18.02.2025: Die fliegenden Gelben Engel in Berlin und Brandenburg hoben 2024 zu 5.289 Einsätzen ab und bewegten sich damit auf dem Niveau des Vorjahres (5.223 Einsätze). Deutschlandweit verzeichneten die ADAC Rettungshubschrauber hingegen einen Einsatzrückgang von 4,5 Prozent auf 49.048 Flüge. Als Gründe für den Rückgang der Einsätze sieht die gemeinnützige ADAC Luftrettung neben normalen Einsatzschwankungen und wetterbedingten Flugausfällen die erweiterten Befugnisse für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sowie den zunehmenden Einsatz von Telenotärztinnen und Telenotärzten.
Dass die Region Berlin-Brandenburg gegen den Deutschlandtrend ein leichtes Einsatzplus verzeichnen konnte, liegt an der deutlichen Zunahme an Einsätzen von „Christoph 31“. Das Berliner Wahrzeichen flog 2024 zu 2.070 Notfällen, ein Plus von knapp 18 Prozent. Nach drei Jahren ist „Christoph 31“ somit wieder Deutschlands Rettungshubschrauber mit den meisten Einsätzen vor „Christoph 15“ (Straubing) mit 1.814 und „Christoph 18“ (Ochsenfurt) mit 1.795 Einsätzen.
Weniger Einsätze für Brandenburgs Christophs
Die drei Rettungshubschrauber der beiden ADAC Luftrettungsstationen im Bundesland Brandenburg folgten 2024 hingegen dem Bundestrend. 3.219 Einsätze stehen hier 3.466 im Jahr 2023 gegenüber, was sogar einem Rückgang von mehr als sieben Prozent entspricht. Die Doppelstation in Senftenberg ist eine der leistungsfähigsten und modernsten Luftrettungsstationen Deutschlands und gleichzeitig die größte der 38 Stationen der ADAC Luftrettung.
Intensivtransporthubschrauber "Christoph Brandenburg“ verzeichnete 2024 1.029 Einsätze (2023: 996 Einsätze), "Christoph 33“ 1.248 Einsätze (2023: 1.399 Einsätze). "Christoph 39“, stationiert in Perleberg, rückte im vergangenen Jahr zu 942 Notfällen aus (2023: 1.071).


