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Neuer zentraler OP-Bereich im Martin-Luther-Krankenhaus

Hochmoderne OP-Abteilung mit innovativen medizinischen Leistungen

Gesundheitssenatorin Dilek Kolat im neuen Zentralen OP-Bereich des Martin-Luther-Krankenhauses. Foto: Michael Setzpfandt
Gesundheitssenatorin Dilek Kolat im neuen Zentralen OP-Bereich des Martin-Luther-Krankenhauses. Foto: Michael Setzpfandt
Erschienen in Gazette Wilmersdorf November 2017
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Gesundheitssenatorin Dilek Kolat und Bezirksstadtrat Carsten Engelmann besichtigten am 25. September den fertig gestellten neuen Zentralen OP-Bereich des Martin-Luther-Krankenhauses. „Mit der Fertigstellung des Zentral-OP hat das Martin-Luther-Krankenhaus einen Kernbereich mit großer Bedeutung für das gesamte Krankenhaus auf den neuesten Stand gebracht. Berlin ist eine wachsende Stadt, und die Kapazitäten der stationären Versorgung müssen mitwachsen. Wir werden die Berliner Krankenhäuser dabei unterstützen. Deshalb wollen wir die Investitionszuschüsse für die Kliniken in den kommenden Jahren spürbar steigern“, sagte Senatorin Kolat bei ihrem Rundgang durch den modernisierten OP-Trakt.

Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf insgesamt 8,38 Millionen Euro. Hiervon wurden vom Land Berlin projektbezogen 3,3 Millionen Euro als Einzel-Fördermittel bereitgestellt, ergänzt durch 1,5 Millionen Euro pauschale Fördermittel für Medizintechnik. Die übrigen Investitionsmittel wurden vom Martin-Luther-Krankenhaus getragen. „Mit der finanziellen Unterstützung des Landes Berlin und unseren eigenen Investitionen haben wir eine hochmoderne OP-Abteilung geschaffen, die der wachsenden Nachfrage nach innovativen medizinischen Leistungen gerecht wird“, erklärte Andreas Mörsberger, Vorstandsvorsitzender der Paul Gerhardt Diakonie.

Mehr OP-Kapazitäten mit neuester Ausstattung

Die Sanierung erfolgte in zwei Bauabschnitten. Im Zuge dessen wurden unter anderem die OP-Fläche vergrößert und sechs OP-Säle modernisiert und mit neuester Technik ausgestattet. Zugleich wurde der Aufwachraum erweitert und neu gestaltet. Dabei wurde die bereits vorhandene gläserne Decke, die die Lutherrose zeigt, aufgearbeitet und in das neue Gestaltungskonzept integriert. Mit zwei weiteren dezentralen OP-Sälen, die 2016 neu errichtet wurden und insbesondere auf ambulante Eingriffe ausgerichtet sind, verfügt das Martin-Luther-Krankenhaus damit über insgesamt acht OP-Säle auf neuestem technischen Stand.

„Mit unseren modernisierten Zentralen OP-Sälen sind wir für ein breites Spektrum an Operationen bestens ausgestattet“, erklärte Frederike Fürst, Geschäftsführerin des Martin-Luther-Krankenhauses. Videomanagement ermöglicht die Dokumentation von minimalinvasiven Verfahren, z. B. in der operativen Krebstherapie. Großzügige OP-Räume bieten ein ideales Arbeitsumfeld für komplexe rekonstruktive Operationen, die ein umfangreiches Equipment erforderlich machen. Ein OP-Saal ist speziell auf stark adipöse Patienten ausgerichtet. Für unfallchirurgische und orthopädische Eingriffe, einer der fachlichen Schwerpunkte des Martin-Luther-Krankenhauses, stehen durch den Umbau drei Säle bereit. „In unserem Bezirk werden die Patientinnen und Patienten von dem Neubau mit den technisch modernsten Ausstattungen erheblich profitieren. Das breite Angebot an operativen Eingriffen ist für viele Menschen in Berlin attraktiv und unterstreicht die innovativen Entwicklungen in unserem Bezirk“, freute sich Carsten Engelmann, stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Attraktive Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter

Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen kommen auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Martin-Luther-Krankenhauses zugute. Bereits im ersten Bauabschnitt wurden Personal- und Umkleideräume neu errichtet. Alle OP-Säle bieten viel Tageslicht. Das ansprechende Farb- und Materialkonzept trägt ebenfalls zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre bei. Die Aufnahme des OP-Betriebs im modernisierten Trakt des zweiten Bauabschnittes ist für Oktober vorgesehen.

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