Charlottenburg-Wilmersdorf
Charlottenburg-Wilmersdorf soll sauberer werden
Zielvereinbarung zwischen Senat und Bezirk unterzeichnet

13.03.2025: Mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum – das soll mit einer Zielvereinbarung zwischen dem Berliner Senat und der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erreicht werden. Mit gezielter Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen hofft die Politik, Müllverschmutzung im Bezirk zu reduzieren und Stadtbild sowie Aufenthaltsqualität zu verbessern.
Die bis zum 31. Dezember 2025 befristete Zielvereinbarung umfasst Maßnahmen, die direkt vor Ort umgesetzt werden. Der Bezirk erhält Sachmittel in Höhe von 20.000 Euro, um individuelle Präventionsstrategien zu entwickeln und umzusetzen.
Zudem wurden im Bezirk zwei befristete Stellen für sogenannte „Waste Watcher“ geschaffen, die speziell an bekannten Müll-Hotspots Kontrollen durchführen und die Einhaltung der Sauberkeitsvorgaben überwachen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Bekämpfung von Hundekot und Zigarettenkippen sowie Sperrmüll und Gewerbeabfällen.
Darüber hinaus sind Präventionsmaßnahmen in Schulen und bei öffentlichen Veranstaltungen geplant, um über die Auswirkungen von illegalem Müll aufzuklären.
Nachgefragte Pilotprojekte wie der Picknickflitzer und das Trennmobil für öffentliche Events sind Beispiele für Angebote, die Müllvermeidung fördern.