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Die Dorfkirche Schöneberg im Lauf der Jahrhunderte

Chronik von Mark Pockrandt zeigt viele Aspekte

Erschienen in Gazette Schöneberg & Friedenau März 2019
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Guthmann & Guthmann

Am Anfang war der Krieg – die Chronik der Dorfkirche Schöneberg beginnt mit dem Siebenjährigen Krieg, der in dem Ort verheerenden Schaden angerichtet hatte. Das Dorf lag in Trümmern und viele Einwohner suchten ihr Glück woanders. Auch die Dorfkirche wurde im Zuge der Kampfhandlungen zerstört und ihr Kirchenpatron, kein geringerer als König Friedrich II., genannt der Große, ordnete eine Sammlung in allen seinen Ländern an, um Geld für den Wiederaufbau zu beschaffen. Sechs Jahre später – im Jahr 1766 – weihte die Gemeinde ihre neue Kirche ein.

Keine 150 Jahre später gab es Pläne zum Abriss der Dorfkirche. Sie war für die wachsende Gemeinde zu klein geworden. Doch wie man heute sieht, wurde der Abriss erfolgreich verhindert und die Paul-Gerhardt-Kirche zusätzlich gebaut. Die Schicksale beider Kirchen, Zeitzeugen, Gedanken der Ökumene und vieles mehr sind in dem Buch vereint.

Der Autor Mark Pockrandt studierte Theologie in Erlangen und Berlin. Er war Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Schöneberg und ist heute im Pfarrsprengel Am Prenzlauer Berg tätig.

Die Dorfkirche Schöneberg, 160 Seiten, 88 z. T. farbige Abbildungen ist im be.bra wissenschaftverlag erschienen. Das Buch ist zum Preis von 16,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

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