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Olympia-Glockenturm wieder geöffnet

Weiter Blick über die Stadt bis nach Potsdam und den Müggelbergen

Der Glockenturm ist wieder für Besucher geöffnet. Foto: Manfred Uhlitz
Der Glockenturm ist wieder für Besucher geöffnet. Foto: Manfred Uhlitz
Erschienen in Gazette Charlottenburg Mai 2019
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Guthmann & Guthmann

Den besonderen Rundumblick vom Glockenturm auf dem Olympiaareal können die Besucherinnen und Besucher auch in dieser Saison wieder uneingeschränkt genießen. Vom 30. März bis 3. November ist er – inklusive der Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums (DHM) – täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Die befürchteten Beeinträchtigungen durch die Sanierung der Maifeld-Tribüne sind nicht eingetreten.

„Die Aussichtsplattform bietet einen wundervollen Blick über die Stadt. Von Spandau bis zum Alexanderplatz, bei guter Sicht bis Potsdam und zu den Müggelbergen“, erklärt Manfred Uhlitz, der langjährige „Turmwächter“ des 77 Meter hohen Olympia-Glockenturms. Ein gläserner Aufzug befördert seine Besucherinnen und Besucher aus nah und fern nach oben und zeigt dabei Szenen aus der Geschichte des weltweit bekannten Bauwerks. Im unteren Bereich, verteilt auf zwei Etagen und in deutscher und englischer Sprache, informiert eine eindrucksvolle DHM-Ausstellung über den „Geschichtsort Olympiagelände 1909 – 1936 – 2006“. Berichtet wird u. a. über die XI. Olympischen Sommerspiele 1936 und die wechselvolle Geschichte des riesigen Geländes. Die Eintrittspreise bleiben unverändert: 5 Euro für Erwachsene; 3 Euro für Kinder von 6 bis 14 Jahre; 4 Euro p.P. bei Gruppen ab 10 Personen; 3 Euro p.P. bei Schulklassen (14 bis 18 Jahre).

Ältester Geschichtsverein Berlins

Der Verein für die Geschichte Berlins e. V., gegründet am 28. Januar 1865, ist der älteste und größte Geschichtsverein der Stadt Berlin. Sein somit über 150 Jahre bestehendes Ziel: „Die Geschichte Berlins lebendig zu halten und zugänglich zu machen!“ Seit 1884 gibt der Verein seine Mitteilungen und später sein stadtbekanntes Jahrbuch „Der Bär von Berlin“ heraus. Derzeit befinden sich mehr als 30.000 Bücher, Monographien und Zeitschriften zum Thema Berlin in der Vereins-Bibliothek. Die zahlreichen geschichtsrelevanten Veranstaltungen, darunter spannende Vorträge, Exkursionen zu historischen Stätten, üben eine immer größere Anziehungskraft aus. Ebenso wie die Publikationsreihe „Berliner Geschichte – Zeitschrift für Geschichte und Kultur“. Die Fidicin-Medaille – zur Erinnerung an das Gründungsmitglied Ernst Fidicin – verleiht der Verein an Persönlichkeiten, die sich um die Erforschung der Stadtgeschichte sowie um den Verein für die Geschichte Berlins selbst verdient gemacht haben. Die Website bietet durchweg interessante Informationen. In der Rubrik Forum können Fragen gestellt und mitdiskutiert werden: www.diegeschichteberlins.de .

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