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Erfolgreiche Weinlese

450 Kilo trotz Mehltau

Harald Skär aus Bad Kreuznach und Bezirksbürgermeisterin Angelika bei der Weinlese im Schöneberger Weinberg. Foto: BA
Harald Skär aus Bad Kreuznach und Bezirksbürgermeisterin Angelika bei der Weinlese im Schöneberger Weinberg. Foto: BA
Erschienen in Gazette Schöneberg & Friedenau November 2017
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Am 7. Oktober fand die diesjährige Weinlese in der Gartenarbeitsschule am Sachsendamm statt. Wie in den vergangenen Jahren beteiligten sich an der Ernte Bezirksamtsmitglieder, Bezirksverordnetenvertreter und freiwillige Erntehelferinnen und -helfer.

Betreut wurde die Weinlese von den ehemaligen Bezirksbürgermeistern Schönebergs, Michael Barthel und Rüdiger Jakesch, beide stehen dem Verein zur Förderung des Weinbergs und der Gartenarbeitsschule vor. Trotz des Mehltaus ist die Ernte dieses Jahr mit ca. 450 kg sogar noch größer als letztes Jahr ausgefallen (2016 waren es 420 kg).

Wie in jedem Jahr wurden die Trauben aus Berlin sofort nach der Lese in die über 600 km entfernte Winzergenossenschaft Meddersheim im Landkreis Bad Kreuznach zur Kelterung gebracht. Nach Ausbau und Flaschenabfüllung wird der Wein in einigen Monaten dann nach Berlin geliefert, wo er ausschließlich für repräsentative Zwecke im Rathaus Schöneberg verwandt wird. Der Schöneberger Weinberg mit seinen 200 Weinstöcken wurde 1988 angelegt und konnte 1991 zum ersten Mal beerntet werden.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Die Tradition, gemeinsam den Weinberg zu pflegen, ist ein Ausdruck der gelebten Verbundenheit mit dem Landkreis Bad Kreuznach. Es ist sehr wichtig, den Kontakt mit den Partnerstädten zu pflegen und mit Leben zu erfüllen. Ich freue mich, dass man hier jedes Jahr wieder die lebendige Partnerschaft erleben kann, die seit 1964 besteht.“

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