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Gabenzaun bekommt Upgrade

Gaben für Hilfsbedürftige am Boulevard Berlin/U-Bahnhof Schloßstraße

Centermanager Carsten Paul, Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski und Georgina Papagiannis von der Freiwilligenagentur Steglitz-Zehlendorf bei der Eröffnung des Gabenzauns am Boulevard Berlin/U-Bahnhof Schloßstraße. Foto: Uli Kaufmann
Centermanager Carsten Paul, Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski und Georgina Papagiannis von der Freiwilligenagentur Steglitz-Zehlendorf bei der Eröffnung des Gabenzauns am Boulevard Berlin/U-Bahnhof Schloßstraße. Foto: Uli Kaufmann
Erschienen in Gazette Steglitz Oktober 2020
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Unkompliziert helfen mit den Gabenzäunen: Wer etwas geben möchte, hängt es einfach an den Zaun und hilfebedürftige Menschen nehmen sich die Spende mit. Diese gute Aktion gibt es schon an einigen Stellen in der Stadt. Seit Ende August steht auch ein neuer Gabenzaun an prominenter Stelle in Steglitz-Zehlendorf. Sein Vorläufer war den Menschen vor Ort eher ein Dorn im Auge. Das hat sich geändert: Gemeinsam mit der Freiwilligenagentur Steglitz-Zehlendorf und der Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski gestaltete das Boulevard Berlin den Gabenzaun am U-Bahnhof Schloßstraße neu und sorgt mit Hilfe der Centermietenden für regelmäßige Befüllung. Der Gabenzaun wurde nicht nur schöngemacht, er wurde auch so eingerichtet, dass sich Spender und Suchende sofort zurechtfinden. Jetzt geht es neben Kleider- und Lebensmittelspenden auch um Hygieneartikel sowie um Insekten- und Sonnenschutz.

„Gerade in Coronazeiten gibt es immer mehr Menschen, denen es durch Kurzarbeit oder Verlust des Arbeitsplatzes am Nötigsten fehlt“, sagt Carsten Paul, der Centermanager des Boulevard Berlin. „Auch obdachlose Menschen haben es aktuell bei der Hitze schwer in unserer Stadt, da wollen wir gerne helfen!“

„Wir freuen uns sehr, mit den Geschäften im Boulevard Berlin und unserer Freiwilligenagentur Partner gefunden zu haben, die langfristig ein Auge auf den Zaun werfen und – wann immer möglich – selber mit Sachspenden aushelfen“, sagt Cerstin Richter-Kotowski, die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf. „Auch Wasser wird hier zukünftig zu finden sein, denn gerade Menschen ohne Zuhause droht bei diesen klimatischen Bedingungen schnell die Dehydrierung.“

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