Gazette Verbrauchermagazin

„Gebrauchsanweisung Pubertät“

Veranstaltung in Lichterfelde für Phorms-Familien und Anwohner

Schülerinnen und Schüler im Gesprächskreis. Foto: PHORMS
Schülerinnen und Schüler im Gesprächskreis. Foto: PHORMS
Erschienen in Lichterfelde West Journal Februar/März 2020
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Hier ist nichts peinlich: Schon zum fünften Mal können die Jugendlichen an der Lichterfelder Schule Phorms Campus Berlin Süd all ihre Fragen zu Pubertät und Prävention loswerden. Antworten gibt Anne Wilkening, Diplom-Psychologin und Fachreferentin für Gesundheit und Suchtprävention.

Der jährliche Besuch von Anne Wilkening ist zu einem festen Bestandteil der Schultradition geworden. Die Kooperation kam vor einigen Jahren durch die Empfehlung einer Phorms-Mutter zustande und ist aus dem Schuljahresplan nicht mehr wegzudenken. Wilkenings praktische und interaktive Vorträge beinhalten vor allem sensible und essenzielle Themen wie Aufklärung oder Sucht- und Gewaltprävention aller Art. Wenn die Psychologin den Campus besucht, arbeitet sie mit jeder Jahrgangsstufe – von der siebten bis zur zwölften Klasse – 90 Minuten lang. Unter dem Titel „Gebrauchsanweisung Pubertät“ bietet sie auch eine Abendveranstaltung für Eltern und gibt Tipps, wie man gemeinsam mit seinem Kind eine Lebensphase meistert, die für alle Beteiligten herausfordernd sein kann.

Zur diesjährigen Elternveranstaltung am Montag, 24. Februar, von 18 bis 20 Uhr sind auch interessierte Anwohner jeglichen Alters eingeladen. Der Vortrag findet bei freiem Eintritt auf dem Phorms Campus Berlin Süd in der Harry-S.-Truman-Allee 3 statt.

Valérie Hardt, Leiterin des Gymnasiums, findet es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler viel aus dem Dialog mit Wilkening mitnehmen und sich während der Vorträge wohlfühlen: „Die Aufklärungs- und Präventionsarbeit ist fester Bestandteil des Lehrplans. Aber viel bedeutsamer ist, dass Anne Wilkening die Schüler mit ihrer Art ergreift und ihnen hilft, vertrauensvolle Fragen zu stellen, die sie sich vielleicht scheuen, ihren Eltern, Freunden oder Lehrern zu stellen.“ Und genau diesen Ansatz nutzt die Psychologin – die Lehrkräfte sind während der Vortragszeit oft gar nicht anwesend.

Das Feedback der Schüler ist stets überwältigend positiv, weil sie mit Anne Wilkening über alles reden können und ihr vertrauen. Sie schätzen den Erfahrungs- und Wissensschatz der ehemaligen Forensikerin, die auch ernste Themen humorvoll behandeln kann. Sie weiß die Kinder und Jugendlichen zu begeistern und hinterlässt nachhaltig Eindruck. Wenn die Schüler dadurch ihr Denken und Handeln kritisch hinterfragen, ist der erste Präventionsschritt getan. Mit Wilkening haben die Schüler eine feste und vertraute Ansprechpartnerin, die sie kennt und die Jahr für Jahr mit ihren Problemen mitwächst – eine wichtige Konstante in der unsteten Pubertätszeit.

Elke Brumm

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