damit, wie auch die schicke weiße Bluse 30 Prozent auf den Bücherbasar. diese unbrauchbare „Spreu vom mit Punkten, die von Anfang an Die angebotenen Teile stammen Weizen“ zu trennen. bei der Erstbesitzerin in der Taille überwiegend aus Privatspenden So hat inzwischen sogar die kniff und zwischen Trainingsanund Haushaltsauflösungen. An Berliner Stadtmission etliche zug und Jeans im Schrank ein der Wand des Flures hängt ein Kleider-Container abgebaut, trostloses Dasein fristete. Nun gerahmter Spruch, der für sich da in ihnen nur 17 Prozent ver- hat sie es sogar bis in die etwas spricht: „Spenden heißt nicht wertbare Kleidung landete, da- hochwertigere Modeboutique Müll entsorgen“ steht darauf. für aber umso mehr Müll, vom der sozialen Einrichtung geDie zwei an diesem Tag ehren- Bauschutt über unspezifische schafft, wo sie von einer Stammamtlich tätigen Damen, von Flüssigkeiten bis hin zu verdreck- kundin mit schmalerer Taille und denen die eine seit 27  Jahren, ten Textilien. Und auch die AWO noch schmalerer Rente für ihre die andere seit 14 dabei ist, kön- befürchtet, dass dieses Problem anstehende Goldene Hochzeit nen einiges dazu sagen: „Wenn zukünftig nun  durch  die neue, geadelt wird. Stets willkomman bei uns etwas abgibt, dann seit Anfang 2025 geltende Ge- men in der Kleiderkammer sind sollte es in dem Zustand sein, trenntsammlungspflicht für alle warme Winterkleidung, Schla

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säcke und Stiefel, gut erhalten und sauber als Spende bei der AWO abgegeben. Da der Standort an der Osdorfer Straße kein Obdachlosenstützpunkt und keine Versorgungsstelle ist und so auch keine Umkleidemöglichkeit hat, wird davon vieles an die Stadtmission weitergegeben, aber auch an soziale Wohnheime und Flüchtlingseinrichtungen. Alles findet dankbare Abnehmer. Kleine Leute begeistern im angegliederten Trödelbasar besonders die Regale mit Spielzeugauto, Puzzle, Spiel & Co. – Auf der einen Seite steigende Kinderarmut, auf der anderen übervolle Kinderzimmer mit unbeachtetem Spielzeug und vernachlässigtem Teddy. – Hier

bei der AWO bekommen sie eine zweite, wenigstens etwas ausgleichende Chance, zaubern sie Lächeln in kleine Gesichter. Und auch Alltagsgegenstände wie Topf, Pfanne oder Bügeleisen warten gegen geringes Entgelt auf Käufer. Beim Porzellan findet man mit etwas Glück sogar Rosenthal und Hutschenreuther – und vielleicht auch Ersatz für die Tasse vom guten, nicht mehr im Handel erhältlichen Feiertagsservice, die Tante Rosi Weihnachten nach dem dritten Glühwein glückstrunken zertöppert hat. Auch an kleine und große Bücherwürmer ist gedacht: Im Bücherbasar findet sich zu gutem Preis – schon ab 1  Euro – für

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jeden Geschmack der passende Lesestoff : Kochbuch, Roman oder Sachbuch, die Auswahl könnte manch öffentliche Bibliothek neidisch machen. Wer will, kann am langen Tisch vor Ort gleich eine kleine Lesepause einlegen. Unterstützt wird der Bücherfundus durch die vier Kirchengemeinden Alt -Buckow, Mariendorf Süd, die Paulus Gemeinde und Kirche Heimat sowie durch ein Antiquariat.

Spenden, Stöbern und Shoppen erwünscht Wer selbst stöbern und kaufen oder Spenden in der Kleiderkammer abgeben möchte, kann dies im Reinhold-Voht-Haus des

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AWO Kreisverband Südwest jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in der Zeit von 10 bis 14 Uhr. Montag und Freitag ist geschlossen. Darüber hinaus gibt es 12 Verkaufs-Sonntage im Jahr. Schon heute vormerken: Den 12. April von 11 bis 16 Uhr. Der Erlös aus den Verkäufen wird für die soziale Arbeit der AWO Südwest e. V. verwendet.

Beratungen und mehr Das soziale Angebot der AWO für seine Mitmenschen ist groß, allein der Kreisverband Südwest hat ein breites Spektrum an Beratungen, von der Beratung zur Rentenversicherung über die Familienberatung bis hin zur

Vermittlung an spezielle Beratungsstellen. Geplant sind auch wieder Computerkurse. Für bereits 2,50 Euro monatlich kann man AWO-Mitglied werden und das Veranstaltungsprogramm nutzen. Dazu gehören gemeinsame Kiezspaziergänge, Ausflüge, ebenso regelmäßige Veranstaltungen wie saisonale Essen. In den Räumen des ReinholdVoht-Hauses treffen sich die Bingogruppe, Briefmarkenfreunde, die Selbsthilfegruppe Sucht und die Skatgruppe. Die WGs des Betreuten Gruppenwohnens liegen alle in Tempelhof-Schöneberg, die Einzelwohnungen (Betreutes Einzelwohnen) z.T. in Zehlendorf. Als besonderes Kooperatives Mitglied der AWO bietet „Das

Putzmobil für ganz Berlin“ von Silvia Fritze kleine Haushaltshilfen vom Standort Südwest aus an, erreichbar über Telefon 030 – 71 39 17 24. Die Kosten dafür können unter bestimmten Voraussetzungen nach dem Sozialgesetzbuch vom Sozialamt übernommen werden. Weitere Informationen zum AWO Kreisverband unter www. awo-suedwest.de Kontakt für interessierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unter Tel. 030 – 713 87 090.� ◾ � Jacqueline Lorenz Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Südwest e. V. Reinhold-Voht-Haus Soziale Dienste Osdorfer Straße 121 12207 Berlin

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Sanierungs-Aus fürs Mittelmeerhaus

Jugendstil-Juwel im Botanischen Garten gefährdet

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ie Zukunft des Mittelmeerhauses im Botanischen Garten Berlin steht auf der Kippe. Nachdem das Abgeordnetenhaus beschloss, die Mittel für die geplante Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes nicht wieder bereitzustellen, droht nun die Schließung des beliebten Gewächshauses. Das Mittelmeerhaus, ein architektonisches Juwel im Jugendstil, beherbergt eine bedeutende Sammlung mediterraner Pflanzen und ist das älteste der 15 historischen Gewächshäuser des Gartens. Die Sanierung, für

Verrostete Stahlträger gefährden die Statik der über 100 Jahre alten, denkmalgeschützten Schaugewächshäuser. � Foto: Bernd Wannenmacher, Freie Universität Berlin

die 25  Millionen Euro aus Landesmitteln vorgesehen waren, sollte bereits seit 2020 vorbereitet werden. „Wir sind fassungslos und können die Entscheidung nicht nachvollziehen – vor allem angesichts der umfangreichen Investitionen und Vorarbeiten, die bereits in das Projekt geflossen sind. Bleibt es dabei, dass die Sanierung des Mittelmeerhaus mitten in der Umsetzung gestoppt wird, dann werden wir es wohl über kurz oder lang schließen müssen“, befürchtet Thomas Borsch, Direktor des Botanischen Gartens. Er forderte Gespräche zur

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Das Mittelmeerhaus wurde 1904 erbaut.

Sicherstellung der Finanzierung, um den Verlust dieses bekannten Bau- und Kulturdenkmals zu verhindern. Thorsten Laute, Leiter des Gartenbetriebs, wies darauf hin, dass der Sanierungsstopp die Arbeit des wissenschaftlichen und gärtnerischen Teams zunichte mache. Die Vorbereitungen für den Umzug der Pflanzen hätten bereits einen erheblichen Teil der Arbeitszeit in Anspruch genommen.

Gefahr für Pflanzensammlung

geschehen soll, falls das Gebäude geschlossen werden muss, da keine Mittel für ein Ausweichquartier vorhanden sind. Darüber hinaus sind weitere Gewächshäuser sanierungsbedürftig. Es droht die Schließung weiterer Gebäude, sollte der Sanierungsstau nicht behoben werden.

Hoffen auf Unterstützung Der Botanische Garten appelliert an Politik und Öffentlichkeit, sich für den Erhalt des Mittelmeerhauses und der gesamten Anlage einzusetzen. „Wir würden uns freuen, wenn dies auch bei der Verteilung von Fördermitteln Berücksichtigung fände“, so Borsch. „Berlin ist eine der grünsten Städte Europas, aber der Botanische Garten trocknet ohne Unterstützung leider aus.“

Die ausbleibende Sanierung gefährdet nicht nur das Mittelmeerhaus selbst, sondern auch die darin befindliche Pflanzensammlung. Aufgrund der geplanten Sanierung wurden notwendige Reparaturen an Heizung und Fenstern aufgeschoben. Ein Ausfall der Heizungsanlage könn- Neue Eintrittspreise te schwerwiegende Schäden an den Pflanzen verursachen. Unklar Aufgrund des gestiegenen Kosist auch, was mit der Sammlung tendrucks hat der Botanische

Garten zum 15.  März erstmals seit 15  Jahren die Eintrittspreise erhöht. Erwachsene zahlen 10 Euro anstelle bisher 6 Euro, der ermäßigte Eintritt kostet 5 Euro anstelle von 3 Euro. Die Jahreskarte hingegen wird günstiger – sie kostet jetzt 30 Euro anstatt 50 Euro. Kinder und Jugendliche in Begleitung von Erwachsenen haben freien Eintritt – bisher galt das nur für Kinder bis zum Alter von sechs Jahren. Gartendirektor Thomas Borsch hofft auf das Verständnis der Besucherinnen und Besucher und darauf, dass sie dem Botanischen Garten weiter die Treue halten. Die Anpassung der Eintrittspreise war unumgänglich: „Wir müssen handlungsfähig bleiben, sonst haben wir keine Zukunft“, so Gartendirektor Borsch. Es war uns aber wichtig, dass unsere Eintrittspreise im internationalen Vergleich trotz der Erhöhung immer noch moderat sind – und das, obwohl wir zu den größten Botanischen Gärten der Welt gehören.“ ◾

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Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten

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Foto: Kerstin Zillmer

Treffpunkt für Gartenfans am 5. und 6. April 2025

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er Staudenmarkt ist wieder zurück im Botanischen Garten. Dieser lädt mit seinen neuen Wegen zum Marktbummel vor der Kulisse der historischen Gewächshäuser ein. Der Berliner Staudenmarkt steht seit 25  Jahren für die Erhaltung und Förderung der Gartenkultur, der Sortenvielfalt und Pflanzenqualität in der Gartenbranche.

Großes Sortiment und viele Informationen Auf der über einen Kilometer langen Marktstrecke reihen sich die Stände von über 80 Gärtnereien, Baumschulen und Saatgutbauern vom regionalen

heimischen Singvögeln, stehen hoch im Kurs. Einheimische Blütenstauden und Ziergräser bieten mit ihren Samen im Winter Nahrung, sie liefern Material für Nester und sind Verstecke vor Feinden. Im Vordergrund steht immer die Freude an Pflanzen, Gärten und Natur. Der Staudenmarkt am Samstag 5. und Sonntag 6. April 2025 ist jeweils 9 bis 18  Uhr geöffnet. Ort: Botanischer Garten, Eingang Königin Luise Straße 6 und Unter den Eichen 5 – 10. Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro, Biologische Vielfalt bis 6 Jahre freier Eintritt, VorverAktuelle Themen wie der Erhalt kauf: tickets.berliner-staudender biologischen Vielfalt im ei- markt.de genen Garten oder Blumenkas- Weitere Informationen unter ten, vor allem von Insekten und www.bo.berlin/staudenmarkt ◾ Kleinbetrieb bis zum internationalen Spezialisten auf. Ein riesiges Sortiment der floralen Welt wird hier präsentiert. Der Staudenmarkt ist auch Informationsund Tauschbörse der Gärtnerinnen und Gärtner selbst. Hier treffen die Besucher die Stars der Szene und bekommen versierten Rat. Wie gewohnt gibt es eine reiche Auswahl an gutem und schönen Gartenzubehör und ein genussvolles kulinarisches Angebot.

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Hilfe zur Selbsthilfe von der Wiege bis zur Bahre Mittelhof e. V. stärkt die lokale Gemeinschaft

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eit 77  Jahren gibt es den gemeinnützigen Verein Mittelhof, unter der Prämisse „im Geiste echter Freundschaft und Versöhnung und in nachbarschaftlicher Hilfe“, unterstützt von Quäkern, gegründet als erstes Nachbarschaftsheim Berlins in der damaligen amerikanischen Besatzungszone. Inzwischen ist diese zivilge Wie alles begann.

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Lichterfelde West Journal sellschaftliche Organisation als Träger und Stadtteilzentrum zu einer festen Größe in SteglitzZehlendorf geworden, wenn es darum geht, für beinahe jeden Lebensbereich das passende Angebot zu finden. Hinter dem ehrenamtlichen Vorstand stehen rund 450 hauptamtliche und fast ebenso viele ehrenamtliche Mitarbeitende, die sich gemeinsam für Demokratie und Teilhabe einsetzen. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Zehlendorf in der Gründerzeit-Villa Mittelhof an der Königstraße  42. Unter der Doppel-Geschäftsführung von Markus Schönbauer und Simone Will arbeitet der Mittelhof Geschäftsführer Markus Schönbauer. Foto: Mittelhof bis heute nach den von demo- � kratischem Denken geprägten deutscher und US-amerikaGründungsprinzipien, welche nischer Quäker ausging. Dass von den damaligen Initiatoren gerade die Sozialwissenschaft Heizung

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lerin Hertha Kraus, die wegen ihrer jüdischen Abstammung aus dem Nazi-Deutschland in die USA hatte emigrieren müssen, diese selbstlose Einrichtung in Deutschland dann als überzeugte Anhängerin der Quäker-Glaubensgemeinschaft befürwortete und mit ermöglichte, ist nicht nur für Markus Schönbauer Grund genug, den Mittelhof auch zukünftig ganz im Sinne von Demokratie und lokaler Gemeinschaft sowie sozialer Gleichberechtigung im Bezirk weiterzuentwickeln – als symbolisches Denkmal für eine Frau, die anstatt auf Groll gegen die Deutschen vielmehr auf Nächstenliebe setzte und darin einen Versuch sah, „eine neue Form der Verbindung zueinander zu schaffen“.

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Historie Seine ersten Vereins-Jahre verbrachte der Mittelhof in einem von Hermann Muthesius erbauten Haus in Nikolassee (Mittelhof ), nach dem der Verein dann benannt wurde. 1950 dann kauften Quäker das Zehlendorfer Villengrundstück mit vom Krieg verschonten Haus an der Königstraße von einem Dahlemer Lederfabrikanten und schenkten es dem Verein, den sie zusätzlich eine Zeitlang noch sehr durchdacht finanziell unterstützten – ganz nach dem Motto, „Hilfe zur Selbsthilfe“ spenden zu wollen. So entwickelte sich der Verein bis 1956 Schritt für Schritt zur Unabhängigkeit. Als erstes Berliner Nachbarschaftsheim richtete sich der Mittelhof zu Beginn mit seinem Suppenküchen-Angebot für unterernährte Kinder, seiner Hilfe für erholungsbedürftige Mütter und mit Näh- und Schusterwerkstatt nicht nur an die Menschen in direkter Nachbarschaft, sondern auch an körperlich und seelisch Bedürftige aus anderen Bezirken, die später dann ihre eigenen Nachbarschaftseinrichtungen vor Ort etablierten.

Der Mittelhof von Hermann Muthesius in Nikolassee nahe Rehwiese.

Angebote und Treffpunkte für Jung und Alt So kann sich der Mittelhof e. V. heute mit seiner an über 30  Standorten angebotenen sozial-kulturellen Arbeit und inzwischen Träger von 14 Kitas, auf ein engeres lokales Umfeld konzentrieren, in dem die Stadtteilarbeit eine wichtige Rolle spielt. Zum Verein gehören neben der Villa Mittelhof und dem Mehrgenerationenhaus Phoenix in Zehlendorf u. a. die Villa Folke Bernadotte und das Nachbarschaftshaus Lilien thal in Lichterfelde. Außerdem gibt es ein Familienzentrum in Lankwitz sowie Kooperationen mit Schulen und Kitas. Der Mittelhof finanziert sich aus Eigenmitteln, die durch Kurse und Raumvermietung erwirtschaftet werden, aber auch durch Spenden, Stiftungsgelder, aus der Betreuung in den Kitas und über Zuwendungen des Senats. „Wir verstehen uns als zivilgesellschaftlicher Partner des Staates“, bringt es Markus Schönbauer auf den Punkt und betont, dass man sich gerade in diesen Tagen in Deutschland dabei auf das wichtige Ziel der Quäker, Demokratie schaffen zu

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Villa Mittelhof, Königstraße 42 - 43.

Villa Folke Bernadotte, Jungfernstieg 19.

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Mehrgenerationenhaus Phoenix, Teltower Damm 228.

Nachbarschaftshaus Lilienthal, Schütte-Lanz-Str. 43 Familienzentrum Lankwitz, Beethovenstr. 34

wollen, stärker rückbesinnen müsse. – Auf dem Weg zu Erlebbarkeit von Selbstwirksamkeit. Dabei müsse unbedingt der eigentliche Sinn von Gemeinnützigkeit gewahrt bleiben, der Gesellschaft in vollem Umfang direkt zugute kommen und transparent und nachvollziehbar sein. So soll auch der lokale Zehlendorfer Spender sichtbar

und anerkannt spenden können. In diesem Jahr feiert die Selbsthilfekontaktstelle im Mittelhof 40-jähriges Bestehen. In der Selbsthilfe – DAS sozialste Netzwerk überhaupt – unterstützen, informieren und stärken sich Betroffene selbst, praktizieren damit gelebte Demokratie und Solidarität. Allein im Mittelhof

e. V. treffen sich über 80 Selbsthilfegruppen regelmäßig, von Parkinson über Depression bis Leben zwischen zwei Kulturen. Darüber hinaus werden etliche weitere Gruppen im Bezirk beraten und koordiniert. Ein breites Begegnungs-, Beratungs.Kultur-, Kreativ-, Spiel- und Sportangebot hält der Mittelhof außerdem bereit.

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Mit der Zeit gehen im großen „Haus für Alle“ Im offenen Nachbarschaftscafé der Villa Mittelhof erwartet neben guten Gesprächen auch Kaffee und Kuchen sowie leckerer Mittagstisch die Besucher. Gesundheits- und Umweltbewusstsein ist auch auf dem Teller in. So geht es in den Mittelhof-Kitas gesund und frisch gekocht zu: Sogar das Kinderhaus Athene an der Athene-Grundschule kommt derzeit noch in diesen Genuss. 480  Essen täglich kocht der MittelhofCaterer, doch der daran gebundene administrative Aufwand mit recht praxisferner Kontrolle und Nachweispflicht ist für den Mittelhof als eher kleinen Standort, welcher der idealen SchulessenVergabe entspricht, ungerecht Bei Sanierungsarbeiten des alten Bahnwärterhäuschens kamen längst vergessene „Kunstwerke“ zum

fertigt groß, sodass derartige Essens-Projekte wenig Zukunft zu haben scheinen. Dabei behält der Verein mit seinem Catering steht´s diejenigen Einrichtungen für Kooperationen im Blick, die soziales Verständnis mitbringen – wie „1Ha Zukunft“ in Ludwigsfelde, Bildungsträger für das Verste hen, Gestalten und Erleben von klimagerechter Ernährung, oder die Domäne Dahlem mit ihrem Programm „Vom Acker auf den Teller“. Aktuell hat sich im Garten des Stadtteilzentrum Villa Mittelhof einiges getan: Das sogenannte Bahnwärterhäuschen, vor

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30 Jahren Projektstätte für den „Werkstattknast“, ist frisch saniert und bietet hellen Aktionsraum. Bei den Renovierungsarbeiten kamen unter der alten Tapete noch etliche aussagekräftige Arbeiten aus dieser Projektzeit ans Licht. Handlungsbedarf auf Spendenbasis besteht indessen

Fotos: Mittelhof

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entspannt bei der beliebten „Die schöne Villa-Party“ am 28. März von 19.30-23  Uhr. Gute Laune bei „Let´s Dance“ und 70er-Jahre-Music ist garantiert. Näheres unter Tel. 030-80 19 75 39. Das umfangreiche MittelhofProgramm mit allen Angeboten ist in der Villa Mittelhof, in den Stadtteilzentren und beim Bezirksamt erhältlich. Ehrenamtliches Engagement und gute Ideen sind im Mittelhof e. V. stets willkommen. Angebote unter www.mittelhof. org/angebote/ Informationen und Kontakt unter www.mittelhof.org� ◾ � Jacqueline Lorenz

weiterhin für den Spielplatz, damit er überholt und modernisiert werden kann. Zwar sind bereits über 20.000 Euro zusammengekommen, doch jeder Euro mehr bedeutet ein weiteres Kinderla- Spendenkonto chen. Mittelhof e. V. Und wer die Villa Mittelhof nun SozialBank kennenlernen möchte, kann das IBAN: DE25 3702 0500 0003 1128 00

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Lichterfelde West Journal

Kopf hoch, Nacken frei

Der Tag der Rückengesundheit unterstützt jährlich am 15. März mit Tipps und Veranstaltungen dabei, Rückenschmerzen vorzubeugen. Foto: offsuperphoto / Adobe Stock

Smarte Tipps für einen gesunden Rücken

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b am Schreibtisch, in Bus und Bahn oder auf dem Sofa – wer viel sitzt und dabei ständig mit vorgeneigtem Kopf auf einen Bildschirm schaut, riskiert weit mehr als den sprichwörtlichen „Handynacken“: Laut einer Umfrage der Aktion Gesunder Rücken

(AGR) e. V. leiden 73 Prozent der Angestellten in Deutschland unter Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich. Der digitale, sitzende Lebensstil ist alles andere als gesund und belastet die empfindliche Halswirbelsäule. „Nacken-, Rückenund Kopfschmerzen sind nur

der Anfang. Langfristig drohen Haltungsschäden oder sogar ein Verschleiß der Bandscheiben. Dagegen kann man wirkungsvoll vorbeugen“, sagt Detlef Detjen, Geschäftsführer der AGR. Der Verein informiert seit fast 30 Jahren über Rückengesundheit und zeichnet besonders rü seit 1985

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Lichterfelde West Gesundheit Journal ckenfreundliche Produkte nach unabhängiger Prüfung durch ein medizinisches Fachgremium mit dem AGR-Gütesiegel aus.

Bewegung und Ergonomie für einen entspannten Nacken Bewegung ist auch bei Nackenschmerzen der Schlüssel zur Gesundheit. „Als Faustregel sollte man sich im Büro mindestens 25 Prozent des Tages bewegen, 25  Prozent stehen und höchstens 50 Prozent sitzen“, rät Ulrich Kuhnt, Vorsitzender des BdR sowie Sportwissenschaftler und Leiter der Rückenschule Hannover. „Leider sieht die Realität oft anders aus.“ Wer aus beruflichen Gründen viel sitzen muss, sollte das rückenfreundlich tun: Laut

einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der AGR sind Arbeitnehmer mit einem rückenfreundlichen Arbeitsumfeld viel

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häufiger frei von Rückenschmerzen als Beschäftigte ohne ergonomische Ausstattung (28 % vs. 5 %). ◾

Tipps für einen gesunden Rücken und schmerzfreien Nacken: Bewegung: Sanfte Bewegungsformen wie Yoga und Pilates stärken die Muskeln und unterstützen eine aufrechte, ausbalancierte Körperhaltung. Probieren Sie verschiedene Sportarten, jede Bewegung tut dem Rücken gut! Entspannung: Stressbedingte Muskelverspannungen lassen sich durch gezielte Entspannungsverfahren und Wellnessrituale lindern. Gönnen Sie sich ein heißes Bad, eine Massage oder einen Saunabesuch! Ergonomisches Umfeld: Eine bewegungsfördernde Gestaltung des Arbeitsplatzes und ergonomische Alltagsprodukte entlasten den Rücken. Überprüfen Sie Ihren Alltag, schaffen Sie sich eine rückenfreundliche Umgebung – bei der Arbeit und zuhause!

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Gesundheit West Journal Lichterfelde

Fünf Mythen zum Muskelaufbau

Fakten und Fiktion – nicht nur für Kraftpakete

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er Muskelaufbau ist ein Thema, das oft von Missverständnissen und Mythen begleitet wird. Die Debeka erklärt, in welchen Geschichten zu Bizeps & Co. Wahrheit steckt, und wie sich Trainings- und Ernährungsstrategien optimieren lassen – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener.

Mythos 1: Frauen sollten keine Gewichte stemmen, sonst werden sie zu muskulös Nein! Frauen haben einen deutlich niedrigeren Testosteronspiegel als Männer. Testosteron ist ein Hormon, das eine Schlüsselrolle beim Muskelwachstum spielt. Aufgrund dieser hormonellen Unterschiede ist es für Frauen schwieriger, Muskelmassen aufzubauen. Frauen, die Krafttraining betreiben, entwickeln in der Regel eine schlanke, definierte Muskulatur. Sie werden stärker und fitter, ohne dass sie massiv muskulös werden.

Mythos 2: Mehr Training bedeutet mehr Muskulatur Muskeln wachsen nicht während des Trainings, sondern in den Ruhephasen danach. Der Körper braucht Zeit zur Regeneration. Zu viel Training ohne ausreichend Erholung kann zu Übertraining führen. Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen und ein erhöhtes Verletzungsrisiko sind häufige Folgen. Effektives Muskelwachstum erfordert eine Kombination aus intensiven Trainingseinheiten und ausreichend Ruhephasen. Qualität und Struktur ist wichtiger als die reine Menge.

Mythos 3: Man kann Fett in Muskeln umwandeln Nein! Ein weit verbreiteter Mythos, aber biologisch unmöglich, weil es unterschiedliche Gewebearten mit verschiedenen Funktionen sind.

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Sie können nicht ineinander umgewandelt wer- schnitt Muskeln aufbauen können, solange sie den. Fettgewebe, auch als Adipozyten bekannt, regelmäßig Krafttraining betreiben und sich speichert Energie in Form von Fett. Es dient als richtig ernähren. Energiespeicher und Isolierung für den Körper. Muskelgewebe besteht aus Muskelfasern, die für Mythos 5: Man muss Bewegung und Kraft verantwortlich sind. Fett- Proteinshakes trinken, um abbau und Muskelaufbau können durch eine Muskeln aufzubauen Kombination aus gesunder Ernährung und regelmäßigem Training erreicht werden. Jein, Proteinshakes können eine praktische Ergänzung sein, sollten aber nicht die Hauptquelle für eine eiweißreiche Ernährung sein. Protein ist ein Mythos 4: Muskelaufbau im essenzieller Nährstoff für den Muskelaufbau, weil Alter funktioniert nicht es die Bausteine (Aminosäuren) liefert, die für die Nein! Selbstverständlich ist Muskelaufbau auch Reparatur und das Wachstum von Muskelfasern im Alter möglich und sehr vorteilhaft! Starke notwendig sind. Der tägliche Proteinbedarf vaMuskeln unterstützen die Gelenke und verbes- riiert je nach Alter, Geschlecht, Körpergewicht sern die Stabilität, was das Risiko von Stürzen und Aktivitätsniveau. Für die meisten Menschen, und Verletzungen reduziert. Außerdem kann die regelmäßig trainieren, liegt der Bedarf bei Muskeltraining helfen, chronische Krankheiten etwa 1,2 bis 2,2 Gramm Protein pro Kilogramm wie Osteoporose, Diabetes und Herz-Kreislauf- Körpergewicht. Eine ausgewogene Ernährung Erkrankungen zu verhindern oder zu lindern. Stu- mit ausreichend natürlichen Proteinquellen ist dien zeigen, dass Menschen in jedem Lebensab- genauso effektiv. ◾

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