Gazette Verbrauchermagazin

100 Jahre Speerwerfer

Plastik wurde 1921 erstmals im Volkspark Wilmersdorf aufgestellt

Viele kennen die überlebensgroße Plastik des muskelbepackten Athleten von Spaziergängen durch den Volkspark Wilmersdorf. Sein Schöpfer, der Bildhauer Karl Möbius (1876 – 1953) stellte die erste Version des „Speerwerfers“ auf der Großen Berliner Kunstausstellung im Jahr 1912 vor. Dort präsentierte er zunächst den Gipsabguss zu der Figur des Sportlers. Ein Jahr später war er mit dem ... weiter

Vertreter des GCJZ-Vorstandteams (v.l.n.r.): Jael Botsch-Fitterling, Norbert Kopp, Bernd Streich und Reinhard Naumann.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e. V.

Seit 72 Jahren Förderer für mehr Verständnis und interreligiösen Dialog

Seit 1.700 Jahren leben Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland. Der römische Kaiser Konstantin hatte vor 1.700 Jahren im Jahr 321 in einem Edikt erklärt, dass von nun an Juden in Ämter der Kurie und der Stadtverwaltung berufen werden könnten. Im Jubiläumsjahr 2021 werden dieser Erlass und das deutsch-jüdische Zusammenleben bundesweit gewürdigt. Doch Vorurteile, Antisemitismus, ... weiter

Eine Kadettenanstalt als Werbemittel

Carstenn wollte Zuzug adliger Familien erreichen

Eine Villengegend für betuchte Bewohner – mit Bahnlinie in gut erreichbarer Entfernung: Das waren die Pläne von Johann Anton Wilhelm Carstenn, der die Güter Giesensdorf und Lichterfelde sowie die dazugehörigen Ländereien erworben hatte. Die Erfüllung des schönen Plans im ländlichen Groß-Lichterfelde war nicht einfach, denn die Bahn wollte nur einen Bahnhof bauen, wenn es eine garantierte ... weiter

An der Feuerwache in der Suarezstraße geht man in der Ausbildung neue Wege. Foto: Berliner Feuerwehr

Neue Lehrfeuerwache auf der Feuerwache Suarez

Erster Einsatz am Müggelsee

Seit Anfang Januar rückt von der Feuerwache in der Suarezstraße in Charlottenburg ein weiteres Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug (LHF) aus. Das Besondere: dieses Fahrzeug ist mit fünf Brandmeisteranwärterinnen und -anwärtern besetzt, die gemeinsam mit einer erfahrenen Staffelführung als Einheit zu Einsätzen alarmiert werden. Die jungen Anwärterinnen und Anwärter absolvieren somit einen ... weiter

Bezirks-Magazine

Die Bezirksausgaben des Gazette Verbrauchermagazins erscheinen monatlich - mit redaktionellem Lokalteil, auf Hochglanz und im praktischen DIN-A4-Format.

Bezirksausgaben

Anzeigenpreise

Ortsteil-Journale

Neben der monatlich erscheinenden Gazette im DIN-A4-Format gibt es seit 2011 Ortsteil-Journale im handlichen DIN-A5-Format. Die Journale erscheinen alle zwei Monate und enthalten Berichte und Informationen aus den Ortsteilen.

Ortsteilausgaben

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Die Schiedspersonen aus Steglitz-Zehlendorf (v.l.n.r.): Siegrid Nordhausen, Eginhard Paul, Holger Eisenhardt und Karin Kausch.Die Schiedspersonen aus Steglitz-Zehlendorf (v.l.n.r.): Siegrid Nordhausen, Eginhard Paul, Holger Eisenhardt und Karin Kausch.

Im Ehrenamt mediativ schlichten statt gerichtlich streiten

Auch in Steglitz-Zehlendorf sind Schiedspersonen als Konfliktlöser im Einsatz

Laut Umfrage wünschen sich rund 70 Prozent der Deutschen mit den Nachbarn ein gutes Verhältnis, doch jeder Zweite kennt nicht einmal ihren Namen, und Konflikte in der Nachbarschaft sind keine Seltenheit: Da ragen Äste über den Gartenzaun, dreht der Filius von nebenan jeden Sonntagnachmittag die Anlage auf Dauerbeschallung oder parkt der Wagen von Gegenüber wieder einmal vor der eigenen Auffahrt. Schnell gibt ein ... weiter

Rathaus Zehlendorf am Dorfanger in den 1930er-Jahren. Foto: Archiv HVZ

Rathausbau mit Hindernissen

Nach vielen Querelen wurde das Rathaus 1929 fertig

Nachdem Zehlendorf im Jahr 1920 mit Nikolassee und Wannsee als Bezirk nach Groß-Berlin eingemeindet wurde, gab es ein – nicht gerade kleines – Problem. Im Gegensatz zu den Ortsteilen, die beide ein Rathaus hatten, hatte Zehlendorf keins. Dabei wurde mit den ersten Planungen zum Bau des eigenen Verwaltungsgebäudes schon während des Ersten Weltkriegs begonnen. Doch erst der Weltkrieg, dann die Inflation… Durch ... weiter

Max Liebermanns Garten von Gloria Köpnck und Rainer Stamm, ISBN 978-3-458-19498-9.

Max Liebermanns Garten

Neues Buch über den Maler und sein Refugium in Wannsee

Eigentlich verbrachte Max Liebermann seinen Sommer gern in Holland. Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte die warme Jahreszeit jedoch seinem Sommersitz am Großen Wannsee. Dort blieb die Familie in einigen Jahren so lange, wie die Temperaturen es zuließen. Das Grundstück am Wasser war schon seit 1909 im Besitz von Max Liebermann. Den Garten, der Motiv zahlreicher Bilder wurde, plante Liebermann mit Unterstützung von seiner ... weiter

Erweiterung Rathaus Zehlendorf ausgeschrieben

Bürgerbeteiligung vom 11. bis 18. Juni

Seit Ostern liegt die Ausschreibung für den städtebaulichen Wettbewerb für das Rathaus-Areal in Zehlendorf bereits vor. Die Öffentlichkeit soll an der Maßnahme schon früh beteiligt werden: Die teilnehmenden Architekturbüros sollen ihre Ideen und Vorentwürfe bis Anfang Juni öffentlich vorlegen. Vom 11. bis zum 18. Juni sind dann die Bürgerinnen und Bürger gefragt. Wie wird sich das ... weiter

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In der Straße Zum Löwen 1 steht eines der letzten verbliebenen Sommerhäuser der Colonie Alsen.In der Straße Zum Löwen 1 steht eines der letzten verbliebenen Sommerhäuser der Colonie Alsen.

Historische Baukultur erhalten

Heimatverein Zehlendorf plädiert für Beirat

Alle, die sich für den Erhalt des baukulturellen Erbes im Südwesten von Berlin einsetzen, sind entsetzt: Das 1871 erbaute Haus mit der Adresse „Straße Zum Löwen 1“ soll abgerissen werden. Damit verschwindet eines der wenigen noch erhaltenen Sommerhäuser aus den Anfängen der Colonie Alsen, die einst von dem Bankier Wilhelm Conrad gegründet wurde. Im Gegensatz zu z. B. dem ... weiter

Männer-Turn-Verein Stolpe. Foto: TuS Wannsee

125 Jahre TuS Wannsee 1896 e. V.

Sportangebot für jedes Alter

Die ersten Mitglieder des Männer-Turn-Vereins Stolpe 1896 waren die 13 Gründer. Zunächst gab es nur männliche Mitglieder, 1906 wurde die Damen-Abteilung gegründet. In Wannsee gab es damals einen weiteren Sportverein – den Sportclub Wannsee e. V. Am 27. April 1935 vereinigten sich die beiden Vereine zum Turn- und Sportclub Wannsee 1896 e. V., kurz TuS Wannsee genannt. Wenige Jahre ... weiter

Die alten Bäume haben die Trockenheit der letzten Sommer nicht überlebt. Foto: Grünflächenamt ST-Z

Lebensgefahr im Landschaftspark Glienicke

Trockenheit bedroht Baumbestand

Drei trockene Sommer in Folge haben auch den Bäumen im Großraum Berlin schwer zu schaffen gemacht. Zu den besonders betroffenen Orten im Bezirk Steglitz-Zehlendorf gehört der Landschaftspark Glienicke. Zahlreiche Bäume zeigen weithin sichtbar erhebliche Trockenschäden. Baumkronen sind vertrocknet, teilweise ganze Bäume bereits vollständig abgestorben. Weil abbrechende Äste oder umstürzende ... weiter

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Erinnerung an den 17. Juni 1953

Mahnmal auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Chaussee

Kaum jemand erinnert sich noch, dass zwischen 1945 und 1955 ein sowjetischer Panzer auf einem Sockel mitten auf der Potsdamer Chaussee stand. Dort, wo heute das Kreuz für die Opfer des 17. Juni 1953 steht. Und beide hängen zusammen. Nach dem Sieg über die Nazis stellte die sowjetische Armee einen Panzer Typ IS-2 auf einen Sockel. Er sollte an die Soldaten der Panzerarmee unter General Leljusenko erinnern, die bei ... weiter

In Düppel geboren: die Weideschweine Greta und Molly. Foto: Melanie Huber / Stadtmuseum Berlin

Schweinepest bedroht Weideschweine

Museumsdorf Düppel braucht Geld für Sanierung von Tiergehege und Stallungen

Seit den 1980er-Jahren werden am Zehlendorfer Standort des Stadtmuseums Berlin die Düppeler Weideschweine gezüchtet, eine an mittelalterliche Vorbilder angelehnte Nutztierart. Sie sind die einzigen weltweit. Mittelalterliche Abbildungen und Knochenfunde dienen als Grundlage, deswegen wird auch von „Abbildzüchtung“ gesprochen. Im Mittelalter sahen Schweine schlichtweg anders aus als heutige Mastschweine. Die ... weiter

Prominente – Erinnerungen an Schlachtensee

Jetzt amtlich: Schlachtensee neuer Ortsteil

Achter Ortsteil von Steglitz-Zehlendorf

Am 11.12.2020 wurde Schlachtensee offiziell zum achten Ortsteil Steglitz-Zehlendorfs erklärt. An diesem Tag erfolgte die Bekanntmachung im Amtsblatt von Berlin. Schlachtensee wird u. a. durch folgende Straßenzüge begrenzt: Potsdamer Chaussee, Wasgenstraße, Spanische Allee, Straße am Schlachtensee, Waldrand oberhalb des Schlachtensees, Avus, Fischerhüttenweg, Elvirasteig, Limastraße, Urselweg, ... weiter

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Gedenktafel für Bruno Taut an der Argentinischen Allee/Ecke Riemeisterstraße.Gedenktafel für Bruno Taut an der Argentinischen Allee/Ecke Riemeisterstraße.

Mit dem interaktiven Tour Guide unterwegs

Spaziergang durch die „Onkel-Tom-Siedlung“ mit vielen Informationen

Viele Anekdoten, Fachwissen und andere interessante Informationen: Die Onkel-Tom-Siedlung lässt sich virtuell entdecken. Die Initiative dazu ging vom Verein Papageiensiedlung aus, deren Mitglieder Texte, Aquarelle und Fotos beisteuerten. Die Tour ist online unter www.oth.erstberlin.de veröffentlicht und kann aufs Handy geladen werden. Sie führt über 21 Stationen und startet vor dem Bruno-Taut-Laden. Für die Tour ... weiter

Vor dem Mauerfall: Eine private Umfrage zur Deutschen Frage wird Thema eines Schulreferats. Foto: Elke Brumm

„Die Mauer wird noch in 100 Jahren stehen“

Schattenlichter-Film auf DVD erhältlich

Im Theaterfilm „Die Mauer wird noch in 100 Jahren stehen“ befasst sich die Zehlendorfer Theatergruppe „Schattenlichter“ mit einer Umfrage zur Deutschen Frage, die ein Mitglied im Frühsommer 1989 mit 45 Befragten durchführte. Die Schattenlichter haben die Rahmenhandlung von damals hinzugedichtet und die Aussagen der Befragten mit 45 Schattenlichtern, ehemaligen Schattenlichtern und ... weiter

Das erste Gebäude des Wilhelm-Friedrich-Stifts wird 130 Jahre alt.

130 Jahre Wilhelm-Friedrich-Stift

Vom „Altersversorgungshaus“ zur Zuflucht für Frauen und Kinder

Es war ein feierlicher Tag in Zehlendorf, wie Paul Kunzendorf in seiner Zehlendorfer Chronik festhielt. Am 27. September 1891 wurde das Wilhelm-Friedrich-Stift eingeweiht. So schreibt der Chronist: „Reicher Flaggenschmuck zierte das freundlich, anmutig am Saum der Haide gelegene Häuschen; der Vorgarten zeigte am Eingang einen reichen Schmuck von blühenden Blumen und Palmen, von deren saftig grünem Hintergrund die ... weiter

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Das Gutshaus Steglitz um 1900. Archiv Schlosspark TheaterDas Gutshaus Steglitz um 1900. Archiv Schlosspark Theater

100 Jahre Schlosspark Theater

Jubiläumsfeier pandemiebedingt verschoben

Am 12. Mai 1921 wurde neben dem Gutshaus Steglitz ein neues Theater eröffnet: das Schloßpark-Theater! Mittlerweile in geänderter Schreibweise, beging das Schlosspark Theater unter der Intendanz von Dieter Hallervorden am 12. Mai 2021 seinen 100. Geburtstag. Pandemiebedingt wird die Jubiläumsfeier verschoben. Vom Tanzsaal zum Theater Um 1885 wurde das Gebäude des jetzigen Schlosspark Theaters vom ... weiter

Antiquariat und Café Morgenstern in der Schützenstraße 54 in Steglitz.

„Morgenstern“ verleiht antiquarischen Büchern neue Strahlkraft

Seit zehn Jahren in Steglitz der ganz besondere Ort zum Stöbern und Spenden

Bücher – unter ihren schweren Buchdeckeln und fantasievoll gestalteten Einbänden vereinen sich die Buchstaben zu spannenden Inhalten, in die wir nur zu gern eintauchen und die Zeit darüber vergessen. – Einigen besonders geschätzten Exemplaren reservieren wir einen Ehrenplatz in unserem Regal, andere legen wir beiseite, sie später zu lesen. Und dann sind da all die vergessenen und ausgelesenen ... weiter

50 Jahre U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz

Nord-Süd-Verbindung von Friedenau in den Wedding

Schnell und unkompliziert in die City und zum Ku’damm – das war eine der Ideen beim Bau der U-Bahnlinie 9. Baubeginn war am 23. Juni 1955. Zunächst fuhr die U9 zwischen Leopoldplatz und Spichernstraße. Durch den Bau der Mauer wurde klar, dass die neue U-Bahnverbindung dringend benötigt wurde. So wurde die für September 1961 geplante Eröffnung auf den 28. August 1961 vorgezogen. Doch damit war die ... weiter

Anwohnerinnen und Anwohner bei der Pflanzaktion auf dem Paulinenplatz. Foto: Elisabeth Schroeren

Paulinenplatz jetzt auf Pharus-Plan

Engagierte Anwohner erneuern Schmuckplatz

Es geht voran: Der Paulinenplatz wurde auf Wunsch der gleichnamigen Nachbarschaftsinitiative in das Verzeichnis der Straßen und Plätze Berlins im Pharus-Plan mit aufgenommen. Der einstige Schmuckplatz am Kadettenweg/Ecke Paulinenstraße, der lange vernachlässigt wurde, erlebt eine Renaissance: Schon seit Mitte März bringen die fleißigen Hände der Anwohnerinnen und Anwohner den Paulinenplatz wieder zum ... weiter

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Zwischen den leerstehenden Bürokomplexen Lichterfelder Straße 12-17 ist noch viel Raum für Grün und Wildtiere.Zwischen den leerstehenden Bürokomplexen Lichterfelder Straße 12-17 ist noch viel Raum für Grün und Wildtiere.

Noch sind Wildtiere die Zwischennutzer

Gewerbegebiet an der Lankwitzer Straße bald wieder von Zweibeinern belebt?

Wo einst in Lichterfelde-Ost in den Räumen der Telekom rund 800 Auszubildende u. a. zum Fachinformatiker, Kaufmann oder Elektroniker geschult wurden, herrscht seit 2018 und seit dem Verkauf der Immobilie immer noch Leerstand. – Das wundert die Anwohner und freut die Wildtiere, die sich indessen als „Zwischennutzer“ auf dem großen Gelände an der Lankwitzer Straße 13-17 gut eingerichtet ... weiter

Straßenbahn auf der Birkbuschstraße.

Die Barometerbahn in Steglitz

Eigene Straßenbahn bis 1921

Von der Siemensstraße bis zum Grunewald – das wachsende Steglitz, auch als das größte Dorf Preußens bezeichnet – wollte auch seine Neubaugebiete anschließen. Zunächst sollte die Bahn sogar bis zum Jagdschloss Grunewald fahren, doch das scheiterte am Veto des preußischen Forstfiskus. Doch einen Betreiber für die geplante Bahn – zwischenzeitlich war auch ein Oberleitungsbus in der ... weiter

Jugendliche zeigen ihr Graffiti-Projekt – Grundschule Lankwitz. Foto: NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co. KG

Graffiti-Kunst in Lankwitz

Kinder gestalteten Planetenmotive vor Ludwig-Bechstein-Schule

Als Märchendichter war Ludwig Bechstein (1801-1860) ein begabter Wort-Künstler. Schülerinnen und Schüler der nach ihm benannten Lankwitzer Grundschule haben es ihm nun gleichgetan und ein Graffiti-Kunstwerk geschaffen: In Kooperation mit der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co. KG gestalteten sie die Außenfassade einer vor dem Hoftor gelegenen Gasdruckstation mit Planetenmotiven. Auf einer vormals ... weiter

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Die Schütte-Lanz-Straße in Lichterfelde erinnert an die Luftschiffbauer.Die Schütte-Lanz-Straße in Lichterfelde erinnert an die Luftschiffbauer.

Konkurrenz für Zeppelin

Unternehmen Schütte-Lanz baute Luftschiffe

Eine Straße, benannt nach Luftschiffbauern, vor dem Fliegeberg von Otto Lilienthal – Pioniere der Lüfte treffen sich in Lichterfelde. Der Industrielle Dr. Karl Lanz und der Ingenieur Professor Johann Schütte entwickelten ein neuartiges Luftschiff, dessen tragendes Gerippe erstmals aus Sperrholz bestand. Die Gondeln waren nicht starr aufgehängt und sowohl Lenkung als auch die Anordnung der Propeller unterschieden ... weiter

Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski (dritte v. l.) besucht das neue Quartiersmanagement in der Thermometersiedlung. Foto: Marcel Mattick, BA ST-Z

Quartiersmanagement eröffnet

Unterstützung für die Bewohner der Thermometersiedlung

In die früheren Räumlichkeiten des Bus-Stop e. V. ist wieder Leben eingekehrt: In der Celsiusstraße 71 – 73 befindet sich das neue Quartiersmanagement. Hier steht für die Menschen aus der Thermometersiedlung ein engagiertes Team als Ansprechpartner bereit. Vor dem Büro kann man unter den geltenden Abstands- und Hygieneregelungen bei einer Tasse Kaffee oder Tee ins Gespräch zu kommen. Geplant sind ... weiter

Noch stehen die drei Türme des Heizkraftwerks, die zur vertrauten Silhouette von Lichterfelde gehören.

Kraftwerkstürme sollen abgebaut werden

Arbeiten werden europaweit ausgeschrieben

Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft müssen sich die Lichterfelder vermutlich an eine neue Silhouette ihres Ortes gewöhnen – die drei markanten Türme des Heizkraftwerks werden dann fehlen. Ihr Abbau ist schon lange geplant, denn 2019 ging das modernisierte, umweltfreundlichere Kraftwerk ans Netz. Seitdem hat es seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt und die Türme des „alten“ Heizkraftwerks ... weiter

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Reiseunternehmer Carl Stangen  wohnte in der Drakestraße 51.Reiseunternehmer Carl Stangen  wohnte in der Drakestraße 51.

Der deutsche Thomas Cook

Reiseunternehmer Carl Stangen wohnte in Lichterfelde

Eine wunderschöne, hochherrschaftliche Villa an der Drakestraße 51 – heute gibt es hier unter anderem ein Fitnessstudio und eine HNO-Praxis. Das großzügig gebaute Haus mit seiner weiß-roten Fassade und den großen Fenstern ist ein Blickfang. Doch wer war der Bauherr, der sich solch eine Villa leisten konnte? Sein Name war Ernst Stangen. Er arbeitete im Reisebüro seines Vaters Carl Stangen und ein ... weiter

Hier war der Biber aktiv. In der Videoserie „Wildes Berlin“ führt Derk Ehlert durch die Natur in der Hauptstadt. Foto: Stiftung Naturschutz Berlin

Teltowkanal und Buschgraben

Derk Ehlert im wilden Südwesten

Seine Spuren sind schon aus der Ferne gut sichtbar. Und sie erzählen eine kleine Erfolgsgeschichte: In ganz Berlin hat sich in den letzten Jahren der Biber wieder angesiedelt. In der 10. Folge der Videoserie „Wildes Berlin: Unterwegs mit Derk Ehlert“ macht sich der beliebte Wildtierexperte entlang des Teltowkanals auf Spurensuche. Typisch sind seine markanten Biss-Spuren an Baumstämmen. Denn der Biber ist reiner Vegetarier ... weiter

Anfang des Jahres wurde das Institut für Hygiene und Umweltmedizin unter Denkmalschutz gestellt.

Institut für Hygiene und Umweltmedizin unter Denkmalschutz

Gebäude am Hindenburgdamm zählt zur brutalistischen Architektur

Der Forschungs- und Bildungsbau an der Krahmerstraße 1/Ecke Hindenburgdamm 27 entstand von 1969 bis 1974 im Auftrag der Freien Universität Berlin. Der Entwurf stammt von den bekannten Architekten Hermann Fehling und Daniel Gogel. Die außen und innen sehr gut erhaltene Gesamtanlage ist denkmalwert aus künstlerischen, historischen und städtebaulichen Gründen. Zusammen mit dem nahe gelegenen Klinikum Steglitz (heute ... weiter

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ZahnärztinMalermeisterOsteopaedicum - PrivatärztlicheSprachConcept Berlin-BrandenburgProfi ServiceRo-DoBerliner Volksbank Immobilien GmbH

Autos in Beton

Berühmte Cadillacs am Rathenauplatz

Aus dem Kunsthaus Dahlem an die prominente Stelle, von der man die AVUS in Richtung westlicher Innenstadt verlässt: Die in Beton gegossenen Cadillacs des Künstlers Wolf Vostell prägen markant das Bild des Tors zum Ku’damm. Geschaffen wurden sie im Kunsthaus Dahlem, das damals als Haus der Künstler dem Senat unterstellt war. Das Haus mit dem monumentalen Atelier war zwischen 1939 und 1942 für Hitlers ... weiter

Andreas Göx/Hannes Wanderer, Time Out, Charlottenburg, 2003

Time Out | Leere Läden in Berlin : revisited

Fotoausstellung in der Kommunalen Galerie

Nicht McDonald’s oder H&M, nicht Edeka oder Vodafone, nicht Media Markt oder Deutsche Bank, die mit Abstand größte Ladenkette in Berlin heißt „Zu vermieten” und ihr Slogan ist „Provisionsfrei”. Die Läden sind winzig oder riesengroß, gepflegt oder verkommen, uralt oder hochmodern und alles dazwischen. Sie sind in den Geschäftszentren und in den Wohngebieten, in der Innenstadt und ... weiter

Digitaler Bibliotheksausweis geht in die nächste Runde

Kostenloser Probe-Ausweis wird bis zum 30. Juni verlängert

Mit dem kostenlosen Probe-Ausweis können die Digitalen Angebote der Stadtbibliotheken für 3 Monate kostenfrei auf Herz und Nieren geprüft werden. Das Angebot wird bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Auf der Internetseite der Öffentlichen Bibliotheken Berlins unter www.voebb.de kann dafür ein Nutzerkonto erstellt werden. Anschließend ist es möglich, in den Digitalen Angeboten der ... weiter

Psychiatriewegweiser aktualisiert

Informationen über Angebote im Bezirk in zehnter Auflage

Die Planungs- und Koordinierungsstelle der Abteilung Soziales und Gesundheit im Bezirksamt Charlottenburg–Wilmersdorf informiert im aktualisierten bezirklichen Psychiatriewegweiser über die Angebote der psychiatrischen Versorgung im Bezirk. Der Wegweiser ist auch im Internet zu finden: www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/service-und-organisationseinheiten/sozial-und-gesundheitsplanung/psychiatriekoordination/ . ... weiter

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Rosen an der Wendeschleife

Roseneck – vom Ausflugsziel zum beliebten Treffpunkt

Von der Innenstadt zum Ausflugsziel und wieder zurück – das boten die Vorortbahnen in der Kaiserzeit. Einige davon waren auf einer Schlaufenfahrt unterwegs. So bezeichnete man Anfang des 20. Jahrhunderts den Verlauf von Straßenbahnlinien, die ihre Fahrgäste auf unterschiedlichen Wegen zum Ziel brachte. Dazu gehörten die Linien A, BH und BS der westlichen Berliner Vorortbahn. Sie fuhren vom Potsdamer Platz ... weiter

Der Z3, der erste funktionsfähige Digitalrechner der Welt. Foto mit freundlicher Genehmigung von Professor Dr. Dipl.-Ing. Horst Zuse

Der erste funktionsfähige Computer

Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik in Dahlem erinnert an den Erfinder

Denkende Maschinen faszinierten den gebürtigen Wilmersdorfer Konrad Zuse (1910 – 1995) schon seit seiner Jugend. Bereits mit 14 Jahren baute er „Zuses Mandarinenautomat“, der dem Nutzer sowohl Obst als auch Wechselgeld herausgab. Für den Kohlenverladekran, den er aus einem Stabil-Baukasten erstellte, bekam Zuse eine Ehrenurkunde des Baukasten-Herstellers. Nach seinem Studium, in dem er zwischen Maschinenbau, ... weiter

Die ersten Bäume in den Straßen der Villenkolonie Groß Lichterfelde stammten aus der Zucht von John Booth.

Vom Baumschulbesitzer zum Immobilienentwickler

John Cornelius Booth war Initiator der Villenkolonie Grunewald

Schweift der Blick bei einem Waldspaziergang nach oben durch die Wipfel, streift er hin und wieder die Douglasie, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Dass der Baum hierzulande anzutreffen ist, liegt unter anderem an John Cornelius Booth (1836 – 1908), dessen Vater den Baum in Deutschland einführte. John Booth übernahm die Baumschule seines Vaters in Klein Flottbeck bei Hamburg, in der er unter anderem ... weiter

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Vorder des 50-Pfennig-Stadtkassenscheinen für Charlottenburg mit „Die Berliner Straße in Charlottenburg um 1820“. Archiv: UlrichAAB / Wikimedia, CC BY 3.0, https://bit.ly/3siWdAlVorder des 50-Pfennig-Stadtkassenscheinen für Charlottenburg mit „Die Berliner Straße in Charlottenburg um 1820“. Archiv: UlrichAAB / Wikimedia, CC BY 3.0, https://bit.ly/3siWdAl

Stadtkassenscheine für Groß-Berlin

Neue Bezirke mit 50-Pfennig-Scheinen kennenlernen

Wenn das Geld plötzlich nichts mehr wert ist… In Deutschland kam es nach dem Ersten Weltkrieg zu einer Inflation, bei der der Wert des Geldes innerhalb weniger Stunden verfiel. Das gedruckte Notgeld hatte Werte in Millionenhöhe aufgedruckt – oft gab es nicht einmal ein Brot dafür. Unter den massenweise gedruckten Scheinen gab es auch Serien – eine davon waren die 1921 gedruckten Stadtkassenscheine für ... weiter

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann bei der Videokonferenz zur Unterzeichnung der Vereinbarung. Foto: Farchmin / BACW

Migration und Willkommensstrukturen

Vereinbarung mit Partnerbezirk Lewisham unterzeichnet

Am 11. Mai haben Charlottenburg-Wilmersdorfs Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und Damien Egan, Bürgermeister des Partnerbezirks Lewisham der Stadt London, eine Vereinbarung zum Dialog zu den Themen Integration und Migration unterzeichnet. Vereinbart wurden jährliche Treffen von Repräsentanten beider Bezirke, Online-Konferenzen der bezirklichen Willkommensstrukturen beider Partnerbezirke und Geflüchteter aus ... weiter

Christa Dichgans, Begegnung mit den Ichs (1) 1983, Mischtechnik auf Papier, Kunstsammlung der Berliner Volksbank. Nachlass Christa Dichgans/Contemporary fine Arts, Berlin, 2021. Foto:  Peter Adamik

WIR. Nähe und Distanz

Jubiläumsausstellung mit Werken aus der Kunstsammlung der Berliner Volksbank

Das Kunstforum der Berliner Volksbank begeht mit seiner ersten Ausstellung 2021 ein gleich vierfaches Jubiläum: Die Schau „WIR. Nähe und Distanz – Jubiläumsausstellung mit Werken aus der Kunstsammlung der Berliner Volksbank“ feiert den 75-jährigen Geburtstag der Berliner Volksbank eG, das 35-jährige Bestehen des Kunstforums und der Kunstsammlung der Berliner Volksbank sowie 15 Jahre Werkstatt ... weiter

Lastenrad „Radalbert“ steht am Jugendclub der Kirchengemeinde Neu-Westend bereit. Foto: Jakob Bindel

Umweltfreundlich unterwegs mit „Radalbert“

Kostenfreier Lastenrad-Verleih in Neu-Westend

Die Kirchengemeinde Neu-Westend ist einer von zehn Standorten des Lastenrad-Verleihs fLotte in Charlottenburg-Wilmersdorf. Das Projekt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Berlin (ADFC) hat seit 2018 mehr als 150 Lastenräder in allen Berliner Bezirken installiert. Sie können kostenfrei für mehrere Tage geliehen werden. Ziel ist es, Menschen die Möglichkeit zu geben, ein Lastenrad auszuprobieren und zu erleben, wie man es ... weiter

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Schlüssel- und SchloßdienstSivede AugenoptikHAT Gaststätten & Catering GmbHZum HaxenwirtEuV Residential Berlin GmbHTanzschule TraumtänzerATALA GmbH & Co.
170 Jahre U-Bahn Gleis an Gleis. Das Mock-up der neuen U-Bahnreihe JK (rechts) wird im historischen Lokschuppen des Museums direkt neben einem historischen Wagen aus dem Jahr 1908 präsentiert. Foto: Malte Scherf / SDTB

Mausgezeichnete Zukunftsperspektiven

Sonderausstellung BVG im Deutschen Technikmuseum

Berlin bekommt neue U-Bahnen und die können vorab betrachtet werden. Ein virtuelles 360°-Modell lädt jetzt zum Entdecken und Erleben der zukünftigen Züge ein. In Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum und dem Hersteller Stadler wird seit der Wiedereröffnung des Museums auch ein lebensgroßes Modell „aus der Zukunft“ in einer Sonderausstellung zu sehen sein – Seite an Seite mit einem der ... weiter

Wort der Bezirksbürgermeisterin

Tempelhof-Schöneberg Juni 2021

Liebe Leser_innen, nachdem uns der Frühling dieses Jahr zwar mit Blütenpracht, aber nicht mit Wärme verwöhnt hat, freuen wir uns jetzt auf einen sonnigen Sommer. Ich hoffe, dass wir ihn mit Lockerungen und Außengastronomie erleben können! Digitaler Kiezspaziergang Ganz herzlich einladen möchte ich Sie zu meinem 74. Kiezspaziergang. Er führt uns in den Rudolph-Wilde-Park und zur ... weiter

Verrostete Nägel von Sonya Schönberger, 2021.

Nägel – Eine Installation von Sonya Schönberger

Künstlerische Intervention zur NS-Zwangsarbeit auf dem Tempelhofer Feld

„Haben Dinge ein Gedächtnis? Haben sie die Fähigkeit, uns aufzuklären über eine verdrängte oder vergessene Geschichte?“ (Sonya Schönberger) Zwangsarbeit war im Nationalsozialismus ein Massenphänomen. Allein im Deutschen Reich wurden zwischen 1938 und 1945 rund 13 Millionen Frauen und Männer in der Industrie, Landwirtschaft und Haushalten zwangsbeschäftigt. Auch in Tempelhof ... weiter

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