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Tempelhof-Schöneberg

Industriekultur in Tempelhof-Schöneberg

Neues Buch mit Geschichten, Fotos und Tourvorschlag

Flughafen Tempelhof von Max Braun.
Flughafen Tempelhof von Max Braun.

03.04.2025: Die industrielle Geschichte Tempelhof-Schönebergs prägt den Bezirk bis heute – sichtbar, lebendig und voller Zukunftspotenzial. Fabriken, Werkstätten und Handwerksbetriebe waren einst das Rückgrat der lokalen Wirtschaft und sind noch immer eindrucksvolle Zeugnisse des städtischen Wandels.

Viele dieser historischen Gebäude wurden bewahrt und für neue, kreative und zukunftsweisende Nutzungen geöffnet. Der vierte Band der „Berliner Schriften zur Industriekultur“ widmet sich genau diesem Wandel.

Das ehemalige Reichspostzentralamt, das Ullstein-Druckhaus oder der erste große Flughafen Deutschlands sind nicht nur Zeugnisse vergangener Epochen, sondern auch heute Teil eines lebendigen Stadtgefüges.

Natur-Park Südgelände
Natur-Park Südgelände von Andreas FranzXaver Süß

Auch die Malzfabrik, ein Industriebau aus der Kaiserzeit, hat eine neue Bestimmung gefunden – als Zentrum für Kunst, Kultur und nachhaltiges Unternehmertum.

Weitere Beispiele erfolgreicher Transformation sind das Tempelhofer Feld und der Natur Park Südgelände. Beide zeigen, wie ehemalige Industrie- und Verkehrsinfrastrukturen mit innovativen Konzepten neu belebt und in die Stadtentwicklung eingebunden werden können.

Der neue Band der „Berliner Schriften zur Industriekultur“, herausgegeben vom Berliner Zentrum Industriekultur (bzi), stellt diese und viele weitere Orte in Tempelhof-Schöneberg auf jeweils einer Doppelseite vor – reich bebildert mit Archivmaterial, historischen Aufnahmen und aktuellen Fotografien.

Ullsteinhaus
Ullsteinhaus von Andreas FranzXaver Süß

Ergänzt werden sie durch Karten und Hintergrundinformationen zu heutigen Nutzungskonzepten. Ein besonderes Highlight ist die Radtour „Eisenbahn und Landebahn“, die Interessierte auf zwei Rädern oder zu Fuß durch die Industriegeschichte des Bezirks führt.

Das Buch erscheint im Berliner L&H Verlag und ist ab dem 10. April 2025 im Buchhandel sowie online für 12 Euro erhältlich. Weitere Informationen und Leseproben unter industriekultur.berlin/berliner-schriften-zur-industriekultur

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