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Kunst in vier Nischen

Ausstellung im Kunsthaus Dahlem

Achim Freyer, o.T., 1969, Acryl auf Karton, 60 x 100 cm, © Achim Freyer und VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Foto: Ulrich Freyer
Achim Freyer, o.T., 1969, Acryl auf Karton, 60 x 100 cm, © Achim Freyer und VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Foto: Ulrich Freyer
Erschienen in Dahlem & Grunewald Journal Oktober/November 2017
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Die neue Ausstellung im Kunsthaus Dahlem präsentiert vier der wichtigsten Vertreter inoffizieller Kunst in der DDR mit Werken aus den späten 1960er- bis 1980er-Jahren. In ihrer abstrakt-kompositorischen Herangehensweise arbeiteten alle vier jenseits des offiziellen Kunstbetriebs und suchten sich im gesellschaftlich-kulturellen Gefüge ihre eigene Nische zum Ausdruck ihres künstlerischen Schaffens.

Positionierung gegen offizielle Doktrin

Neben den bekannteren Namen Horst Bartnig, Achim Freyer und Hermann Glöckner würdigt die Ausstellung auch den in Vergessenheit geratenen Künstler Wilhelm Müller. Ihnen gemeinsam ist die künstlerische Haltung und das Bekenntnis zu einer abstrakten und konkreten Moderne, aber auch die deutliche Positionierung gegen die offizielle Doktrin des Sozialistischen Realismus.

Die Ausstellung im Kunsthaus umfasst etwa 30 Grafiken, Gemälde und Skulpturen aus unterschiedlichen Schaffensphasen der vier Künstler. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Achim Freyer Stiftung und dem Kunsthaus Dahlem.

Die Ausstellung ist bis 15. Januar 2018 zu sehen. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag von 11 bis 17 Uhr. Kunsthaus Dahlem, Käuzchensteig 8-12, 14195 Berlin, www.kunsthaus-dahlem.de .

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