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Aquarelle von Klára Némethy

Am Ufer des Schlachtensees und der Krummen Lanke

Erschienen in Gazette Zehlendorf Dezember 2017
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In den Sommermonaten werden auch Künstler mobiler und das bedeutet für die Künstlerin Klára Némethy auf Reisen zu sein oder am Seeufer des Schlachtensees oder der Krummen Lanke zu arbeiten, wohin die ganz großen Leinwände und die Staffelei sich nicht so einfach mitnehmen lassen. In solcher Ausnahmesituation greift man zur Aquarellmalerei – was ein mitreißender Ausflug in eine ganz andere Welt der malerischen Ausdrucksformen ist. Draußen am Seeufer, weit weg vom Atelier und Terpentingeruch benötigt die Künstlerin nur Farbkasten, Pinsel und saugfähiges Papier, um eine neue Maltechnik eintauchen zu können. Wie sie es beschreibt: „Für mich ist Aquarellmalerei ein durchgehendes Wechselspiel, wobei ich die Kontrolle der Kraft des Wassers und der Farben übergebe, und dann selbst die Oberhand wieder übernehme.“

Die Aquarellmalerei ist zwar eine wertgeschätzte Maltechnik, Aquarelle finden aber etwas weniger Anerkennung als Ölbilder. Nicht ganz zu Recht, wenn man bedenkt, dass die Entwicklung der Malerei zur Höhlenmalerei und damit zu der Aquarellmalerei zurückreicht. Damals vermischte man Holzkohle oder Hämatit mit Wasser oder Fetten und trug die Farben auf die Wandfläche. Infolgedessen ist die Aquarelltechnik der Ursprung, die älteste Maltechnik überhaupt.

Dank einer Kooperation mit der Buchhandlung „Der Divan“ in der Fischerhüttenstraße 83 in Zehlendorf sind jetzt aktuell limitierte Aquarell-Kunstdrucke der Künstlerin Klára Némethy zu erwerben. Weitere Informationen unter www.klaranemethy.com

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