Gazette Verbrauchermagazin

Baumscheiben bepflanzen

Begrünung vor der eigenen Haustür

Gut gemeint – ein Zaun um die begrünte Baumscheibe ist nicht erlaubt.
Gut gemeint – ein Zaun um die begrünte Baumscheibe ist nicht erlaubt.
Erschienen in Gazette Schöneberg & Friedenau Oktober 2020
Anzeige
Kieferorthopädie an der Kaisereiche

Es werden immer mehr – das Erdreich um die Straßenbäume, im Amtsdeutsch Baumscheibe genannt – wurde lange Zeit nur als Hundeklo oder als Freiluftmülleimer wahrgenommen. Doch seit einiger Zeit sind immer mehr bepflanzte Baumscheiben in der Stadt zu sehen, die das Auge erfreuen.

Damit das konfliktfrei vor sich geht, hat das Bezirksamt einige Regeln aufgestellt. Unter www.tinyurl.com/yxvzr73q bietet das Grünflächenamt zahlreiche Informationen rund um die Bepflanzung. Wichtig ist, dass die Möglichkeiten der Bepflanzung vorab per Online-Anfrage geklärt sind. Damit schließt man mit dem Bezirksamt eine Pflegevereinbarung und wird auch rechtzeitig informiert, wenn Straßenbauarbeiten anstehen.

Für den Baum ist die Bepflanzung positiv. Das Erdreich wird gelockert und Wasser kann besser zu den Wurzeln gelangen. Allerdings ist auf einen Abstand von mindestens 10 cm zum Pflaster zu achten, damit dieses nicht auch gelockert wird. Die Pflanzen dürfen nicht höher als einen halben Meter wachsen, damit sie die Sicht der Verkehrsteilnehmer nicht beeinträchtigen. Eine bepflanzte Baumscheibe ist ein schöner Anblick für alle Passanten und gut für das Straßenbild. Wenn alles geklärt ist, steht einer erfolgreichen Verschönerung vor der eigenen Haustür nichts im Weg!

© Gazette Verbrauchermagazin GmbH 2020