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Wohlfühlort Kleinmachnow

Engagement für Museum, Kultur und Natur

Wenn das Schleusenwärterhäuschen geöffnet ist, kann man fast hautnah beim Schleusen der Schiffe dabei sein.
Wenn das Schleusenwärterhäuschen geöffnet ist, kann man fast hautnah beim Schleusen der Schiffe dabei sein.
Erschienen in Gazette Zehlendorf Oktober 2017
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Kultur, Natur, Sport – Kleinmachnow hat viel zu bieten, doch eins fehlt nach Ansicht einiger engagierter Einwohner: Kleinmachnow braucht ein Museum. Der Standort ist noch unklar, die Initiatoren favorisieren das frühere Verkaufsbüro von Adolf Sommerfeld in der Karl-Marx-Straße 117. Dieser geschichtsträchtige Ort ist fast unverändert erhalten und erinnert an die Zeit, als der Bau der Siedlungshäuser in Kleinmachnow begann. In dem neuen Museum sollen die Kleinmachnower selbst aktiv werden. In dem partizipativen Museum könnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger mit einbringen. Weitere Informationen über die Pläne zum Museum finden Sie unter www.mach-now.de.

Andere historische Sehenswürdigkeiten sind bereits für die Besucher da – wenn das Schleusenwärterhäuschen geöffnet ist, kann man nicht nur fast hautnah beim Schleusen der Schiffe dabei sein, sondern erfährt auch viel Wissenswertes über die Geschichte der Kleinmachnower Schleuse. Und der alte Straßenbahnwaggon ist sein eigenes Museum. Mit alten Werbetafeln und dem historischen Verlauf – sie fuhr einst von der Berliner Stadtmitte bis zur Kleinmachnower Schleuse – gibt es Amüsantes und Interessantes zu entdecken. Die Straßenbahn ist ein Gemeinschaftsprojekt der Heimatvereine Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf.

Kleinmachnower Bäume suchen Paten

Eine junge Eiche im Kiefernweg wurde Kleinmachnows erstes grünes Patenkind. Um sein gutes Gedeihen kümmert sich fortan die frisch gebackene Baumpatin Katharina Storch. Gemeinsam mit den Nachbarkindern, vor deren Haus der noch zarte aber doch schon recht hohe Baum steht, wird sie sich nun darum kümmern, dass das Erdreich rund um den Baum regelmäßig gelockert wird und er stets genug Wasser bekommt, um dereinst zu einer mächtigen Eiche heranzuwachsen.

Mehr als 4200 Straßenbäume und etwa ebenso viele Bäume auf Plätzen und Grünstreifen tragen zum grünen Ortsbild Kleinmachnows bei. Die Gemeinde Kleinmachnow will dies auch für die Zukunft erhalten und plant kontinuierlich Nachpflanzungen auf öffentlichen Straßenflächen, um Bäume, die aus den verschiedensten Gründen gefällt werden müssen, zu ersetzen.

Doch junge Bäume brauchen viel Pflege, und hierbei ist der freiwillige Einsatz der Kleinmachnower eine große Hilfe. Sie können zum Beispiel die Patenschaft für einen Jungbaum am Straßenrand übernehmen, so wie Gemeindevertreterin Katharina Storch es nun vorgemacht hat. Eigentlich wollte Sie Patin eines Baumes direkt vor ihrer Haustür werden, doch ist dieser bereits so groß, dass er gut alleine klar kommt. Ein passender Zögling fand sich aber ein paar Häuser weiter und so sicherte sich die Baumpatin gleich noch die Unterstützung der Nachbarkinder Constantin, Julius, Aurelia und Mirabella bei der Pflege der Eiche.

Die Patenschaft beinhaltet das Reinigen und Lockern der Baumscheibe sowie das Wässern des Baumes in der Zeit jeweils von April bis September. Baumpaten erhalten eine Urkunde vom Bürgermeister und werden in der Kleinmachnower Baumdatenbank auch namentlich genannt, sofern sie es wünschen.

Auf der Internetseite www.kleinmachnow.de/Baumdatenbank können Interessierte sich über den Kleinmachnower Baumbestand informieren und sich für eine Baumpatenschaft anmelden.

Vielseitiges Angebot

Nicht nur schönes Wohnen und ein hoher Freizeitwert, sondern auch eine große Auswahl an Fachgeschäften und -betrieben zeichnet Kleinmachnow aus. Vom großen Rathausmarkt über kleine Zentren wie den Uhlenhorst, das Blumeneck, den Fuchsbau und den Puschkinplatz tragen alle zum Wohlfühlflair bei. Fachwissen, Service und Freundlichkeit gehören selbstverständlich dazu. Diese Vielfalt und das bürgerliche Engagement sorgen dafür, dass Kleinmachnow nicht ein Ort zum Wohnen, sondern ein Ort zum Leben ist.

Naturlehrpfad Bäketal

Für informative Kurzwanderungen im Grünen bietet sich der vor wenigen Jahren wieder eröffnete Naturlehrpfad an der Bäke an. An dem 850 Meter langen Rundweg sind die Bezeichnungen der Bäume angebracht. So können die Spaziergänger Mammutbaum, Rosskastanie und viele weitere Bäume und Sträucher entdecken. Bänke laden zum Verweilen ein. Die Wiedereröffnung ist den Ehrenamtlichen der AG Landschafts- und Naturschutz der Lokalen Agenda und Mitgliedern des Fördervereins „Landschaftsschutzgebiet Buschgraben/Bäketal“ zu verdanken, die das Areal kartierten. Die Brücke über die Bäke ist leider nicht begehbar, sie ist wegen Baufälligkeit gesperrt.

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