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Steglitz, Lichterfelde, Giesensdorf

Geschichte und Geschichten um 1900

Erschienen in Gazette Steglitz Juli 2018
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Gestatten: Steglitz, Lichterfelde, Giesensdorf von Manfred Neldner, accurat-Verlag, ISBN 978-3-926578-59-9, 19,80 Euro.
Gestatten: Steglitz, Lichterfelde, Giesensdorf von Manfred Neldner, accurat-Verlag, ISBN 978-3-926578-59-9, 19,80 Euro.

Wo war das Aegir-Bad und was hatte es mit Lichterfelde zu tun? Spottgedichte über einen Schmied in einer Zeitung? Warum musste Steglitz befürchten, zum Seuchenherd zu werden?

Dieses und vieles mehr steht imneu erschienenen Buch von Manfred Neldner „Gestatten: Steglitz, Lichterfelde, Giesensdorf“. Es beschreibt das Leben in den heutigen Ortsteilen im 19. Jahrhundert. Darunter Probleme, die vor dem Bau der Kanalisation auftauchten – der eigenwillige Umgang einiger Fuhrunternehmer mit Steglitzer Fäkalien und die Lösung des Problems. Auch für die Freizeit blieb Platz: die Steglitzer Badeanstalt war einst dort, wo heute die Autos über den Wolfensteindamm fahren. Die Korrespondenz zwischen einem Steglitzer Antisemiten und dem späteren Gründer der Hauptstadt Kameruns, der Bau der Rathäuser Steglitz und Lichterfelde, Erinnerungen an Giesensdorf und vieles weitere steht in dem Band, der im accurat verlag erschienen ist.

Das Buch entstand aus Neugier. Autor Manfred Neldner, geboren in Steglitz, sammelte alte Postkarten aus seiner Heimat und wollte die Geschichten hinter diesen Karten erfahren. So begann er zu recherchieren. Alte Zeitungsberichte und Inserate brachten Licht ins Dunkel. Die Zeitreise spricht nicht nur Bewohner von Steglitz und Lichterfelde an. Auch andere historisch interessierte Leser finden hier eine reiche, vielseitige Fundgrube mit Anekdoten, alten Flurkarten, historischen Abbildungen und Beschreibungen der Entwicklung vom Dorf zur Kolonie für „Besserverdienende“.

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