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Erntedank in Wannsee

Live-Musik vor der Kirche am Stölpchensee

Viele Besucher kamen in den letzten Jahren zu den Erntedankfesten an der Kirche am Stölpchensee.
Viele Besucher kamen in den letzten Jahren zu den Erntedankfesten an der Kirche am Stölpchensee.
Erschienen in Wannsee Journal Oktober/November 2020
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In Corona-Zeiten ist vieles anders – und so nimmt auch das traditionelle Erntedankfest der Evangelischen Kirchengemeinde Wannsee neue Formen an. Nachdem zu Pfingsten keine Konfirmationen möglich waren, wird am 4. Oktober ab 10 Uhr in der Kirche am Stölpchensee konfirmiert. Der Festgottesdienst entfällt in diesem Jahr. Dafür gibt es das etwas andere Erntedankfest rund um die Kirche. Von 15 bis 17 Uhr werden Erzeugnisse aus dem privaten Garten beim Großen Erntewettbewerb vorgestellt. Prämiert werden der kolossalste Kürbis – bei dem es nach Gewicht geht, die kugeligste Kartoffel nach Form, unversehrter Schale und Musterung, die beste Birne oder der allertollste Apfel nach Musterung, Glanz und Form. Über die Sieger entscheiden eine Jury und die Besucher. Der Wettbewerb dient gleichzeitig einem guten Zweck. Neben den jeweiligen Ausstellungsstücken steht ein Gefäß, in das Geld für das Spendenprojekt der Gemeinde geworfen werden kann. Bei der Preisverleihung um 17 Uhr wird dann über den Sieger entschieden.

30 Jahre Wiedervereinigung

In diesem Jahr wird die Wiedervereinigung Deutschlands 30 Jahre alt. Auch das ist ein Thema auf dem Erntedankfest. Persönliche Geschichten und Erinnerungsstücke wurden gesammelt und flattern an einer Kordel im Wind – nach dem Motto „Wind of Change“. Rund um die Kirche lädt diese Aktion zum Anschauen und Lesen ein. Sie ist von 15 bis 18 Uhr zu sehen. Ab 16 Uhr wird Live-Musik von der Kirche geboten, mit Kaffee und Kuchen ist auch das leibliche Wohl gesichert. Den Abschluss bildet ein festlicher Dank-Gottesdienst um 18 Uhr.

Spendenprojekt 2020

In diesem Jahr werden Spenden für den Verein „Arivu – Zukunft durch Bildung e. V.“ in Nienburg/Weser gesammelt. Der Verein arbeitet mit Akteuren in Chennai, Tamil Nadu, in Indien zusammen. Dort fördern sie Bildungsprojekte für die Dalit, die früher auch als Kastenlose bezeichnet wurden. Bis zur Corona-Krise konnten Schülerinnen und Schüler aus armen Familien in dem durch Spenden finanzierten St. Johns Wohnheim leben und in der dazugehörigen Dr. Arulappa-Schule lernen. Durch Corona mussten die Kinder und Jugendlichen zurück in ihre Heimatdörfer und werden durch die indischen Partner von Arivu mit spendenfinanzierten Lebensmitteln unterstützt. Weitere Informationen unter www.arivu-nienburg.org .

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